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Britisches Pfund könnte mit Status-Quo im Inflationsbericht der Bank of England steigen

Britisches Pfund könnte mit Status-Quo im Inflationsbericht der Bank of England steigen

2014-08-09 10:42:00
Ilya Spivak, Senior Währungsstratege
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Britisches Pfund könnte mit Status-Quo im Inflationsbericht der Bank of England steigen

Fundamentale Prognose für das Britische Pfund: Neutral

  • Alle Augen sind auf den vierteljährlichen Inflationsbericht der BoE nächste Woche gerichtet
  • Das Britische Pfund könnte ohne deutlichen Wechsel des Tonfalls zugunsten einer expansiven Geldpolitik höher korrigieren
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Der Ausblick in der Geldpolitik ist weiterhin der wichtigste Treiber für die Kursbewegung des Britischen Pfunds. Tatsächlich steht die Korrelation zwischen dem GBP/USD und den UK 2-Jahres-Staatsanleihenzinsen – ein Abbild der kurz- bis mittelfristigen Zinsprognose der Investoren – bei der eindrücklichen Zahl 0,73 (in laufenden 20-Tages-Studien).

Die Ankündigung der BoE der vergangenen Woche erwies sich als Nicht-Ereignis, denn ihr Vorsitzender Mark Carney und Konsorten beließen die Geldpolitik unverändert und veröffentlichten eine erklärende Stellungnahme, um ihre Ansichten für die Zukunft offen zu legen.

Die kommende Woche sollte ereignisreicher sein, denn die Zentralbank wird ihren vierteljährlichen Inflationsbericht bekannt geben. Das Dokument und die darauffolgende Pressekonferenz dienen den Offiziellen als wichtigstes Kommunikationsmittel für die Begründung allfälliger Veränderungen in ihrem Ausblick für die Volkswirtschaft und in die politische Mischung.

Ein Strategiewechsel ist diesmal unwahrscheinlich: Die Überarbeitung des Rahmens ihrer "Orientierungshilfe" vom Februar, um sich auf das kaum definierte Ziel einer Reduzierung der restlichen Kapazität zu konzentrieren, hat dem Zinssatz entscheidenden MPC Komitee sicherlich genügend Spielraum gegeben. Somit kann es seine Haltung anpassen, ohne das politische Regime als Ganzes zu beeinträchtigen.

Das bedeutet, dass die Hauptinteressen der Investoren bei der Aktualisierung der Wirtschaftsprognosen der BoE und dem Tonfall ihrer Bemerkungen liegen. Unnötig zu sagen, dass diese Bemerkungen genau beachtet werden, um sich ein Bild davon zu machen, wann die Bank sich wohl genug fühlt, um die Zinssätze zu erhöhen.

Der restriktive politische Ausblick des Markts mäßigte sich im Juli deutlich, und das GBP/USD marschierte tiefer zusammen mit den Front-End-Renditen, wobei es seinen Aufwärtstrend von 2014 unterbracht und die letzte Woche mit dem schwächsten Schlusskurs in zwei Monaten schloss. Wie wir vor einem Monat bereits argumentierten, macht dies Sinn. Die Wirtschaftsdaten der UK tendieren seit Februar dazu, im Vergleich zu den einhelligen Prognosen schlechter auszufallen, was andeutet, dass eine zunehmend restriktive Mehrheit im MPC Komitee kurzfristig ein großer Auftrag sein wird.

Vor diesem Hintergrund ist der Sterling nun in fünf Wochen in Folge gefallen. Dies deutet an, dass der Inflationsbericht voraussichtlich eine stark expansive Überraschung bieten müsste, um das Momentum hinter dem Rückgang zu halten. Andererseits könnte ein Status Quo bei den Ergebnissen den kürzlichen Selloff als zu einseitig darstellen, was einen korrektiven Abprall möglich macht.

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