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AUD dürfte über vergangene Lokaldaten hinwegsehen, bleibt jedoch von erhöhter Volatilität bedroht

AUD dürfte über vergangene Lokaldaten hinwegsehen, bleibt jedoch von erhöhter Volatilität bedroht

2014-11-22 00:46:00
David de Ferranti, Währungsanalyst
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AUD dürfte über vergangene Lokaldaten hinwegsehen, bleibt jedoch von erhöhter Volatilität bedroht

Fundamentale Prognose für den Australischen Dollar: Bärisch

  • AUD/USD leidet unter Intraday-Volatilität, bleib jedoch oberhalb seines Tiefs von 2014
  • Spielraum für Gewinne zweifelhaft, da erhöhte Volatilität Carry-Nachfrage bremst
  • Ein Rückgang konzentriert sich auf die jüngsten Tiefs um 0,8540

Der Australische Dollar erlebte eine weitere Woche mit Intraday-Volatilität, jedoch mit beschränkter Fortsetzung. Die lokalen Wirtschaftsdaten erwiesen sich einmal mehr als ereignislos für die Währung, da die politischen Wetten zur RBA gut verankert sind. Tatsächlich wiederholte die Zentralbank in ihrem letzten Protokoll ihre Vorliebe für eine "Periode der Stabilität" für Zinssätze, und bot kaum neue Einblicke in die Denkweise der politischen Entscheidungsträger.

Nächste Woche stehen die Daten zu den Kapitalaufwendungen und den Verkäufen neuer Immobilien auf dem inländischen Wirtschaftskalender. Die wuchernde spekulative Kreditvergabe im Wohnungsmarkt bereitet den politischen Entscheidungsträgern schon seit einiger Zeit Sorgen und führt zu einem Widerwillen, die Zinsen weiter zu senken. Die bevorstehenden, relativ volatilen Immobilienverkaufszahlen werden wohl den Zinsausblick kaum materiell beeinflussen. Auch bei den Capex-Zahlen wäre eine deutliche Überraschung notwendig, um die politischen Erwartungen zu ändern. Dies wiederum würde den Aussie weiterhin dazu verurteilen, seine Orientierung anderswo zu suchen.

Eine der stärksten Bedrohungen für die Währung bleibt das Potential einer anhaltenden Steigerung der implizierten Volatilität. Maßstäbe wie der CVIX stehen nahe bei Jahreshochs und deuten an, dass die Trader einige starke Kursbewegungen unter den Hauptwährungen erwarten. Ein solches Umfeld wirkt sich normalerweise negativ auf Hochzinswährungen aus, die eher in einer Umgebung mit geringer Volatilität leistungsstark sind.

Gleichzeitig weist die Futures-Positionierung darauf hin, dass die Welle der Short-Verkäufe versiegt ist. Sie bleibt jedoch immer noch weit von den Extremen entfernt, die wir im letzten Jahr erlebten, was darauf hindeutet, dass mehr Spielraum im Trade vorhanden ist.

Unterseitenrisiken für den AUD/USD zentrieren sich um die Tiefs von 2014 nahe 0,8540, was das Paar, falls durchbrochen, auf einen Run des Wertes von Juli 2010 nahe 0,8320 vorbereiten könnte. Lesen Sie hier für Einsichten in die US Dollar Seite der Gleichung die Wochenprognose.

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