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Crude Oil und Russischer Rubel stürzen - Warum reagieren die Märkte nicht?

Crude Oil und Russischer Rubel stürzen - Warum reagieren die Märkte nicht?

2014-12-10 22:00:00
David Rodriguez, Head of Product
Teile:

Anknüpfungspunkte:

  • Der Russische Rubel stürzt weiter, während Brent Rohöl 5-Jahrestiefs erreicht
  • Märkte scheinen wenig besorgt, und der S&P 500 setzt sich nahe den Rekordspitzen fort
  • Risiken sind besonders hoch für die Schwellenmärkte und für in Euro bewerte Anlagen

Der Russische Rubel fällt weiterhin zusammen mit dem Crude Oil Kurs. Warum reagieren die Märkte nicht, und warum gibt es klare Risiken für die G10 Volkswirtschaften und Währungen?

Vor fast genau einem Monat gab die Russische Zentralbank (CBR) ihre neuen Wechselkursrichtlinien bekannt, um ihre schnell fallenden Währungen zu stabilisieren, und dennoch ist der Rubel weiter gefallen. Zu der Zeit schrieben wir, dass eine bedeutende Volatilität in den Finanzmärkten am Horizont drohte. Diese ist ganz klar nicht eingetreten, doch eine weitere Abwertung des Rubels könnte die nächste Episode geopolitischer Unruhen auslösen und stellt letztendlich ein großes Risiko für die globalen Finanzmärkte dar.

Was steht auf dem Spiel? 1998 bietet eine ernüchternde Lektion

Ein russischer Zahlungsausfall in 1998 löste Panik in den Schwellenmärkten aus, die sich schnell auf die entwickelten Märkte ausweitete, und ein ähnlicher Verlauf könnte heutzutage wohl eine noch bedeutsamere und anhaltende Auswirkung haben. Um die möglichen Implikationen zu erkennen, können wir auf Reaktionen, die im bekannten JP Morgan Emerging Market Bond Index (EMBI) ersichtlich sind, schauen.

Die Pleite Russlands in 1998 erzwang substanzielle Selloffs in den Schwellenmärkten und finanzielle Volatilität

Crude Oil und Russischer Rubel stürzen - Warum reagieren die Märkte nicht?

Datenquelle: Bloomberg, JP Morgan

Russlands Schulden machten circa 1/20tel des EMBI aus, und dennoch verlor der Index nach der russischen Pleite bemerkenswerte 30 Prozent seines Wertes innerhalb eines einzigen Monats. Offensichtlich verkauften viele Investoren jegliche EMBI-verbundenen Bestände, da sie versuchten Verluste aufgrund der bis dahin größten Staatspleite der Geschichte zu vermeiden. Der Dominoeffekt war vergleichsweise signifikant in den breiteren Märkten.

Der sogenannte “Angst-Index” im S&P 500 VIX verdreifachte beinahe seinen Wert von den Tiefs vor der Pleite, und die Schritte Russlands führten indirekt zu dem Kollaps von LTCM—einem großen Hedge Fonds, der ein unvergleichbares Bailout in Höhe von $3,6 Milliarden, ausgeführt von der US Federal Reserve, benötigte.

Letztendlich wandten die US Federal Reserve und weitere globale Zentralbanken weitere anhaltende Auswirkungen ab, doch wir sehen das Risiko, dass eine ähnliche Episode zu wesentlicheren Unruhen führen könnte.

Falls Russland heute scheitert, könnten die Auswirkungen weitaus bedeutender sein

Investments in Schulden der Schwellenmärkte sind seit 1998 bedeutend gestiegen, und die systemischen Risiken sind beträchtlich höher, falls Russland mit seinen Schulden wieder in Verzug geraten würde. Die Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIS) betonte in ihrer vierteljährlichen Studie die Gefahren von EM-angeführten Finanzrisiken; Anlagen, verfolgt in den EM Bond Fonds, vervierfachten sich seit ihren Spitzen vor den Lehman Brothers bis 2013.

