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Der Japanische Yen behält bullische Tendenz bei, solange Besorgnis anhält

Der Japanische Yen behält bullische Tendenz bei, solange Besorgnis anhält

2014-02-01 10:47:00
Christopher Vecchio, CFA, Senior Strategist
Teile:
Japanese_Yen_Maintains_Bullish_Bias_as_Long_as_Fears_Persist_body_Picture_1.png, Der Japanische Yen behält bullische Tendenz bei, solange Besorgnis anhält

Fundamentale Prognose für den Japanischen Yen: Bullisch

- Der Japanische Yen verzeichnete einen starken Anstieg nach der aufkommenden Besorgnis über ein langsameres Wachstum und eine mögliche Krise in den Schwellenmärkten.

- Eine weitere Verschlechterung des Investoren-Sentiments wird dem Yen bei seinem Ausbruch aus seinen letzten Dreiecken helfen.

- Halten Sie eine bärische (oder bullische) Tendenz beim Yen, wissen aber nicht, welches Paar Sie verwenden sollen? Traden Sie einen Yen-Währungskorb.

Der Japanische Yen beendete diese Woche als zweitbeste Währung, nachdem sich die Hinweise häuften, dass die Marktteilnehmer zunehmend einen negativeren Ausblick für die nächste Zukunft erwarten. Die Probleme in den Schwellenmärkten vermehren sich nun schon in der zweiten Woche in Folge. Obwohl die Zentralbanken in allen wichtigen Entwicklungsländern (Zentral- und Südostasien, Teile Afrikas und Lateinamerikas) verschiedene verzweifelte Maßnahmen ergriffen haben, konzentrierten sich die Gewinne des Yens anderswo.

Im Laufe des Januars wurden die Währungen der Schwellenmärkte, wie der Argentinische Peso, der Russische Rubel und der Südafrikanische Rand, von Investoren bestraft, nachdem der Abbauprozess der Federal Reserve ihres QE3-Programms eine besser abgestimmte Umkehr der Ströme des "heißen Geldes" auszulösen begann. Ohne wichtige japanische Wirtschaftsdaten auf dem Kalender in dieser Woche, bleibt unser Fokus auf die weitere Entwicklung dieser heißen Geldströme gerichtet. Die Kapitalflucht ist für den Yen positiv, wie der Monat Januar bewies.

Nur in der letzten Woche zeigten die Daten, die von der Bank of America Merrill Lynch zusammengestellt wurden, genau diese Punkte auf: Die Aktiensfonds der Schwellenmärkte erlebten einen Abfluss von -$6,4 Mrd.; und die Anleihenfonds verzeichneten einen Abfluss von -$3 Mrd. Es ist noch zu früh zu sagen, ob dies Panik bedeutet, aber dass sind die Anfänge eines "plötzlichen Stopps" bei den Kapitalflüssen. Viele Historiker heben die raschen Verschiebungen der Kapitalströme in den 1980er und 1990er Jahren als Auslöser für die lateinamerikanische, bzw. asiatische Krise hervor.

Da die globalen Kapitalflüsse in einem langsamer als wünschenswerten Tempo ermittelt werden, ist deren Nutzen für Echtzeit-Trader ziemlich beschränkt. Dennoch können wir auf die Geschichte zurückblicken, um ähnliche Verhalten der Investoren zu erforschen und die möglichen Ausgänge für die Zukunft einschränken. Falls dies der Fall ist, so werden die letzten Zahlen zu den Aktien- und Anleihenflüssen aus Japan (die diese Woche am Donnerstag aktualisiert werden) darauf hindeuten, dass sich die Marktteilnehmer auf einen erhöhten Druck bei den Risikoaktiva vorbereiten werden.

Vor allem japanische Investoren haben im Januar aufgehört, Geld im Ausland anzulegen. Die Japaner, die ausländische Anleihen verkaufen, wiesen im Durchschnitt wöchentlich in diesem Monat -¥383 Mrd. aus – oder in anderen Worten, die japanischen Investoren hatten Bedenken, ihr Geld im Ausland zu lassen und begannen, ihre Gelder zu repatriieren. Diese anhaltenden Verkäufe ausländischer Anleihen in vier Wochen in Folge geschahen zuletzt in den Wochen vom 17. Mai bis 28. Juni 2013 (während sechs Wochen). Damals war der Yen in diesem Zeitraum die leistungsstärkste unter den Hauptwährungen. In diesem Zeitraum betrug der durchschnittliche Verkauf ausländischer Anleihen durch Japaner -¥873,9 Mrd.; in gewissem Sinne ist der jetzige Durchschnitt verhältnismäßig mager.

Zudem muss beachtet werden, dass die Ausländer, die in der Woche, die am 24. Januar endete, japanische Anleihen kauften (¥623,3 Mrd.), die höchste Kaufrate seit der Woche vom 19. Juli 2013 (¥790,2 Mrd.) erlebten. In den drei Wochen nach diesem kurzen Anstieg des Interesses der Ausländer für japanische Anleihen, fiel der USD/JPY von über ¥100 im Juli kurz auf unter ¥96 Anfang August. Eine Panik könnte sich intensivieren, falls diese Zahlen weiter steigen sollten, und davon könnte der Yen profitieren.

In Anbetracht dieser Beobachtungen ist es momentan schwierig, hinter einer bärischen Haltung beim Japanischen Yen zu stehen. Die Besorgnis hält an, und solange die Investoren Bedenken haben – was sich in den Daten mit den Kapitalflüssen, die sich in den Schwellenmärkten (zunehmende Flüsse zu Aktien- und Anleihenfonds) wie auch in Japan verschieben (japanische Investoren werden aufhören, ausländische Anleihen zu verkaufen und Ausländer werden aufhören, japanische Anleihen zu kaufen) – gibt es kaum einen Grund, proaktiv gegen die kürzliche Stärke des Yens anzukämpfen.

Falls sich diese Angst aufgrund der Erkenntnis entwickelte, dass das Zeitalter der ultra-lockeren Geldpolitik bald zu Ende ist, und der QE3-Taper ist ein Prozess, der einen Großteil des Jahres 2014 dauern wird, so wäre es auch willkürlich, auf ein einzelnes Datum oder Ereignis zu zeigen, dass die jüngsten Bedenken zerstreuen könnte. –CV

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