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(DailyFX.de) Mit einem Anziehen der Niedrigzinswährungen US-Dollar, Schweizer Franken und Japanischen Yen wurde erneut heute die zunehmende Risikoaversion der Marktteilnehmer unterstrichen. Der US-Dollar zog zwischenzeitlich gegen die Türkische Lira Richtung seines gestrigen Tageshochs von 2,3.

Auf aufkeimende Sorgen deutet auch der Volatilitätsindex des DAX

Durch den festeren Start der US-Märkte gestern kam etwas Ruhe rein. Die Nervosität wich, der gestrige Rückgang in der impliziten Volatilität fiel jedoch nur gering aus. Das Warnzeichen vor weiterer Schwäche an den deutschen Aktienmärkten bleibt durch den deutlich auffälligen Anstieg bestehen.Risikobehaftete Papiere auf dem absteigenden Ast - den Dax beförderte die heutige Risikoorientierung der Markteilnehmer kurzzeitig unter die 9.200er Marke.

Gold_31.01.2014_body_Picture_3.png, Gold kann von erhöhter Nervosität am Markt profitieren.

Chart erstellt mit der Trading Station von FXCM

Gold ist aktuell ein Profiteur dieser erhöhten Unsicherheit am Markt

Während gestern der Kurs infolge von positiven zu wertenden US-BIP Daten und der Wachstumssorge der Wirtschaftsleistung Chinas unter dem vorangegangenen Wochentief von 1249,6 USD/Feinunze schloss, ist Gold heute wieder Nutznießer der aufkeimenden Unsicherheit.

4 Stunden-Chart – Gold

Gold_31.01.2014_body_Picture_2.png, Gold kann von erhöhter Nervosität am Markt profitieren.

Chart erstellt mit der Trading Station von FXCM

Durch die Reduzierung der konjunkturstützenden Maßnahmen sind inflationäre Preisentwicklungen gedämpft, doch die Auswirkungen auf die Emerging Marktes überschatten den letzten Zinsentscheid.

Auf Grund der vorherrschenden Risikoaversion und den drastischen Befürchtungen vor einer weiteren Kapitalflucht aus den Emerging Markets in Zuge der restriktiveren Geldpolitik konnte Gold sogar parallel zum US-Dollar vom Zinsentscheid der Fed profitieren. Die Sorge, dass die Aussicht auf gedämpfte inflationäre Preisentwicklungen mit langsamer rotierenden Geldpressen verstärkt auf den Edelmetallpreisen lasten könnte, konnte sich nicht deutlich durchsetzen. Die Reaktion spiegelte wider, dass die bedeutende treibende Kraft in den Edelmetalpreisen zurzeit die Besorgnis, um die Kapitalflucht aus den Emerging Markets, ist. Weitere Abwertungen der Schwellenländer-Währungen sollten in weiteren Preissteigerungen im Gold resultieren. Mit teilweise drastischen Leitzinserhöhungen versuchen einige der Notenbanken der „Fragile Five“ dem Fremdkapitalentzug entgegenzuwirken. Als schwererer Druck für den Kurs erwies sich gestern früh die Wachstumssorge der Wirtschaftsleistung Chinas. China gilt seit dem letzten Jahr als größter Goldimporteur. Der Einkaufsmanagerindex (HSBC) wies gestern früh die Entwicklung eines schrumpfenden Industriesektors. Aufgrund des chinesischen Neujahrsfest wird die asiatische Nachfrage nach dem Gut geschmält ausfallen.

Am Markt kursierten gestern Gerüchte, um deutliche Goldkäufe von 93.000 Feinunzen in 2 bedeutenden Derivaten. Auch heute ließ die Schwäche in globalen Indizes die spekulative Nachfrage im Gold wieder steigen. Ein Kurs oberhalb der 1.250 USD/Feinunze ließe die Marken von 1.270 USD und oberhalb von 1.280,2 USD anvisieren. Während ein Kurs von unter 1.237,9 USD weitere Kursschwäche lostreten könnte.

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

Gold_31.01.2014_body_x0000_i1025.png, Gold kann von erhöhter Nervosität am Markt profitieren.