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Euro-Bären sollten kein QE von der EZB in dieser Woche erwarten

Fundamentale Prognose für den Euro: Neutral

- EZB-Präsident Draghis Kommentare in Jackson Hole bestimmten die gesamte Woche den Ton für einen schwächeren Euro.

- Trader, die eine Reaktion am Donnerstag erwarten, könnten im EUR/USD Downtrend oder dem EUR/JPY entgegen dem H&S Gelegenheiten finden.

- Halten Sie eine bullische (oder bärische) Tendenz beim Euro, wissen jedoch nicht, welches Paar zu traden? Verwenden Sie einen Euro Währungskorb.

Der Euro war die Hauptwährung mit der schlechtesten Performance in der letzten Woche und setzte die Talfahrt gegen den US Dollar zur siebten Woche in folge fort. Der Fall des EUR/USD mit -0,84% in der letzten Woche brachte ihn auf $1,3131, der tiefste Wechselkurs seit dem 6. September 2013. Teilweise halten die eigenen starken Daten den US Dollar gestützt; im Gegenzug dazu umgibt aktuell viel Negativität den Euro.

Die Veränderung des Tons von Mario Draghi der Europäischen Zentralbank war seit dem Wirtschaftssymposium in Jackson Hole gravierend. Statt das geringe Wachstum, die geringe Inflation und hohen Arbeitslosigkeitsprobleme "vorübergehenden" Faktoren zuzuschreiben, geht der Kopf der EZB, zusammen mit anderen, davon aus, dass die aktuellen schwachen Wirtschaftsbedingungen mehr oder weniger einen Dauerzustand darstellen.

Die jüngsten Wirtschaftsdaten waren so schlecht, dass ein erneutes Eintauchen in die Rezession in der Eurozone möglich ist – die dritte Rezession seit dem Beginn der globalen Finanzkrise in 2007. Der Citi Economic Surprise Index fiel am Freitag auf -45,1, was das Tief vom Juli in den Schatten stellt und für das Jahr ein neues Tief aufstellt. Die Probleme des Euro stehen klar in Zusammenhang mit wirtschaftlichen und geopolitischen Bedenken, da es mehr als genügend Liquiditätsbedingungen in der Eurozone gibt (EONIA fiel am Donnerstag bis auf -0,04%, zum ersten Mal seit Erreichen des Negativbereichs).

Sogar als der Euro-Zone VPI seine niedrigsten Level seit Oktober 2009 erreichte (bei +0,3% J/J), werden die zuvor genannten Faktoren möglicherweise nicht ausreichen, um die EZB in dieser Woche zum Eingreifen zu bewegen – zumindest nicht in der unkonventionellen, QE-inspirierten Art und Weise, auf die Marktbeteiligte vielleicht hoffen. Der bevorzugte Zeitrahmen für die Implementierung neuer Maßnahmen liegt nach Oktober, wenn die EZB die Einsammlung und Analyse der Bank-Bilanzen für den Stress-Test (AQR) abschließt.

Falls es noch zu früh für eine direktes QE ist und keinen Sinn macht mit einer weiteren Zinssenkung aufgrund der regionalen Liquiditätsbedingungen fortzufahren, dann wird vielleicht die ABS-Kauf Thematik Interesse erzeugen. Selbst dann werden nachfolgende Reaktionen möglicherweise die Erwartungen nicht erfüllen. Die bedeutendsten Schritte, die eventuell unternommen werden, könnten herabgestufte Inflationserwartungen sein; doch das ist ebenso bestenfalls nur expansiv ausgerichtete Rhetorik. Bei einem Wert der Netto-Short-Kontrakte der Non-Commercials/Spekulanten bei 150,7, am stärksten gestreckt seit dem 24. Juli 2012 (155,1 Tsd. Kontrakte), könnte jegliche Enttäuschung auf Seiten der Lockerung ausreichen, um eine short-abdeckende Rallye der 18-Mitgliederwährung auszulösen. –CV

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