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GBPUSD_Helped_by_Weak_NFPs_but_Pound_Direction_Hinges_on_CPI_body_Picture_1.png, GBP/USD erhielt Hilfe durch NFPs, aber Richtung des Pfunds hängt von VPI ab

Fundamentale Prognose für das Britische Pfund: Bärisch

- In den letzten 20 Jahren war der Januar typischerweise ein schlechter Monat für den GBP/USD.

- Das Britische Pfund schien bereit, nach den NFPs nachzugeben, aber der schwache Bericht bot dem Ausverkauf Einhalt.

- Letztlich sollten wir immer noch versuchen, Dips vom Britischen Pfund zu kaufen (gemäß den SSI-Berichten vom 2. Januar und 9. Januar).

Das Britische Pfund erlebte eine turbulente erste volle Woche im Jahr 2014, aber dank des schlechtesten US Arbeitsmarktberichtes seit dem Frühjahr 2011 war der Sterling in der Lage, die Woche mit einem Schlusskurs in der Nähe seines Wochenhochs gegen den US-Dollar zu beenden. Er schloss mit +0,38% auf die Woche gerechnet, nachdem er sich um insgesamt +0,89% vom Tief am Montag erholte. Abgesehen vom schwachen US-Arbeitsmarktbericht ex Agrar für Dezember, der das Gesamtbild trübte, könnte ein Argument, das kurzfristig für ein schwächeres Britisches Pfund spricht, sich in der Entwicklung befinden.

Diese vergangene Woche verfehlten die UK Wirtschaftsdaten (überraschenderweise) die Durchschnittprognosen. Besonders erwähnenswert ist, dass die UK PMI-Dienstleistungszahlen vom Dezember die Erwartungen verfehlten. (58,8 gegenüber den erwarteten 60,3), was auf weiterhin starkes Wachstum schließen lässt, allerdings verlangsamt sich das Tempo. Die UK Handelsbilanzzahlen vom November zeigten ein Defizit, dass größer als erwartet ausfiel, und angesichts der Tatsache, dass der Kurs des Britischen Pfunds von Mitte November bis Ende des Jahres steil nach oben wies, ist es möglich, dass die Exporteure mit den höheren Wechselkursen zu kämpfen hatten. Gleichermaßen haben die Zahlen für die Industrieproduktion sowie für die Zahlen für die Produktion des verarbeitenden Gewerbes für November die Erwartungen verfehlt.

Es ist planlos eine kleine Datenmenge zu verwenden, um zu versuchen, längerfristige Trends zu extrapolieren; aber klar ist, dass sich die Wirtschaftsdaten der UK von ihrem Höhepunkt zurückgezogen haben. Ein Blick auf die Zinsen der UK würde andeuten, dass weitere Schwäche anstehen könnte, wenn man die Daten der jüngsten Tage in Betracht zieht. Ähnlich zu dem, was mit der Zinskurve der US geschah, flachte sich die Zinskurve der UK während der letzten Woche ab, wobei der "Bauch" der Kurve - Instrumente mit 3- bis 7-jähriger Laufzeit - die meisten Zinsen verlor. Während dies am Freitag dem US-Dollar bedeutend schadete, drang eine solche Entwicklung bislang noch nicht zum Sterling durch.

Seit dem 3. Januar (eine Woche) fielen die 5-jährigen UK Gilt Zinsen um -8,6 Basispunkte, die 7-jährigen um -11,4 Basispunkte, die 10-jährigen um -15,1 Basispunkte und die 30-jährigen um -7,0 Basispunkte. Diese Art der Kursbewegung - wobei die 7- und die 10-jährigen die größte nominale Veränderung bei den Zinsen relativ zu anderen Laufzeiten aufweisen - ist die Abflachung der Zinskurve jener der US sehr ähnlich, welche von Mitte September bis Mitte Oktober geschah, und zusammen mit der Schwäche des US-Dollar einsetzte.

Im Angesicht der Daten von letzter Woche und der sich schwächenden Zinsumgebung startet das Britische Pfund die Woche vom 12. Januar auf wackeligen Beinen. Da sich tatsächlich die Erwartungen einer Verschiebung der künftigen Leitlinie der Bank of England anfangen, zu verhärtenein Mangel einer politischen Erklärung, die Schwelle für die Arbeitslosenquote von 7,0% auf 6,5% zu senken, rief am Donnerstag eine Rallye des Sterlings hervor – sind die kommenden Inflations- und Arbeitsmarktdaten von zunehmender Bedeutung. Wenn man in Betracht zieht, dass die Arbeitslosenquote der UK irgendwann Anfang 2014 7,0% erreichen wird, benötigt die BoE tatsächlich niedrige Inflationsdaten, um die Beibehaltung des künftigen Leitfadens - eine Politik, die Zinssätze niedrig zu halten - zu rechtfertigen.

Deswegen werden wir am Dienstag begierig auf die kommenden Inflationsdaten achten. Bemerkenswert ist, dass der Verbraucherpreisindex der UK bei +2,2% J/J erwartet wird, unter dem "Kurzschlussschalter" für die künftige Leitlinie bei +2,5% J/J. Die Kerninflation befindet sich in der UK auf ihrem niedrigsten Level seit Ende 2009, und die Bestätigung einer relativ stabilen, wenn nicht sogar sich abkühlenden Preisumgebung könnte das grüne Licht dafür sein, dass die BoE bei ihrem Meeting im Februar die expansive Rhetorik verschärfen muss. Falls um anhaltend schwache Daten Spekulationen einer expansiveren BoE auftauchen, würde das Britische Pfund wahrscheinlich am stärksten gegenüber dem Australischen Dollar und dem Japanischen Yen leiden, zwei der schwächsten Währungen im 4. Quartal 2013 und 2013 allgemein. – CV

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