Wir verwenden eine Reihe von Cookies, um Ihnen das bestmögliche Surferlebnis zu bieten. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Sie können hier mehr über unsere Cookie-Richtlinien erfahren oder indem Sie dem Link am Ende jeder Seite unserer Website folgen.

0

Benachrichtigungen

Die Benachrichtigungen unten basieren auf den Filter-Einstellungen der Wirtschafts- und Webinar-Kalender.

Live-Webinare

Live-Webinare

0

Wirtschaftskalender

Wirtschaftskalender – Ereignisse

0
Kostenfreie Trading-Handbücher
Dax 30
Bärisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
WTI Öl
Bärisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Dow Jones
Bärisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Gold
Bärisch
EUR/USD
Bärisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Bitcoin
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Weitere Mehr ansehen
Griechenland spielt wieder auf Zeit; Euro nur bei Fokus auf Daten im Vorteil

Griechenland spielt wieder auf Zeit; Euro nur bei Fokus auf Daten im Vorteil

2015-02-22 17:10:00
Christopher Vecchio, CFA, Senior Strategist
Teile:
Griechenland spielt wieder auf Zeit; Euro nur bei Fokus auf Daten im Vorteil

Fundamentaler Ausblick für den Euro: Neutral

- Die Retail-Massen bleiben netto-short EUR/USD, doch haben sie die Dips als eine Gelegenheit zur Reduzierung der Shorts genutzt.

- Technische Brüche im EUR/JPY und EUR/USD wurden von Schlagzeilen im Zusammenhang mit Griechenland unterbrochen.

- Haben Sie eine bullische (oder bärische) Tendenz beim Euro und wissen nicht, welches Paar Sie traden sollen? Verwenden Sie einen Euro Währungskorb.

Nach einer mit Zweifeln und Unsicherheit gefüllten Woche war der Euro in der Lage, über die turbulenten Schlagzeilen um die Schuldenverhandlungen zwischen Griechenland und der Eurogruppe hinwegzusehen, um gegen eine Reihe von Hauptgegenstücken letztendlich größtenteils unverändert zu schließen. Auf der Extremen fiel der EUR/AUD um -1,15%, und der EUR/CAD legte +0,55% zu, während dazwischen der EUR/GBP um -0,14% abrutschte und der EUR/USD um -0,11% tiefer notierte. Es erübrigt sich der Hinweis, dass diese Kursbewegungen nicht unbedingt Anzeichen eines Scheiterns der griechischen Verhandlungen oder den Beginn einer existenziellen Krise für das Schicksal des Euros darstellen.

Trader, die bereits einen der bärischten Ausblicke des Euros aller Zeiten akzeptiert hatten – nach einem Einstieg in die Woche mit 194,6 Tsd. netto-short Kontrakten in den Büchern, nur knapp unter dem Allzeithoch von 214,4 Tsd. Netto-Shorts während der Woche, die am 5. Juni 2012 endete – könnten einfach einen Erschöpfungspunkt in Bezug auf die Interpretation von Schlagzeilen in Zusammenhang mit Griechenland erreicht haben. Da die Short-Positionen sich für die Woche, die am 17. Februar endete, nur gering verändert haben (gefallen auf 185,6 Tsd. netto-short Kontrakte), könnten Trader mit einem Rat einer der Legenden, George Soros, gut bedient sein: “Umso schlimmer eine Situation ist, umso weniger braucht es für eine Wende, und umso bedeutender das Positive.”

Drohende Sorgen über eine Einigung zwischen Griechenland und der Eurogruppe halten den Euro zurück. Die Verlängerungseinigung schlägt vier Monate Zeit heraus, was direkte Pleitesorgen beseitigt, doch trägt dies wenig dazu bei, die anhaltende Liquiditätskrise der griechischen Banken zu lösen. Schätzungen gehen davon aus, dass einige €100 Milliarden in den letzten drei Monaten von den griechischen Banken abgezogen wurde, was das griechische Bankensystem vollständig abhängig von den Notkrediten (Emergency Lending Assistance - ELA) der Europäischen Zentralbank macht. Vorerst, angesichts der Möglichkeit, dass die EZB den ELA-Zugriff einschränkt (wie bei den Banken in Zypern in 2013 geschehen), werden die Trader ihre bärischen Euro-Positionen möglicherweise halten und dabei ein Auge auf die Kapitalkontrollen und für die nächsten Wochen in Griechenland anstehenden Bankfeiertage halten.

Wenn die Märkte in der Lage wären, ihre Aufmerksamkeit von Griechenland abzulenken, könnte der Euro im Vorteil sein. Wie wir in den ersten EZB-Protokollen am Freitag sehen konnten, ging es in der Debatte nicht nur um das Timing eines QE-Programms (nichts Neues - wir wissen, dass es im März beginnt), sondern auch darum, welche Bedingungen das Ende des von Deutschland verabscheuten Verlängerungsprogramms erfordern könnten. Man sollte diese Thematik verfolgen, besonders jetzt, da neue Daten aus der Eurozone sich stabilen Schrittes verbessern.

Der Citi Economic Surprise Index für die Eurozone erreichte zum Ende der letzten Woche einen Wert von +56,1, das höchste Level seit dem 7. März 2013 (+56,5), während der größte Abstand zu dem US-Gegenstück seit September 2010 erreicht wurde. Mit anderen Worten: Im Vergleich zu den Erwartungen haben die Daten der Eurozone die US-Daten am stärksten seit viereinhalb Jahren übertroffen. Zusammen mit den verbesserten Daten entfernen sich die Maßstäbe der Erwartungen an eine Zinserhöhung ebenfalls von den Extremwerten. Morgan Stanley’s "Index der Monate bis zur ersten Zinserhöhung" - MSM1KEEU) liegt bei 45,6 (vermutete Zinserhöhung im Dezember 2018), gefallen von den Levels der letzten Wochen, die vermuteten, dass die Zinsen bis März 2019 unverändert bleiben würden.

Die Euro-Zone ist immer noch ein gutgläubiges Durcheinander, politisch und wirtschaftlich, doch die Daten waren in den letzten Wochen zweifelsohne wesentlich positiver. Die Inflationserwartungen haben sich ebenfalls stabilisiert: Die 5-jährigen Inflation Swaps (FWISEU55) beendeten die Woche bei 1,603%, nur knapp ober dem vier-Wochen / 20-Tage Durchschnitt von 1,586%. Doch angesichts der drohenden Bedenken über Griechenland scheinen die aktuellen 185,6K netto-short Kontrakte unter den Spekulanten überzogen – was eine brauchbare Zunderquelle für eine Short-Rallye bietet. –CV

Um Berichte von diesem Analysten zu erhalten, schreiben Sie sich im E-Mail-Verteiler von Christopher ein.

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.