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EUR/USD Risiko-Triumvirat dürfte die Volatilität diese Woche erhöht halten

Fundamentaler Ausblick für den Euro: Neutral

- Erwartungen an das QE-Programm der EZB wurden am Mittwoch nach einem "Leck" etabliert …

- … doch EZB-Präsident Draghi erfüllte die Erwartungen, und das neue QE Programm entsprach dem Hype vor der Bekanntgabe.

- Haben Sie eine bullische (oder bärische) Tendenz beim Euro und wissen nicht, welches Paar Sie traden sollen? Verwenden Sie einen Euro Währungskorb.

Der Euro nahm in der letzten Woche weiterhin Schläge hin und erreichte gegen den US Dollar neue 11-Jahrestiefs, nachdem die Europäische Zentralbank ihr stark erwartetes QE-Programm enthüllte. Der EUR/USD schloss die Woche um enorme -3,24% tiefer, bei $1,1203, während der EUR/JPY um -3,01% tiefer bei ¥131,95 schloss. Die Volatilitätsmaßstäbe sind in den letzten Tagen gestiegen, und es gibt kaum Anzeichen, dass die starken Kursschwankungen schon bald nachlassen werden: beim Euro treiben aktuell drei besonders starke Einflüsse den Kurs.

Die erste Komponente des Risiko-Triumvirat wäre natürlich dies geschichtsträchtige Entscheidung der EZB, ihre Bilanz zu erweitern, im Versuch die Inflationserwartungen zu stützen. Seit Anfang November haben wird EZB-Präsident Mario Draghi das Verlangen diskutieren gehört, die Bilanz der EZB wieder auf das Level von Anfang 2012 zu bringen. Bei €2,16 Billionen für die Woche, die am 16. Januar endete, liegt die Bilanz immer noch grob €1 Billion unter dem Spitzenwert der ersten Jahreshälfte 2012. Das EZB QE-Programm mit €60 Mrd./Monat wird dies bis zum 3. Quartal 2016 erreichen. Doch dies ist nicht der Hauptfaktor bei dem monumentalen Entscheid der EZB. Eher die Tatsache, dass das Programm unbefristet ist, stellt wesentlich mehr Aggressivität dar, als zunächst vermutet "bis zum Ende 2016", nur einen Tag vor dem EZB Meeting.

Die Markteilnehmer haben einiges der erwarteten Lockerung bereits eingepreist; doch mit niedrigen Realzinsen stellt der Euro grundsätzlich zurzeit eine Finanzierungswährung dar, nicht eine Wachstumswährung. Die Inflationserwartungen sind weiterhin rückläufig, wie von den Zahlen zum 5J5J Inflation-Breakeven ersichtlich, doch ist dies kein großartiger Indikator mehr: das neue EZB Programm wird die Käufe von Inflationsverbindern einschließen. Also sind nachlassenden Erwartungen eine Komponente der Marktteilnehmer, die dem Beginn des QE-Programms Mitte März vorweg laufen.

Abrutschende Anleihezinsen und erhöhte Aktienindizes dienen als ein gutes Anzeichen der expansiven Maßnahme der EZB. Die Frage ab hier ist: wie optimistisch sind die Marktteilnehmer, dass die zuvor genannten Maßnahmen die Wachstumsflaute der Region und die Disinflationsspirale bekämpfen können? Als die Fed ihr QE Programm einführte, rutschte der US Dollar stark bei den Ankündigungen, doch erreichte schnell danach einen Boden, da die Trader begannen den Einfluss des QE - eine bessere Wirtschaftsumgebung - einzukalkulieren.

Der Euro könnte Mühe haben, kurzfristig einen Boden zu finden. Das zweite Mitglied des Risiko-Triumvirats, die Wahlen in Griechenland, haben ein neues Element in die Gleichung eingeführt: Die linksextreme Partei von Syriza, die sich gegen die Sparmaßnahmen stellt und die nun Griechenlands Regierung verwaltet. Der Parteiführer Syriza und auch der griechische Premierminister Alexis Tsipras haben den Wunsch geäußert, die Schuldenlast Griechenlands neu verhandeln zu wollen, und die deutschen Offiziellen standen diesmal einer möglichen Umstrukturierung des Abkommens offener gegenüber. Der Aufstieg einer Anti-Bailout-Partei stellt für den aktuellen Aufbau der Eurozone eine konkrete Bedrohung dar: Wird Griechenland austreten und die Drachme wieder einführen? Oder wird Deutschland sagen "das reicht" und wegen der zunehmenden Kosten, um die Eurozone zu retten, aufgeben? Beide Möglichkeiten sind für den Euro nicht angenehm.

Zwischen dem QE-Programm der EZB und dem Wahlsieg Syrizas gibt es gute Gründe, warum Trader in den kommenden Wochen dem Euro feindlich gegenübergestellt sein werden. Aber ein drittes Thema wird diese Woche auf uns zukommen: Das Policy Meeting der Federal Reserve. Dies könnte die beste Gelegenheit für den Euro werden, um abzuprallen. Die Kennzahlen des Markts (die Fed Fund-Rate und die Overnight Index Swaps (OIS)) deuten nun auf eine Zinserhöhung der Fed für das Q4 2015 hin, viel expansiver als was der Zeitplan der Fed noch vor einem Monat vermuten ließ.

Mit einer großen Euro Short-Position im Futures-Markt – die Spekulanten halten zurzeit 180,7 Tsd. Netto-Short-Kontrakte, der höchste Stand seit der Woche, die am 5. Juni 2012 endete (195,2 Tsd.) – und einem Fünfjahreshoch in langfristigen (mehr als 10 J.) US Staatsanleihen-Shorts, zeichnet sich Mitte der Woche ein Pulverfass ab, wenn die Sitzung des FOMC den Euro-Bullen einen Hoffnungsschimmer bietet. Ohne eine expansive Fed besteht jedoch die einzige Hoffnung für den Euro aus den Daten, mit dem Beweis, dass das Wachstum wieder aufgenommen wurde und kein zusätzliches QE eingeführt wird. Es gibt wenige Sicherheiten im Leben: Aber das Risiko-Triumvirat des Euros mit dem EZB QE-Programm, den Wahlen in Griechenland und der Sitzung des FOMC sollte die Volatilität vorläufig erhöht halten. –CV

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