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GBP/USD - Bank of England behält den Leitzins auf dem Rekordtief von 0,5%

GBP/USD - Bank of England behält den Leitzins auf dem Rekordtief von 0,5%

2014-02-06 12:15:00
Niall Delventhal, Marktanalyst
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(DailyFX.de) Seit dem März 2009 hält die Bank of England den Leitzins auf dem historischen Tief von 0,5%. Auch die Asset-Ankäufe behielt die Bank of England bei 375 Mrd. Pfund. Dabei kann sich die Konjunktur zunehmend erholen. Die britische Wirtschaftsleistung stieg im letzten Quartal um 0,7%. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete das Bruttoinlandsprodukt einen Anstieg von 2,8%. Damit wies die Wirtschaft des Vereinigten Königreichs den kräftigsten jährlichen Anstieg seit 2007 auf. Dieser Anstieg reiht sich ein mit vorangegangenen Wirtschaftsdaten. Eine deutlich unter der Erwartung ausgefallene Arbeitslosenquote von 7,1% sowie starke Einzelhandelsumsätze aus dem Dezember boten dem Pfund zuletzt deutliche bullishe Impulse und verstärkten Spekulationen auf eine baldige Zinserhöhung der Bank of England. Denn die Bank of England wird, wie sie bekannt gab, ab einer Arbeitslosenquote von 7% eine Leitzinsanpassung in Erwägung ziehen. Wie diese Woche bekannt gegeben wurde, stieg auch die Aktivität zum Jahresbeginn im Bausektor mit der stärksten Rate seit August 2007. Anziehende Unternehmensinvestitionen deuten eine nachhaltige und gesunde wirtschaftliche Erholung. Das letzte Sitzungsprotokoll verzeichnete zudem, dass die britischen Währungshüter die heimische Konjunktur als robust ansehen.

Die Aussicht darauf, dass sich langsam nach Jahren einer „Billigzinspolitik“ die Geldpolitik sich langsam ändern könnte, führte zuletzt die Pfund-Stärke an. Das Monetary Policy Committee (MPC) könnte das übergeordnete positive Sentiment für das Pfund verstärken, sollte sich die Zentralbank sich weiter von ihrem Lockerungszyklus entfernen.

Doch gebürtige Kanadier Mark Carney, Governeur der Bank of England, nahm zuletzt etwas Wind aus den Segeln, als er noch einmal betonte, die Notenbank würde keineswegs direkt den Leitzins erhöhen, sobald eine Arbeitslosenquote von 7% erreicht werde. Laut Mark Carney stehe die britische Konjunktur noch vor Gegenwinden, in Hinblick auf diese würde das geldpolitische Komitee eine Reihe von Optionen abwägen.

Größeren Einfluss auf das Britische Pfund könnte der am 12. Februar fällige Inflationsbericht der Bank of England auf den Wechselkurs des GBP/USD haben.

GBPUSD_Bank_of_England_body_Britiscghespfud.jpg, GBP/USD - Bank of England behält den Leitzins auf dem Rekordtief von 0,5%

Die Bank of England könnte sich Zeit lassen bis zur nächsten Zinserhöhung suggeriert die Inflation

Durch die erhöhte Erwartungshaltung an zeitnah erfolgende Zinserhöhungen der Bank of England, bleibt das Britische Pfund aber auch anfällig für Korrekturen. Die fallende Inflation auf der Insel suggeriert zudem, die Bank of England wird sich nicht unter Druck gesetzt fühlen, den Zins anzuheben. Die jährliche Teuerungsrate fiel im Dezember das erste Mal seit über 4 Jahren wieder auf 2%. Auch der heute erschienene Halifax Index der britischen Immobilien weist für den zweiten Monat in Folge einen Rückgang der Preissteigerung auf. So lag die Inflationsrate britischer Immobilen noch bei 7,7% auf Jahressicht. Im Januar fiel die Rate auf 7,3%. Gerade die Sorge drastischer Immobilienblasen könnte die Bank of England zum Handeln bewegen. Australiens Notenbank steht beispielsweise gegenwärtig dem Problem deutlicher Immobilienpreise in Syndey von 14,5% in 2013 gegenüber. Die Reserve Bank of Australia ist unter anderem dadurch gehindert weitere Zinssenkungen durchzuführen.

US-Arbeitsmarkt diese Woche ebenfalls von Bedeutung

Die gestrigen Arbeitsmarktdaten des privaten Dienstleisters ADP boten bereits einen ersten Eindruck von dem was am Freitag folgen könnte. Die ADP Arbeitsdaten gelten als Vorbote für den US-Arbeitsmarktbericht (Non Farm Payrolls) des U.S. Bureau of Labor Statistics. Die neugeschaffenen Stellen im Januar fielen laut ADP Report im privaten Sektor mit 175.000 unter der Erwartung von 185.000 aus. Kleine Unternehmen trugen mit 75.000 Stellen in einem deutlichen Ausmaß an diesem Wachstum bei, es folgten die mittelständischen Unternehmen mit einem Plus von 66.000 Stellen zum Jahresbeginn. Die Beschäftigung der Großunternehmen steigerte sich hingegen nur um 34.000 Stellen.

Trotz einer Kennzahl, die unter der Erwartung ausfiel, die gestrige veröffentlichte Kennzahl ist vollkommen im Einklang mit dem durchschnittlichen monatlichen Wachstum aus 2013 ausgefallen. Durchschnittlich verzeichnete der private Sektor einen Zuwachs an Stellen von monatlich 183.000 im letzten Jahr.

Das kalte sowie windige Wetter in den USA würde weiterhin sich negativ auf die Beschäftigung auswirken. Mit diesen erschwerten Bedingungen ist das zugrundeliegende Wachstum als stabil zu bezeichnen. Das Wachstum fand branchenübergreifend statt. Einzig im Herstellungssektor fiel die Beschäftigung um 12.000 Stellen, doch es wird erwartet, dass sich diese negative Entwicklung im Herstellungssektor nicht als nachhaltig erweisen sollte.

Wichtiger: der Non Farm Payrolls Report

Am Freitag werden 180.000 neugeschaffene Stellen ex Agrar in den USA für den Januar erwartet. Der Jobzugewinn enttäuschte Anfang des Jahres zuletzt mit 74.000. Doch ungehindert dieser Entwicklung am Arbeitsmarkt entschied sich die Fed weiterhin am eingeschlagenen restriktiven Pfad festzuhalten.

Doch die Bank of England könnte noch vor der Fed sich für Leitzinserhöhungen entscheiden und hier rührt fundamentale Kraft für das Britische Pfund gegenüber dem US-Dollar in 2014.

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

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