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USD/JPY hält  vor Fed-Reden, NFP-Bericht an Unterstützung bei 118,20 fest

USD/JPY hält vor Fed-Reden, NFP-Bericht an Unterstützung bei 118,20 fest

2015-03-27 21:40:00
David Song, Währungsstratege
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USD/JPY hält  vor Fed-Reden, NFP-Bericht an Unterstützung bei 118,20 fest

Fundamentale Prognose für den Japanischen Yen: Neutral

  • Wochen-Volumenbericht: Nächste Volumenzunahme für USD Richtung entscheidend
  • USD Levels nach FOMC Entscheid halten bisher; JPY-Crosses beginnen zu fallen
  • Für SSI Updates in Echtzeit und mögliche Trade Setups im Japanischen Yen, registrieren Sie sich für DailyFX on Demand

Die fundamentalen Entwicklungen aus der US-Wirtschaft können den langfristig bullischen Ausblick für den USD/JPY belasten, da die neuesten Schlagzeilen auf eine stärkere Meinungsverschiedenheit im Federal Open Market Committee (FOMC) hinweisen.

Gleichzeitig werden auch die Kapitalströme überwacht, da Japan sein Geschäftsjahr 2015 eröffnet. Aber die anstehenden Fed-Reden könnten den Dollar-Yen-Kurs bis April bestimmen, da die Bank of Japan (BoJ) eine abwartende Haltung in Bezug auf ihre Geldpolitik einnimmt.

Eine Flut von Fed Offiziellen (Stanley Fischer, Jeffrey Lacker, Dennis Lockhart, Loretta Mester, Esther George, John Williams Janet Yellen, Lael Brainard und Narayana Kocherlakota) wird in der nächsten Woche Reden halten, und die neuen Kommentare könnten eine weitere Verzögerung im Normalisierungszyklus aufzeigen, denn eine steigende Anzahl Zentralbank-Offiziellen findet, dass die Nullzinspolitik bis nach Mitte 2015 beibehalten werden sollte. Dies führt zu einer weiteren Verschlechterung der Zinserwartungen, was den Test der kurzfristigen Unterstützung um 118,20 (61,8% Retracement) zur Folge haben könnte, und der USD/JPY könnte bis zur zweiten Jahreshälfte weiter in einer Schiebezone bleiben, da die Zentralbank offenbar keine Eile hat, die Geldpolitik zu normalisieren.

Trotzdem könnte der Bericht der U.S. Non-Farm Payrolls (NFP) eine bullische Reaktion im Dollar-Yen auslösen, denn die Marktteilnehmer erwarten die Schaffung von weiteren 250 Tsd. Stellen, während die annualisierte Arbeitslosenquote voraussichtlich unverändert bei 5,5% bleiben wird - der tiefste Stand seit Mai 2008. Ein erneut unerwarteter Rückgang bei den durchschnittlichen Stundenlöhnen könnten den Greenback belasten, da die Fed-Vorsitzende Yellen eher eine vorsichtige Haltung zur Wirtschaft einnimmt, vor allem, da die Zentralbank Mühe hat, das Inflationsziel von 2% zu erreichen.

Somit wird die Unterstützungszone um 118,20 (61,8% Retracement) in der nächsten Woche genau beobachtet werden. Das Paar bleibt vor weiteren Rückgängen gefährdet, während es weitere tiefere Hochs verzeichnet. Wenn jedoch das März-Tief (118,32) nicht gehalten wird, könnte eine Rückkehr zum Bereich 117,15 (78,6% Expansion) möglich werden, sollte das Eventrisiko die Wetten auf eine Zinserhöhung der Fed Mitte Jahr abschwächen.

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