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Der Euro Rebound dürfte nur kurzfristiger Natur sein, da die EZB am Donnerstag ihre Sitzung abhält

Fundamentale Vorhersage für den Euro: Neutral

- EUR/AUD, EUR/GBP und EUR/JPY warnten vor einem möglichen Euro Rebound spätestens bis Dienstag.

- Der EUR/USD erhielt Auftrieb durch den einkalkulierten US-Arbeitsmarktbericht ex Agrar, die technische Struktur ist bärisch unterhalb von $1,3475, während die USD Rallye Gestalt annimmt.

- Halten Sie eine bullische (oder bärische) Tendenz beim Euro, wissen jedoch nicht, welches Paar zu traden? Verwenden Sie einen Euro Währungskorb.

Obwohl die inhärenten Probleme des Euro immer stärker zum Vorschein treten, konnte die Währung in den letzten fünf Tagen quer durch die Bank einen Rebound verzeichnen (ausgenommen EUR/USD, -0,02%). Die relativ leere Wirtschaftsagenda, in Verbindung mit äußeren Faktoren, die sich hauptsächlich auf die anderen Hauptwährungen negativ auswirkten, ermöglichten es der 18 Mitglieder starken Währung, ihre kürzliche Talfahrt vor dem Policy Meeting der Europäischen Zentralbank im August zu stoppen.

In der ersten Woche eines Monats werden üblicherweise wichtige Konjunkturdaten veröffentlicht und diese erste komplette Augustwoche macht dabei keine Ausnahme. Am Dienstag stehen der Schlussbericht des Gesamt-PMI der Eurozone für den Juli (54,0 erwartet unveränd.), der Schlussbericht des Dienstleistungs-PMI für die Eurozone für den Juli (54,4 erwartet unveränd.) sowie die Einzelhandelsumsätze in der Euro-Zone für den Juni (+0,5% erwartet von 0,0% (M/M), +1,4% erwartet von +0,7% (J/J)) ins Haus. Sämtliche Daten weisen zur Jahresmitte auf ein bescheidenes Wachstum in der Eurozone hin, das die Anleger weder in Aufregung noch Bestürzung verfallen lassen dürfte.

Die Konjunkturdaten der Euro-Zone haben sich in den letzten Wochen stabilisiert, wie der scharfe Rebound im Citi Economic Surprise Index bewies, der die Woche bei -24,9 beendete, weit oberhalb des Wertes für den Juli und des Jahrestiefs, das am 21. Juli bei -43,3 erreicht wurde. Obwohl die Europäische Zentralbank am Donnerstag ihr Policy Meeting für den August abhält, ist es unwahrscheinlich, dass sie die Wachstumsaussichten der Region allzu lautstark preisen wird: Die Inflation bleibt hartknäckig und sinkt weiter ab.

Die 2014 Euro-Zone VPI-Vorhersage blieb bei +0,70% zum Wochenschluss am 1. August im Vergleich zu +0,90% vor drei Monaten; die 2015 Euro-Zone VPI-Vorhersage blieb bei +1,20% zum Wochenschluss am 1. August im Vergleich zu +1,30% vor drei Monaten; und die 2016 Euro-Zone VPI-Vorhersage blieb bei +1.60% zum Wochenschluss am 1. August im Vergleich zu +1,70% vor drei Monaten. Die schwachen Inflationserwartungen dürften den Euro kurzfristig unter Druck setzen, wobei der geschätzte VPI für die Euro-Zone für den Juli am Mittwoch nur +0,4% J/J betragen soll.

In den letzten Wochen haben die EZB-Offiziellen die Bedeutung des Zahnrads der Inflation im Mechanismus der Entscheidungsfindung der EZB hervorgehoben. Am 16. Juli sagte Benoit Coeure "Da die Inflation in Europa heute immer noch stark von unserem Ziel der Preisstabilität abweicht, besteht die Ansicht beim Regierungsrat, dass die Zinsen über längere Zeit tief bleiben werden." Der deutsche Stellvertreter und Bundesbank-Präsident Jens Weidmann bemerkte am 18. Juli, dass "die Aufgabe nun darin besteht, eine übermäßig lange Zeit mit geringer Inflation zu bekämpfen. Denn dies könnte die Wirtschaft in der Euroregion lähmen.”

Aufgrund des Zustands der Geschäfte in der Region ist es wahrscheinlich, dass die Sitzung der EZB in dieser Woche den Weg nach vorn freilegen wird. Einerseits ist die Dauerhaftigkeit der geringen Inflation offensichtlich besorgniserregend. Andererseits würden es die politischen Entscheidungsträger der EZB immer noch lieber vermeiden, weitere substantielle Maßnahmen einzuführen, während der Stresstest der Banken noch verarbeitet wird. Dies wird jegliche realistische Erwartungen eines QE in einer Periode ohne Krise auf mindestens Oktober und darüber hinaus verschieben.

Die Sitzung der EZB in dieser Woche wird, auch wenn sie keine realen Maßnahmen bringen wird, zumindest eine eher expansive Tendenz des Vorsitzenden Mario Draghi an der anschließenden Pressekonferenz aufzeigen. Das Spektrum des QE wird konkretisiert werden, aber ohne spezifische Einzelheiten, die einen Hinweis liefern würden, dass ein QE in unmittelbarer Zukunft eingeführt wird. Ein Mangel an einer expansiven Geldpolitik befürwortenden Neigung wird den Euro wohl kurzfristig unter Druck setzen, wobei die nicht-kommerziellen Trader / Spekulanten ihre Netto-Short-Positionen (108 Tsd. Kontrakte) auf ihren höchsten Stand seit der Woche, die am 21. August 2012 endete (124 Tsd. Kontrakte), gebracht haben. –CV

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