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Euro beginnt unter dem Gewicht nachlassender Inflationserwartungen abzurutschen

Fundamentaler Ausblick für den Euro: Neutral

- Die Tagesverkaufssignale im EUR/JPY und im EUR/USD am 11. Juli begannen zunächst eine bärische Entwicklung.

- EUR/USD trifft auf signifikante Trendlinienunterstützung ab den Tiefs vom Juli 2012 und Juli 2013.

- Halten Sie eine bullische (oder bärische) Tendenz beim Euro, wissen jedoch nicht, welches Paar zu traden? Verwenden Sie einen Euro Währungskorb.

Das Kursverhalten des Euros in der letzten Woche steht auf keinen Fall für "die Zeit der niedrigen Volatilität ist vorüber!". Doch es ist auf jeden Fall ein Anzeichen, dass die Märkte wieder in Schwung kommen. Die Einheitswährung der 18 Mitglieder befand sich in den letzten fünf Tagen allgemein unter Druck und verlor gegen sämtliche Majors an Boden, außer dem CHF (+0,08%) und dem NZD (+0,78%); gegen die anderen fünf Majors lagen die Verluste zwischen -0,46% (GBP) bis -0,63% (CAD). Dennoch gab es kein bestimmtes Ereignis, welches die letzte Runde einer Euro-Schwäche ausgelöst hat.

Der Druck von außen, der möglicherweise den Euro stellvertretend hinunter zieht – gegenüber den Euro-Paaren mit dem Britischen Pfund und dem US Dollar – ist immer noch der vorherrschende Einfluss auf den EUR-Bereich. Die Niedrigzinspolitik der Bank of England könnte nun, da die Inflation begonnen hat sich zu verbessern, unter Druck geraten, während die Federal Reserve sich dem Ende von QE3 eher nähern könnte, als von den Marktteilnehmern einkalkuliert wurde.

Der Einfluss der eigenen Zentralbank des Euro ist sehr in Bewegung. Eine Perspektive sieht vor, dass die Europäische Zentralbank die Schotten für eine geldpolitische Lockerung geöffnet hat, indem der Zinssatzkorridor bis in den Negativbereich geöffnet und zielgerichtete Liquiditätsmaßnahmen (TLTROs) zu Verbesserung der Kreditbedingungen für klein- und mittelständische Unternehmen versprochen wurden. Eine weitere Perspektive sagt, dass die EZB bereits das Ende ihrer Lockerungsmöglichkeiten erreicht hat, solange die Ängste um eine Schuldenkrise während der Dauer des Bankenstresstests (bis Ende Oktober) im Zaum gehalten werden.

Obwohl wir denken, dass jegliche Chance eines vollständigen QE-Programms im Stil der Fed in der nahen Zukunft unwahrscheinlich ist (somit die einzige begrenzte Unterseite im EUR-Bereich nach den EZB-Meetings im Juni und Juli), müssen wir uns exakt an die Inflationsumgebung anpassen. Die EZB hat über ihre offiziellen politischen Bekanntgaben und verschiedene Reden von führenden Ratsmitgliedern klar gemacht, dass nur eine zusätzliche Erodierung der Preisentwicklung in der Region weitere Lockerungsmaßnahmen in den kommenden Monaten rechtfertigen würde.

Angesichts der jüngsten Entwicklungen auf Seiten der Inflationserwartungen könnte sich ein schwächerer Ausblick für den Preisdruck ergeben, was wiederum der Antrieb für die jüngste Bewegung des Euros nach unten gewesen sein könnte. In der Tat enthüllt ein Blick auf die Inflationserwartungen für die größte Volkswirtschaft der Eurozone, Deutschland, so Einiges. Die 2014 VPI-Prognose fiel auf +1,00% für die Woche, die am 18. Juli endete, von +1,30% drei Monate zuvor; die 2015 VPI-Prognose fiel auf +1,65% für die Woche, die am 18. Juli endete, von +1,80% drei Monate zuvor; und die 2016 VPI-Prognose fiel auf +1,90% für die Woche, die am 18. Juli endete, von +2,00% drei Monate zuvor.

Nun, da die Inflationserwartungen nachlassen, kann ein zusätzlicher Beweis von nachlassendem Wachstum die Probleme, denen der Euro kurzfristig gegenübersteht, verstärken. In der kommenden Woche dürften die vorläufigen Juli PMI Umfragen aus Frankreich, Deutschland, Italien und der weiteren Eurozone im Vergleich zum Vormonat ein verlangsamtes Wachstum anzeigen, was vielleicht den sich entwickelnden Trend, den wir bei den deutschen Inflationserwartungen für 2014, 2015 und 2016 erlebt haben, unterstützt. Obwohl wir erwarten, dass exogene Einflüsse ihre Schlagkraft hinsichtlich des Euros beibehalten werden, sollten wir uns nicht von dem Zustand anhaltend niedriger Volatilität in den Spot FX Märkten blenden lassen, da lokalere Einflüsse wieder einmal beginnen, sich auf den Euro auszuwirken. –CV

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