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Potenzielles Euro-Wachstum begrenzt, da regionales Wachstum ins Stocken kommt

Fundamentale Prognose für den Euro: Neutral

- Europäische Wachstumsdaten waren überraschend schlecht im Verlauf der Woche…

- … doch die Markt-Beteiligten haben noch nicht entschieden den Euro tiefer zu schicken.

- Halten Sie eine bullische (oder bärische) Tendenz beim Euro, wissen jedoch nicht, welches Paar zu traden? Verwenden Sie einen Euro Währungskorb.

Der Euro war in den letzten Wochen selten ein besonders guter oder schlechter Performer und trat auf der Stelle, während in der Zwischenzeit Probleme anderer Hauptwährungen aufgetaucht sind. Diese Woche war nicht anders: Der EUR/GBP, das EUR-Cross mit der besten Performance, schloss den Tag mit einem Anstieg von +0,41%, und der EUR/CAD, das EUR-Cross mit der schlechtesten Performance, schloss um -0,77% tiefer. Der EUR/USD war kaum verändert und stieg leicht um +0,07% auf $1,3401.

Bestimmte Faktoren, die auf den Euro einwirken, haben sich nicht als negativ erwiesen. Die Liquiditätsbedingungen zum Beispiel, bleiben vielseitig. Die überschüssige Liquidität der Euro-Zone stieg in der Woche auf €134,9 Mrd., und der Interbankenzinssatz (EONIA) lag bei 0,014%. Ängste hinsichtlich einer Staatsschuldenkrise sind zu diesem Zeitpunkt reine Erinnerung; Staatszinsen über den Kontinent hinweg befinden sich auf oder nahe von Allzeittiefständen, ohne Rücksicht auf Laufzeit.

Der Mangel an einer Veränderung beim Wechselkurs des Euros kann teilweise auf die beschränkte Bewegung im entsprechenden Futures-Markt zurückgeführt werden: Die Netto-Short-Positionierung nicht kommerzieller Trader/Spekulanten liegen gemäß dem CFTC-Bericht am Freitag bei 126,0 Tsd. Kontrakten, knapp tiefer als die 128,7 Tsd. Netto-Short-Kontrakte zum Ende der letzten Berichtsperiode. Dies ist der erste Rückgang der Netto-Short-Positionierung seit der Woche, die am 8. Juli endete.

Leider zeigt die Aktualisierung zur Positionierung die kurze Unregelmäßigkeit des Euros Mitte der Woche, ausgelöst von den überraschend schlechten französischen, deutschen und allgemeinen Q2 BIP-Daten der Eurozone, sich nicht im CFTC-Bericht (die Berichtsperiode endete am Donnerstag; die BIP-Daten wurden am Donnerstag veröffentlicht).

Was wir jedoch feststellen können ist, dass das europäische Daten-Momentum erneut zusammengefallen ist, was den Spekulanten kaum einen Grund bietet, an Netto-Short-Positionen des Euros festzuhalten, um ihre Tendenz zu erleichtern. Der Citi Wirtschaftsüberraschungsindex rutschte Ende der letzten Woche erneut auf -35,2 ab, knapp über dem Jahrestief, das am 21. Juli mit -43,3 gebildet wurde.

Die bevorstehenden vorläufigen PMI-Umfragen in Deutschland und der Eurozone für August werden voraussichtlich nicht aufzeigen, dass sich der schwache Wachstumstrend deutlich bessert. Die Berichte, die am Donnerstag in allen Bereichen, also Herstellung, Dienstleistungen und Composite Indizes für Deutschland und die Eurozone veröffentlicht werden, werden voraussichtlich im Verhältnis zu ihren Juli-Daten sinken. Sie können alle sechs Prognosen im DailyFX Euro Economic Calendar nachlesen.

Wenn wir einen Schritt zurückgehen, sehen wir, dass das Schlechte das Gute überwiegt, und wir haben dabei noch nicht einmal die russischen Sanktionen miteinbezogen. Ehrlich gesagt, gibt es wohl ein gewisses Feedback zu den schwachen Q2 BIP-Zahlen und der Entwicklung im Russland-Ukraine-Konflikt, und dieser wird sicherlich anhalten.

Wenn wir berücksichtigen, dass die Q2 BIP-Zahlen so schwach ausfielen und die Inflation bei +0,4% J/J der zehnte Monat in Folge unter +1,0% J/J darstellt, könnte die EZB die ursprüngliche Liquiditätsbedingung, die sie selber geschaffen hat, ignorieren. Wenn die Russland-Ukraine-Krise dank der Geschäftsbeziehungen und dem plötzlichen Unterbruch des Handels zwischen den beiden wichtigen Partnern (EU und Russland) deeskaliert, wird dies wohl wirtschaftliche Folgen haben. Einfach ausgedrückt, die EZB könnte gezwungen werden, das exogene Risiko etwas stärker auszugleichen, und eine Spekulation über zusätzliche Lockerungsmaßnahmen könnte unter diesen Voraussetzungen genügen, um ein wirkliches Comeback des Euros zu verhindern. –CV

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