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Der geringe Anstieg des Euros und der desinflationäre Trott belasten Trader

Fundamentale Prognose für den Euro: Neutral

- Die bärische, technische Struktur des Euros ist seit dem 11. Juli vorhanden, bei dem EUR/JPY und dem EUR/USD.

- Trotz der besser als erwarteten PMIs schaffte es der Euro nicht, aus den Anzeichen eines stärkeren Wachstums Kapital herauszuschlagen.

- Halten Sie eine bullische (oder bärische) Tendenz beim Euro, wissen jedoch nicht, welches Paar zu traden? Verwenden Sie einen Euro Währungskorb.

Diese Woche war erneut von einer geringen Volatilität in den Spot FX-Märkten geprägt, obwohl frühe Anzeichen für eine Wiederbelebung in den Euro-Zinsmärkten zu spüren waren. Obwohl alle Hauptwährungen gegenüber der Einheitswährung innerhalb einer Range von +/-1% tradeten, blieben die Bewegungen des EUR/AUD (-0,76%) und EUR/USD (-0,70%) nicht unbeachtet. Die Anfangsphasen eines allgemeinen Euro-Rückgangs könnten wieder zum Leben erwachen (beachten Sie dabei nur nicht den EUR/NZD, der aus eigenen Gründen des NZD eine Rallye von +0,84% verzeichnete).

Obwohl positive Überraschungen bei den Wirtschaftsdaten in der Vergangenheit in den EUR-basierten Paaren kurzlebige Rallyes ausgelöst hatten, erlebten wir in der letzten Woche einen deutlichen Mangel an Begeisterung, auch als die wichtigsten Daten der Woche, die PMI-Umfragen der Eurozone, Deutschlands und Frankreich, alle Erwartungen übertrafen. Die Composite PMI-Umfrage für Juli in der Eurozone stieg von 52,8 auf 54 an, während sich der Composite PMI für Juli in Deutschland von 54 auf 55,9 steigerte.

Diese Statistiken deuten nicht unbedingt auf eine rasch wachsende Volkswirtschaft hin, da die durchschnittlichen Composite PMIs der Eurozone bei 53,1 und 53,4 standen, was nur gerade zu einem Wachstum im Quartalsvergleich von +0,2% im Q1 führte (Die BIP-Daten für das Q2 sind am 14. August fällig, und eine Umfrage von Bloomberg News prognostiziert ein vierteljährliches Wachstum von +0,3%). Stattdessen konzentrierte sich der Markt auf die schwache Inflationskomponente (Ausgabespreise) des Composite PMI der Eurozone, der erneut unter 50 bleibt, wie seit April 2012. Daten unter 50 deuten an, dass die Desinflation, der Preisrückgang, weiterhin ein Problem darstellt.

Da sich der Markt nur gerade auf die Inflation konzentriert, könnte der BIP-Bericht Spaniens für das Q2, fällig am Mittwoch, ganz ignoriert werden, außer, er weicht deutlich von den Prognosen ab (erwartet wird +0,4% Q/Q, unverändert). Der Markt kümmert sich seit "Glättung" des Liquiditätsumfeld der Eurozone vermehrt um die Inflation, denn der EONIA-Zins steht stabil bei +0,042%.

Am Donnerstag wird der Verbraucherpreisindex der Eurozone für Juli veröffentlicht, und er wird zeigen, dass die jüngsten Lockerungsmaßnahmen der Europäischen Zentralbank bisher kaum Auswirkungen zeigten, was für den Euro ein düsteres Bild zeichnet. Voraussichtlich wird die Hauptkennzahl der Inflation unverändert bei +0,5% J/J bleiben, und die Core Inflation wird mit +0,8% J/J ausgewiesen. Diese Punkte passen genau in den jüngsten Verlauf der im Allgemeinen enttäuschenden Eurozonen-Daten, und der Citi Wirtschaftsüberraschungsindex ist auf -36,2 gefallen, knapp über dem Jahrestief von -43,3, das am 21. Juli verzeichnet wurde.

In den kommenden Tagen wird wohl das Engagement des Markts in Bezug auf das schwache Wachstum geprüft, das desinflationäre Umfeld hält die Region im Griff, und Forderungen nach nicht standardmäßigen Maßnahmen beginnen laut zu werden. Obwohl die politischen Entscheidungsträger schon lange andeuteten, dass sie auf das Ende des Belastungstests im Herbst abwarten wollten, bevor sie etwas Größeres einführen, wird eventuell nur eine anhaltende Plackerei durch den Wachstumstrott eine zusätzliche expansive Maßnahme hervorrufen. Die Zeit für weitere Maßnahmen könnte bald kommen. –CV

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