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China und die EM Panik - Abflüsse aus den ETFs begünstigen den JPY

China und die EM Panik - Abflüsse aus den ETFs begünstigen den JPY

2014-02-03 11:56:00
Erik Welne, Junior Marktanalyst
Teile:

(DailyFX.de) – Der Einkaufsmangerindex für das verarbeitende Gewerbe in China, der vom chinesischen National Bureau of Statistics veröffentlicht wird, fällt auf den niedrigsten Stand in 6 Monaten. Zuvor war man von einer Überwindung der konjunkturellen Schwäche in der zweiten Jahreshälfte 2013 ausgegangen, der Flash PMI von HSBC und Markit vor 2 Wochen war das erste deutliche Signal auf eine Fortführung von schwächeren Wirtschaftsdaten aus China. Auch wenn der aktuelle PMI Index mit 50,5 noch knapp im expansiven Bereich angibt, insgesamt ergibt sich daraus weiterhin Druck auf China und in Folge auf Emerging Markets Anlagegeprodukte.

China_und_die_EM_Panik_Abfluesse_aus_den_ETFs_beguenstigen_den_JPY_body_Picture_5.png, China und die EM Panik - Abflüsse aus den ETFs begünstigen den JPY

Die Mittelabflüsse aus den Emerging Markets ETFs, zum Beispiel dem größten dieser Art von iShares, gehen mittlerweile in die 14. Woche, die längste Periode von Abflüssen seit 2002. Insgesamt flossen 15,8% des verfügbaren Kapitals der EM Fonds in den letzten 3 Monaten ab, hinein vor allem in Staatsanleihen westlicher Länder, es kam demnach eine deutliche Risikoaversion zum Vorschein.

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Der Prozentsatz der derzeitigen Abflüsse zeigt vor allem eins, es besteht noch ein großes Abverkaufspotenzial in Emerging Market ETFs. Insgesamt wird der westliche Kapitaleinsatz in EM Equities auf 1,3 Billionen USD geschätzt. Der stattgefundene Abfluss in der Größenordnung von 47,4 Mrd. USD (eigene Berechnungen) ist nicht mehr als die Spitze des Eisberges. Als größter Treiber der Verkäufe dieser ETFs sind übrigens japanische Investoren auszumachen, die ihr eingesetzes Kapital wieder zurück in JPY denomminierten Anleihen lenkten. Daraus erklärt sich selbst unter anderem die rasante Aufwertung des JPY, trotz des weiterhin herrschenden quantitativen Programms der Bank of Japan.

Zwei Fragen stellen sich dem vorausschauenden Investor und Händler:

  1. Wie lange wird die Umschichtung erfolgen bis eine nachhaltige Stabilisierung zu erwarten ist?
  2. Welche Trigger werden Kapitalflüsse aus EMs in den JPY, USD oder CHF beschleunigen?

Zur ersten Frage:

Eine Bodenbildung in diesen Märkten ist in erster Linie vom Anleger Sentiment abhängig. Wenn dieses ein höheres Risikoexposure wieder bevorzugt, werden Mittelabflüsse zunächst einmalzum Halt kommen. Ich sehe hier China als den entscheidenden Faktor, der nicht nur die letze Panik auslöste, sondern auch in der Lage wäre, eine gestiegene Risikobereitschaft hervorzurufen. Zu beachten in dieser Hinsicht ist der Fremdkapitalmarkt (Shibor – Interbankenzinsen), der bei steigender Zuversicht bzgl. Chinas Konjunktur und dem dortigen Bankensystem bessere Kreditbedingungen anzeigen wird. Das ist der erste Anhaltspunkt, wann ein Rückfluss in risikobehaftetere Anlagen wieder stattfinden wird. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die jüngste Kreditklemme im Dezember, die als Frühindikator für die derzeitige Panik angesehen werden kann. Der zweite Anhaltspunkt sind Frühindikatoren wie der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe. Dieser wird momentan am Markt als entscheidend angesehen und löste wie oben beschrieben nochmal eine deutlichere Risk-off Bewegung aus. Eine Rückkehr in deutlich expansiveres Territorium (Flash HSBC/Markit PMI > ~52) wäre der zweite entscheidende Anhaltspunkt, wann wieder mit Mittelzuflüssen in diese Märkte zu rechnen ist.

Die Beantwortung der zweiten Frage ist momentan sicherlich einfach:

Alle Wirtschaftsdaten, die auf eine Fortführung oder gar Beschleunigung des derzeitigen FED Tapers deuten, also in erster Linie gute NFPs und Inflationsdaten in den USA, sowie eine Konvergenz zwischen US Wirtschaftswachstum und chinesischem Wirtschaftswachstum anzeigen (das heißt konkret: US-Beschleunigung und Chinas Wachstumsverlangsamung), werden die vorherrschenden Kapitalflüsse fortführen oder gar beschleunigen.

Fazit:

Die Antwort auf die zweite Frage sollte in diesem Augenblick als das beherrschende Makrothema gespielt werden. Wie ich vorher ausführte, waren die Kapitalflüsse der letzten 3 Monate nur die Spitze des Eisberges, auch wenn sich in den letzten 2 Wochen diese Umschichtungen noch einmal deutlich beschleunigten, fanden diese Bewegungen schon in den letzten 3 Monaten unter dem Radar der Märkte statt. Das hat sich spätestens mit dem stärkeren Fokus auf China und den politischen Risiko in vielen anderen EM Ländern (allen voran Türkei, Argentinien, Ukraine) geändert. Das Thema wird die Märkte weiterhin beschäftigen.

Mein Fokus liegt im Moment auf dem EURJPY und USDJPY. Eine Fortführung der Mittelflüsse in den JPY ist das bestimmende Thema und begünstigt niedrigere Kurse in beiden Währungspaaren:

EURJPY H4

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USDJPY H1

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Analyse geschrieben von Erik Welne, Junior Marktanalyst von DailyFX.de

Um Erik Welne zu kontaktieren, senden Sie eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Erik Welne auf Twitter: @ErikWelne

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