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Um 46% reduzierten Hedgefonds ihre gegen den Yen gerichtete Position seit Jahresbeginn - Rekorddefizit in der Leistungsbilanz

Um 46% reduzierten Hedgefonds ihre gegen den Yen gerichtete Position seit Jahresbeginn - Rekorddefizit in der Leistungsbilanz

2014-02-10 08:32:00
Niall Delventhal, Marktanalyst
Teile:

(DailyFX.de) Viele Hedgefonds waren glückliche Profiteure der im Zuge der lockeren Geldpolitik der japanischen Notenbank einsetzenden Abwertung des japanischen Yen.

Denn übergeordnet setzen institutionelle Spekulanten mehrheitlich bereits seit Oktober 2012 auf eine Abwertung der japanischen Währung. Seitdem stand der Wertverlust des Yen gegenüber dem US-Dollar zwischenzeitlich bei 35,5%. Die Währungshüter des Landes mit der höchsten Staatsverschuldung von 211 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steuerten gezielt eine Inflationssteigerung an und hatten damit bisher Erfolg. Die Deflation wich zuletzt einer Inflationsrate von 1,6%. Doch die Leistungsbilanz des Landes verzeichnete mit 638,6 Milliarden Yen ein Rekorddefizit.

Teure Energieimporte füllen die Lücken, welche abgeschaltete Kernreaktoren verursachten und sind maßgeblich für dieses Defizit verantwortlich und verdeutlichen die Schattenseite einer schwachen Währung.

Ende des letzten Jahres erreichten die am Terminmarkt gehaltenen Verkaufs-Kontrakte von Großspekulanten zuletzt im Juni 2007 verzeichnete Werte. Die rund 143.800 Kontrakte, die kurz vor dem Jahreswechsel auf weitere Yen-Schwäche abzielten, werden seitdem zunehmend abgestoßen. Die letzten Daten der U.S. Commodity Futures Trading Commission wiesen rund 76.800 Verkaufs-Kontrakten (netto) dieser spekulativen Marktteilnehmer auf. In den letzten sechs Wochen fiel infolge der erhöhten Unsicherheit in den Märkten die gegen den Yen gerichtete Position der “Non Commercials“, zu denen Banken, Vermögensverwalter und Hedgefonds gehören um deutliche 46%. Das entspricht einem Rückgang von 8,18 Mrd. US-Dollar.

JPYUSD_Hedgefonds_body_Picture_3.png, Um 46% reduzierten Hedgefonds ihre gegen den Yen gerichtete Position seit Jahresbeginn - Rekorddefizit in der Leistungsbilanz

Die Korrekturen in den globalen Aktienmärkten, das nachlassende Wachstum in China und das Reduzieren der konjunkturstützenden Maßnahmen der Fed sowie die damit verbundenen Sorgen um die Finanzstabilität der Schwellenländer führten dazu, dass Hedge-Fonds zurzeit ihre Positionen schließen oder die Anlagestrategie ändern.

Wie Berechnungen der Bank of America Merrill Lynch erfassten, weisen Aktienfonds der Schwellenmärkte bereits einen Kapitalabfluss von 6,4 Mrd. US-Dollar und Anleihenfonds der Schwellenmärkte von 3 Mrd. US-Dollar auf.

Auch japanische Investoren zogen laut Daten des japanischen Finanzministeriums im Januar verstärkt ihr Kapital aus den ausländischen Börsen sowie Rentenmärkten und repatriierten diese Gelder – im Januar wöchentlich in einer Größenordnung von durchschnittlich 383 Mrd. ¥ (3,77 Mrd. US-Dollar). Diese Verkäufe der Positionen in ausländischen Anleihemärkten hielten den Januar über an und trugen zur relativen Stärke des japanischen Yen bei.

Es bleibt abzuwarten, ob die jüngste Stärke im Japanischen Yen, der im Januar als Niedrigzinswährung von der Flucht in die sicheren Häfen profitieren konnte, sich fortsetzt vor dem Hintergrund der expansiven Geldpolitik der Bank of Japan. Doch das Rekorddefizit der Leistungsbilanz warnt vor den Auswirkungen einer schwachen Währung auf den Import des Landes.

Sollte die Nervosität in den Märkten wieder anziehen gäbe es keinen Grund, proaktiv gegen den Japanischen Yen anzukämpfen.

Der enttäuschende US-Arbeitsmarktbericht letzten Freitag lässt Spekulationen zu, der Offenmarktausschuss (FOMC) der Fed könnte angesichts der Verlangsamung des Beschäftigtenwachstums das Tempo der Reduzierungen der Anleihenkäufe drosseln.

Doch auf langfristiger Sicht wird die FOMC den schrittweisen Ausstieg aus den konjunkturstützenden Maßnahmen wie geplant durchsetzen und sich vorerst nicht durch Einzeldaten des Arbeitsmarkts davon abhalten lassen. Wenn wieder eine Reihe von Fed-Verantwortlichen ein Ende der quantitativen geldpolitischen Lockerungfordert und einen schwindenden Risikoappetit anstoßen, könnte der USD/JPY weiter korrigieren sowie Hedgefonds weiterhin verstärkt auf den Yen setzen.

JPY/USD COT Futures Only an der CME

JPYUSD_Hedgefonds_body_Picture_2.png, Um 46% reduzierten Hedgefonds ihre gegen den Yen gerichtete Position seit Jahresbeginn - Rekorddefizit in der Leistungsbilanz

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

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