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Griechenland führt den Euro und den europäischen Markt wieder in unruhige Gewässer

Griechenland führt den Euro und den europäischen Markt wieder in unruhige Gewässer

2014-12-29 20:37:00
John Kicklighter, Chef-Stratege
Teile:

Drei Hauptprobleme bedrohen den Euro in absehbarer Zukunft. Das erste – und bis jetzt das aktivste – sind die Maßnahmen der Europäischen Zentralbank, die unorthodoxe geldpolitische Kampagne aufrecht zu erhalten, um die langanhaltende wirtschaftliche und finanzielle Disparität auszugleichen. Obwohl dieses Thema die Währung weiter steuern wird, könnte ein wiederkehrender, fundamentaler Aspekt einen viel aggressiveren Kapitalabfluss auslösen und somit den Euro belasten. Offenbar kehrt Griechenland nach einem vollen Zyklus in die Schlagzeilen zurück und weckt erneut Bedenken über die finanzielle und politische Stabilität der Eurozone – ganz ähnlich wie zu Beginn der Finanzkrise in Europa in 2010.

Am Montagmorgen hielt das griechische Parlament eine dritte Abstimmung, um einen Präsidenten zu wählen (der von Premierminister Samaras nominierte Kandidat war Stavros Dimas), und mit 168 von 300 Jastimmen wurden die notwendigen 180 nicht erreicht. Dies wird das Land vor komplette Neuwahlen stellen, die voraussichtlich am 25. Januar stattfinden werden.

Der Grund, weshalb diese Wahlen die Investoren im Inland und auch in ganz Europa beunruhigen ist, dass Syriza in Umfragen vom letzten Wochenende mit mehr als 3 Prozenten Abstand in Führung liegt. Die Partei – geführt von Alexis Tsipras – ist strikt gegen das Sparprogramm, mit dem Griechenland leben muss, um auf das Bailout-Programm der Troika zugreifen zu können, das in 2010 startete. Obwohl Tsipras das Land in der Eurozone belassen will, möchte er sich um die Regeln drücken, denen alle Parteien zugestimmt hatten, als das Rettungsseil geworfen wurde, und dies wird wohl nicht angenehm enden. Auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass Griechenland die Eurozone schlussendlich verlässt, besteht die Gefahr weiterhin und wächst ständig an.

Griechenland führt den Euro und den europäischen Markt wieder in unruhige Gewässer

Chart erstellt von John Kicklighter mit Daten von Bloomberg

Nach dem gescheiterten dritten Wahlgang für einen neuen griechischen Präsidenten reagierten die griechischen Märkte sehr stark. Der Benchmark ASE Aktienindex fiel um 3,9 Prozent (er stürzte um ganze 11,3 Prozent), und die 10-Jahres-Staatsanleiherendite stieg um 12,1 Prozent. Die Kreditausfall-Swaps, die als Hedge gegen ein Säumnis der Staatsverschuldung dienen, reagierten langsam, sind jedoch bereits erhöht.

EUR/USD - Tageschart

Griechenland führt den Euro und den europäischen Markt wieder in unruhige Gewässer

Chart erstellt von John Kicklighter mitMarketscope 2.0

Eklatant hebt sich unter den Reaktionen der Märkte auf die Nachrichten jene des Euros ab (lesen Sie mehr zur Prognose für das 1Q 2015 im Euro hier). Obwohl er der EUR/USD auf seinem tiefsten Stand seit August 2012 tradet, reagierte er mit einem schwachen Rückgang für den Tag. Diese reservierte Reaktion ist zweifellos teilweise der Liquidität in der von Feiertagen verkürzten Woche zuzuschreiben. Dennoch liegt dies auch am unklaren Kurs für dieses Risiko und auch an den Erwartungen, wie eine motivierte EZB ihre Politik umsetzen wird, die die neue Welle Probleme 'lösen' oder abschwächen könnte. Dieses Vertrauen ist wahrscheinlich jedoch nicht angebracht.

