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Der schwache Start des Euros in  2015 könnte ein Zeichen für die Zukunft sein

Fundamentaler Ausblick für den Euro: Neutral

- EUR/USD tradete diese Woche unter $1,1800, nachdem die Erwartungen eines von der EZB finanzierten QE-Programm stiegen.

- Wird die bärische Tendenz gebremst? EZB-Präsident Draghi bietet spezifische Ziele für ein QE-Programm an,

- Sie haben eine bullische (oder bärische) Tendenz beim Euro, wissen jedoch nicht, welches Paar Sie verwenden sollen? Benutzen Sie einen Euro-Währungskorb.

Der Euro startete das Jahr 2015 mit einem Gewimmer und erreichte gegen den US Dollar den tiefsten Stand seit neun Jahren mit $1,1800. Der EUR/USD schloss am Freitag mit einem Fünftagesverlust von -1,35% und beendete die Woche mit $1,1840. Es gab keine Gewinne bei der Währung der 18 Mitgliedsstaaten, und es wurden starke Verluste von mehr als -3% in der Woche im EUR/NZD (-3,14%) und EUR/JPY (-3,06%) verzeichnet. Zwischen den Bedenken zur Stabilität in der Eurozone und der Spekulation, was die Europäische Zentralbank als nächstes tun könnte, könnte die erste Handelswoche den Grundstein für ein schwieriges Jahr 2015 für den Euro gelegt haben.

Wir haben in den vergangenen Wochen oftmals gehört, dass die prominenten EZB-Offiziellen, einschließlich der Präsident Mario Draghi und Vize-Präsident Vitor Constancio glauben, dass die Aufstockung der EZB-Bilanz auf den Stand von Anfang 2012 helfen wird, die rückläufigen Inflationserwartungen in der Region wieder zu beleben und das Kreditwachstum zu fördern. Die einhellige Meinung würde zu diesem Zeitpunkt andeuten, dass der Markt nun schon fest damit rechnet, von der EZB ein wichtiges QE-Programm bereits an ihrer Sitzung vom 22. Januar einführen wird, wobei Staatsanleiheankäufe in der Zusammensetzung möglicherweise mitberücksichtigt werden.

In diesem Sinne und während der Kernschmelze des Euros der letzten Woche eröffnete der EZB-Präsident eine neue Perspektive um das QE, das vielleicht zum Abbremsen des Euro-Verkaufs zum Ende der Woche beigetragen hat: Die Vorbereitung eines Pakets von €500 Milliarden, und Quellen geben an, dass die Größe des Programms "bis zu" aber nicht über die Marke €500 Milliarden steigen könnte. Dies hat drastische Konsequenzen für Euro-Spekulanten: Mitte Dezember sprach Präsident Draghi nämlich noch von einer Expansion der Bilanz von €1 Billion.

Wenn die Größe des EZB-Programms tiefer als vom Markt erwartet ausfallen sollte, könnte ein Gelegenheit im Sinne "kaufe das Gerücht, verkaufe die Nachricht" bevorstehen, da wir kurz vor dem Policy Meeting am 22. Januar und den griechischen Wahlen am 25. Januar stehen. Eine zu ausgedehnte Positionierung könnte außerdem zu einer Abdeckungsrallye beitragen, nun da die Liquidität nach den Feiertagen zurückgekehrt ist.

Die stärkste bärische Tendenz unter den Spekulanten war Anfang November ersichtlich, als die Trader in der Woche, die am 4. November endete, mit 179,0 Tsd. Kontrakten netto-short hielten. Am 6. Januar stiegen die Short-Positionen erneut und erreichten 161,0 Tsd. Kontrakte; ein deutlicher Sprung von den 126,7 Tsd. Kontrakten, die noch in der Woche, die am 16. Dezember 2014 endete, gehalten wurden.

Während die Marktteilnehmer mit den Erwartungen und Konsequenzen der Ereignisse mit Schwerpunkt in der Eurozone kämpfen, lohnt es sich vielleicht, einen quantitativen Einblick in die Situation zu nehmen, zumindest in Bezug auf den Kurs. Seit der Einführung des Euros in 1999 hat er die Jahre in 13 der 16 Jahre in Richtung des Schlusskurses der ersten Woche abgeschlossen.

Die Euro-Bären könnten dieses Ergebnis als ermutigend empfinden, da die vorherrschende geldpolitische Abweichung zwischen der EZB und der Fed genügen sollte, den EUR/USD mit einem fundamentalen Gewicht im ganzen Jahr 2015 unter Druck zu halten – auch wenn in den nächsten Wochen eine kurze Short-Abdeckungsrallye stattfinden sollte. –CV

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