Schwellenmarkt-bezogene Investmentfonds in EM-Schulden wachsen deutlich

Crude Oil und Russischer Rubel stürzen - Warum reagieren die Märkte nicht?

Quelle: EPFR; Revision der Bank für internationalen Zahlungsausgleich, September 2014

Theoretisch können Investoren weg diversifizieren oder zumindest einzelne Staatsrisiken mindern, indem sie Fonds auf verschiedene EM Regionen und Länder verteilen. Praktische Betrachtungen und Erfahrungen erzählen jedoch eine andere Geschichte. Die Marktreaktionen von 1998 zeigen, dass Unruhen in Russland sich schnell auf die EM Märkte insgesamt ausweiten können und einen wesentlichen Einfluss auf die entwickelten Märkte und globalen Anlagen hatten. Die BIS warnt, dass eine starke Konzentration in diese “relativ kleinen und illiquiden” EM Anlagemärkte bedeutet, dass sogar kleine Veränderungen der Zuweisungen zu bedeutender Marktvolatilität führen könnten.

Und in der Tat argumentieren wir, dass sich die Risiken angesichts des bedeutenden Anstiegs der EM Bestände seit 1998 vergrößert haben. Zinssätze nahe Null in den US, Japan und weiteren entwickelten Volkswirtschaften, haben viele Investoren in spekulativere und höher verzinsliche Investments getrieben. Doch Angst ist ein weitaus stärkeres Gefühl als Gier; das erste Gefahrenzeichen könnte eine Markt-Enthebelung erzwingen, ähnlich der, die wir nach Lehmann in 2008 und der russischen Krise von 1998 erlebt hatten.

Systemische Risiken sind offensichtlich, doch worauf sollten wir besonders achten?

Es scheint offensichtlich, dass die russischen und Schwellenmarkt-Anlagen bei sich verschlechternden Spannungen einen Schlag abbekommen würden, doch die Implikationen sind für andere Anlagen ebenso klar. Starke Handelsverbindungen zwischen dem Großteil Westeuropas und Russland belassen den Euro und in Euro bewertete Anlagen besonders gefährdet. Drohende Staatsrisiken im Eurobereich würden wieder in den zentralen Fokus rücken.

Die starke Kompression bei den Zinsspreads der deutschen Staatsanleihen gegenüber der europäischen Peripherie unterstreicht einen simplen Punkt: Die Märkte sind selbstgefällig geworden. Vor nicht langer Zeit geriet Griechenland mit seinen Schulden in Verzug, doch aggressives Jagen nach Zinsen belässt die Differenz zwischen den Zinsen der 10-Jahresanleihen von Deutschland und Griechenland auf Vorkrisenlevels.

Märkte vergessen anscheinend Staatsrisiken und kaufen aggressiv griechische Anleihen

Crude Oil und Russischer Rubel stürzen - Warum reagieren die Märkte nicht?

Datenquelle: Bloomberg

Risikoaversive Investoren würden wahrscheinlich vor griechischen Anleihen und anderen spekulativen Investments flüchten und nach relativer Sicherheit von traditionellen Safe-Havens suchen. Eine Nachfrage nach US Schatzanleihen auf einem Rekordhoch verdunkelt den Ausblick für den US Dollar ein wenig, doch der große Überhang von mit dem USD finanzierten Investments lässt vermuten, dass der Greenback in einer solchen Umgebung besonders gut abschneiden könnte.

Was sind die Chancen von weiteren russischen Unruhen?

Letztendlich ist es unmöglich ein Modell für bestimmte quantitative Risiken einer geopolitischen Krise zu entwickeln, und die Unsicherheit bleibt gewichtig. Weitere Rückgänge beim Rubel und bei den globalen Crude Oil Kursen würden die Gefahr beträchtlich erhöhen.

Wir werden weiterhin ein Auge auf den USD/RUB Wechselkurs und zusätzliche geopolitische Unruhen als klare Warnung vor drastischen Schritten der russischen Regierung halten.

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