Griechenland führt den Euro und den europäischen Markt wieder in unruhige Gewässer

Chart erstellt von John Kicklighter mit Daten von Bloomberg

Die Maßnahmen der EZB, um das Wachstum zu stimulieren und das Finanzsystem auszugleichen hatten bisher Mühe, den Frieden zu halten – und dies ohne zu bekämpfende Krise. Wenn wir auf die Schuldenkrise zurückblicken, die in 2009/2010 aufkam, verschlechterte sich die Situation erst, als das ganze Ausmaß der Verschuldung Griechenlands bekannt wurde, nachdem die Aufmerksamkeit auf die Derivate gelenkt wurde, die benutzt wurden, um die finanziellen Bedingungen zu verschleiern. Hier gibt es diesmal wohl keine versteckten Schulden, aber die fundamentalistische Ansicht der populären politischen Gruppe gegen die Sparmaßnahmen könnte eine ebenso große Gefahr darstellen.

Griechenland führt den Euro und den europäischen Markt wieder in unruhige Gewässer

Chart erstellt von John Kicklighter mit Daten von Bloomberg

Die wahre Gefahr der Situation Griechenlands für die Investoren der Eurozone besteht darin, dass sich diese Probleme ausweiten könnten. Wenn Griechenland irgendwie erfolgreich seine Sparmaßnahmen über Bord werfen und trotzdem in der Eurozone bleiben kann, werden andere Länder, die dem Druck nachgegeben haben, laut aufschreien und sich beklagen. Wenn das Land beschließt, aus der Union auszusteigen, wird dies eine symbolische Lücke hinterlassen, die die Stärke der Existenz der größten Gesamtwirtschaft untergräbt. Deswegen sollten Euro-Trader die Markt-Benchmarks einen Schritt von Griechenland entfernt genau beobachten – da Portugal und Irland die beiden anderen ersten Bailout-Empfänger waren, wird deren Haltung wichtig werden. Dennoch, aufgrund der jüngsten Entwicklungen könnten Spanien, Italien und Zypern noch riskanter sein.

Griechenland führt den Euro und den europäischen Markt wieder in unruhige Gewässer

Chart erstellt von John Kicklighter mit Daten von Bloomberg

Das Säumnisrisiko, das in CDS gemessen wird, ist ebenfalls eine gute Methode, um die Bedenken des Markts zu beurteilen. Da Griechenland jedoch im Wesentlichen früher auch schon säumig war und diese Produkte dies nicht zeigten, könnte die Empfindlichkeit des Markts diesem Problem gegenüber deutlich schwächer sein.

Griechenland führt den Euro und den europäischen Markt wieder in unruhige Gewässer

Chart erstellt von John Kicklighter mit Daten von Bloomberg

Es gibt hier ein deutliches 'staatliches' Risiko in diesen neuen Bedingungen, und dessen Einfluss kann für die Märkte sehr destruktiv sein. Dennoch besteht das größere, allgemeine Risiko aus dem generellen Vertrauen des spekulativen Markts. Es ist bereits zu spüren, dass die globalen Kapitalmärkte übertrieben Leverage verwenden und sich extrem riskanten Anlagen aussetzen, da sie den Ertrag kompensieren möchten, der vom Stimulus belastet wurde. Falls eine allgemeine, globale 'Risikoaversion' mit finanziellen Problemen in der Eurozone zusammenfällt, kann dies den Kapitalabfluss aus der Region verschärfen und einen Euro-Selloff verstärken.

Griechenland führt den Euro und den europäischen Markt wieder in unruhige Gewässer

Chart erstellt von John Kicklighter mit Daten von Bloomberg

Also, auch wenn Griechenland noch keinen bereits reifen Bärentrend für die Währung reaktiviert hat, sollten wir über das volle Ausmaß der Risiken nachdenken, die diese neuen Probleme bringen, sowie auch über die allgemeinen Marktbedingungen. Es braucht nicht viel, um die Märkte in ihrem aktuellen Zustand zu beunruhigen.

Griechenland führt den Euro und den europäischen Markt wieder in unruhige Gewässer

Chart erstellt von John Kicklighter mit Daten von Bloomberg

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