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  • Entscheid der Schweizerischen Nationalbank verursacht starke Volatilität im Forex-Markt
  • Das Risiko ist besonders vor dem kritischen Entscheid der Europäischen Zentralbank erhöht
  • Das Trading mit Leverage ist besonders riskant, Tradern wird empfohlen, ihre Positionsgröße vor der EZB zu verringern

HINWEIS: FXCM Inc, die Muttergesellschaft von DailyFX, wird die Margin-Anforderungen wegen des Volatilitätsrisikos anheben.

Die Schweizerische Nationalbank sandte Schockwellen durch die Finanzmärkte, als sie unerwartet den Mindestkurs des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro aufhob. Es wird eine erhöhte Volatilität erwartet, vor allem im Vorfeld der mit Spannung erwarteten geldpolitischen Ankündigung der Europäischen Zentralbank am 22. Januar 2015.

Die stärksten Währungsschwankungen an einem Tag seit der Einführung des Euros (1999-heute)

Achtung vor kritischem EZB-Entscheid Höhenflug des Risikos

Datenquelle: FXCM Execution Desk Kursdaten, Chart-Quelle: R. Erstellt von David Rodriguez

Die Auswirkungen der unerwarteten Maßnahme beim Schweizer Franken wurden weit und allgemein spürbar, und die Wechselkurse des EUR/CHF und USD/CHF verzeichneten entsprechend die stärksten Bewegungen an einem Tag seit mehr als zwei Jahrzehnten. Es ist angebracht darauf hinzuweisen, dass die nächstgrößten, absoluten Bewegungen unter den Hauptwährungen am 5. September 2011 stattfanden, als die Schweizerische Nationalbank die Märkte mit der Einführung des Mindestkurses zwischen dem Euro und dem CHF schockierte.

Wir müssen bis zum Höhepunkt der Finanzkrise in 2008 und 2009 zurückkehren, um annähernd ähnliche Bewegungen in Paaren ohne den CHF zu finden, und tatsächlich haben die fast noch nie vorgekommenen Bewegungen die Märkte nervös gemacht. Unsere DailyFX Volatilitätsindizes, die die erwartete Volatilitätskurse, die in FX Optionsmärkten bezahlt/erhalten wurden, misst, sind auf ihren höchsten Stand seit dem sogenannten “Flash Crash” im Mai 2010 gestiegen.

Forex Volatilitätskurse steigen nach SNB-Maßnahme und vor EZB-Entscheid

Achtung vor kritischem EZB-Entscheid Höhenflug des Risikos

Datenquelle: Bloomberg, DailyFX Berechnungen. Chart-Quelle: R

Alles ist für starke Volatilität bei wichtigem Entscheid der Europäischen Zentralbank bereit

Heute fiel der Euro nur aufgrund von Gerüchten, dass die Europäische Zentralbank an ihrer kommenden Sitzung ein beispielloses Staatschulden-Ankaufprogramm ankündigen wird, um fast 100 Pips, und es scheint, als ob bei einer Überraschung starke Reaktionen vom Euro fast garantiert zu erwarten sind.

Quellen von den Nachrichtenagenturen des Dow Jones behaupten, dass der Verwaltungsausschuss der EZB eine Lockerung im Wert von ungefähr 1 Billionen Euros bis 2016 diskutiert, und tatsächlich könnte dieser möglicherweise wichtige Entscheid den Erwartungen des Markts entsprechen. Würde dieser Betrag genügen, um den Euro auf neue Tiefs zu versenken? Die extreme EUR-Positionierung wird Trader nervös machen, und es ist wichtig daran zu denken, dass die Angst ein viel stärkeres Gefühl als die Habgier ist.

Wenn Trader einen aggressiven Euro-Abprall fürchten, könnten viele Spekulanten zum Ausgang rennen und dramatische Rallyes in allen EUR-Paaren auslösen. Und obwohl wir sicherlich keine weiteren EUR-Rückgange ausschließen können, so deuten die aktuellen Daten an, dass nur relativ wenige Trader zurückgeblieben sind, um zu verkaufen. Das Risiko scheint ungleichmäßig verteilt zu sein und könnte der Oberseite Erfolg verschaffen.

Besonders starke Reaktionen könnten ebenfalls zu einer beschränkten FX-Liquidität führen und ein bedeutendes Liquiditätsrisiko schaffen. Trader sollten vor dem wichtigen Entscheid das Trading mit Leverage einschränken — vor allem in EUR-Paaren.

Handlungen der Schweizerische Nationalbank und Europäische Zentralbank haben breitgefächerte Auswirkungen

Der Entscheid der Schweizerischen Nationalbank, ihre aggressive Politik aufzugeben, könnte man als erstes Mal bezeichnen, dass eine wichtige Zentralbank in Anbetracht des klaren Drucks des Markts nach der QE-Äre “blinzelte”. Die Investoren haben sich zunehmend an die aggressive Politik gegenüber finanziellen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten der EZB, US Federal Reserve, Bank of England, Bank of Japan und andere gewöhnt. Dennoch können Märkte und bestimmte Anlagen nur einen beschränkten Zeitraum künstlich hoch (oder tief) gehalten werden.

In Anbetracht der offensichtlichen Wirtschaftsprobleme in der Eurozone, kann man von der Europäischen Zentralbank erwarten, dass sie das Übel des weltgrößten Einzelverbrauchermarkts ausmerzen kann? Die äußerst aggressive Politik der US Federal Reserve erwies sich erfolgreich, indem sie die Zinssätze künstlich tief hielt — nicht nur in den USA, sondern auch im Ausland. Tatsächlich hilft die Erwartung des Anleihenkaufs durch die Europäische Zentralbank zu erklären, warum die deutschen und französischen Staatsanleihenrenditen nahe bei Rekordtiefs traden.

Hyperaktive Zentralbanken bringen die Forex Volatilität auf Rekordtiefs, aber wie lange noch?

Die extrem geringen Zinssatzunterschiede zwischen den Hauptwährungen mit künstlich tiefen Renditen erklären auch, warum die Währungsvolatilität im Q4 2014 Allzeittiefs erreichte. Der jüngste, kurze Anstieg deutet jedoch an, dass die Märkte viel weniger standhaft sind, und die Reaktionen auf den Entscheid der Schweizerischen Nationalbank haben die Märkte nervös gemacht.

Es ist kaum übertrieben zu behaupten, dass uns die SNB auf einen Weg mit deutlich stärkerer FX-Markt-Volatilität gebracht hat, und die Auswirkungen könnten uns insbesondere vor dem mit Spannung erwarteten Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank und auch danach klar werden.

Trader sollten beim Trading von Euro-Paaren Vorsicht walten lassen, vor allem vor der EZB, und, bis die Volatilität nachlässt, eher mit geringem Leverage traden.

HINWEIS: FXCM Inc, die Muttergesellschaft von DailyFX, wird die Margin-Anforderungen wegen des Volatilitätsrisikos anheben.