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AUD bleibt nach Durchbruch druch Schlüssellevel und mit Volatilitätssprung gefährdet

AUD bleibt nach Durchbruch druch Schlüssellevel und mit Volatilitätssprung gefährdet

2014-11-08 00:37:00
David de Ferranti, Währungsanalyst
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AUD bleibt nach Durchbruch druch Schlüssellevel und mit Volatilitätssprung gefährdet

Fundamentale Prognose für den Australischen Dollar: Bärisch

  • AUD/USD durchbricht mit allgemeinen USD-Gewinnen endlich wichtige Unterstützung
  • Sprunghafter Anstieg bei der erwarteten Volatilität könnte die Hochzinswährung belasten
  • Durchbruch durch die Barriere bei 0,8660 könnte Tiefs vom Juli 2010 um 0,8320 freilegen

Der AUD/USD durchbrach in der letzten Woche endlich die kritische Barriere 0,8660. Es waren jedoch nicht die zahlreichen wichtigen, inländischen Wirtschaftsnachrichten, die den "Breakout" verursachten. Tatsächlich behielt der Status Quo Entscheid der RBA die politischen Wetten intakt, und die lokalen Daten hatten keine Auswirkungen. Stattdessen waren es die breit angelegten US Dollar Gewinne, die das Paar schlussendlich üben den Abgrund stießen.

Die lokalen Konjunkturdaten und das Verbrauchervertrauen werden nächste Woche veröffentlicht. Die ungleichmäßigen Zahlen der Frühindikatoren in den letzten Monaten sind nicht sehr ermunternd für das inländische Wachstum. Dennoch müssten wir in den kommenden Monaten eine deutliche Verschlechterung sehen, um eine Reaktion von den politischen Entscheidungsträgern zu erfahren. Bis dahin könnten sich die Kennzahlen als Nicht-Ereignisse für den AUD erweisen, und er könnte anderswo eine Orientierung suchen.

In anderen Bereichen der Region stehen die Einzelhandelszahlen, Industrieproduktion, VPI und Gesamtfinanzierungszahlen aus China auf der Agenda. Doch der Aussie hat jüngst nur glanzlose Reaktionen auf Wirtschaftsveröffentlichungen des asiatischen Giganten bezeugt. Dies lässt vermuten, dass eine hohe Schwelle für einen Einfluss der Daten aus China auf die Rohstoffwährung existiert.

Neben den geldpolitischen Erwartungen bleiben die allgemeinen Marktbedingungen eine wichtige Überlegung für den AUD. Die implizierte Volatilität ist kürzlich auf ihren höchsten Stand dieses Jahres aufgestiegen, was andeutet, dass die Trader bald starke Swings unter den Majors erwarten. Diese Erwartungen belasten normalerweise Hochzinswährungen, da sie andeutet, dass Trader weniger Interesse an Carry-Trades haben. Dies wiederum könnte den Aussie gefährden und weitere Rückgänge verursachen.

Die Positionierung der spekulativen Trader im Futures Markt hält sich weit unter den Extremwerten des letzten Jahres. Dies zeigt an, dass es immer noch Platz im AUD Short-Trade gibt, bevor dieser "überfüllt" wird.

Von einem technischen Standpunkt aus betrachtet könnte die Überwindung von 0,8660 einen Rückgang in den kommenden Wochen bis zu dem Tief von Juli 2010 nahe der 0,8320 in Gang gebracht haben. Gleichzeitig bleibt das Unterseitenrisiko bei den Tiefs des Paares nahe 0,8660 zentriert. Für Einsichten in die Seite des US Dollars bei dieser Gleichung, lesen Sie hier die Wochenprognose.

Von David de Ferranti, Währungsanalyst, DailyFX

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