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(DailyFX.de)

Gold: Inflationserwartung trübt die Aussicht - Teil 4

Spekulative Nachfrage an der COMEX und Aussicht

ND_Gold_Q1_2014_Teil_3_01.01._body_Picture_5.png, Gold: Inflationserwartung trübt die Aussicht - Teil 4: Spekulative Nachfrage an der COMEX und Aussicht

Kein Interesse an Gold - über 70% fiel die Nettoposition der institutionellen Spekulanten im November

Gold verzeichnete im November den stärken Rückgang seit 5 Monaten. Der starke Greenback (US-Dollar) und wieder anheizende Spekulationen über eine zeitnahe Drosselung der quantitativen Maßnahmen der Fed waren vorrangig die Treiber hinter dem Wertverlust. Überzeugt von weiterer Kursschwäche sind auch institutionelle Spekulanten, unter Ihnen große Fonds, Hedge-Fonds, Banken & Vermögensverwalter. Die Positionierung dieser fiel drastisch im November. Um über 70% drosselten die Spekulanten (Non Commercials) ihre Positionierung. Ende Oktober hielten sie noch 100.236 (Netto-Position) Kontrakte. Die Positionierung Ende Novembers offenbarte mit 26.555 das schwindend geringe spekulative Interesse in Goldpositionen. Das Land löste Indien in 2013 als größten Goldverbraucher ab. Doch auch die für den Goldkurs stützenden Nachfrage Chinas bot in diesem Marktumfeld dem fallenden Kursverlauf keinen Halt. An der COMEX hingegen fiel die spekulative Nachfrage nach Gold hingegen zuletzt drastisch. Nur 55,47% der positionierten Großspekulanten sind Long positioniert. Für ein Asset, das vorrangig von diesen gekauft wird, ist das ein seltener Wert.

Fünf aufeinanderfolgende Wochen lang fiel die Position der Großspekulanten, erst in der zweiten Dezemberwochen brach diese Serie, doch der übergeordnete Druck der fehlenden spekulativen Nachfrage bleibt vorhanden.

ND_Gold_Q1_2014_Teil_3_01.01._body_Picture_4.png, Gold: Inflationserwartung trübt die Aussicht - Teil 4: Spekulative Nachfrage an der COMEX und Aussicht

Die Gruppe der institutionellen Spekulanten weist zurzeit zwar weiterhin mit 26.380 Kontrakten (Netto-Größe) eine mehrheitliche Long-Positionierung auf. Doch die Short-Position im Markt beträgt 13,32 Mrd. USD / 107.486 Kontrakte (1 Future-Kontrakt = 100 Troy-Unzen Gold) und wurde zuletzt deutlich wieder hochgefahren. Das Resultat dieses verstärkten Greifens nach Short-Positionenschlägt sich in der Netto-Positionierung dieser Gruppe wieder, der Verlauf ist übergeordnet seit Oktober 2012 fallend.

Ein Auflösen der einseitigen Positionierung könnte mit einer Kaufchance einhergehen

Ein Blick auf das COT-Sentiment lohnt sich zurzeit hinsichtlich des extremen Niveaus der Vormonate und starken Einbruchs des Goldkurses. Potenzial für Long-Positionen ist aus diesem Betrachtungswinkel gegeben, nur der Zeitpunkt sollte wohl überlegt erfolgen und nicht einfach in die Schwäche des Kurses hineinhaltend. Ein Auflösen dieser einseitigen Positionierung der Non Commercials (Großspekulanten) könnte eine kräftigere Kurserholung oder eine Trendwende andeuten. In der COT-Sektion des Forums bleiben Sie über die Entwicklung wöchentlich informiert. Aktuell deuten die letzte Positionierung und der Trend des Kurses jedoch auf weitere Schwäche.

Gold und Open Interest fallen

Auch ein anziehender Open Interest Wert auf diesem niedrigen Niveau könnte in den kommenden Monaten den Hinweis für eine Trendwende liefern und eine verstärkte Neu- oder Umpositionierung der Marktteilnehmer widerspiegeln. Grundsätzlich können hohe und tiefe Open Interest Werte mit Trendwenden in Kursen einhergehen. Doch aktuell zeichnet sich der folgende Trend ab, die fallende Kursentwicklung tritt parallel zum Rückgang des Open Interest auf.

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Ein weiteres Sentiment-Tool für Gold: Der Speculative Sentiment Index

Der Speculative Sentiment Index der positionierten Kunden FXCM gibt uns einen Überblick über die Haltung der Retail-Trader. Aufgrund des typischen antizyklischen Verhaltens können wir die Sentiment-Daten der Retail-Trader als Kontraindikator heranziehen.

Die (1) die mehrheitlich bestehende Long-Position (% Long-Position > 50%) sowie (2) die zuletzt verstärkt aufgenommene Long-Position (letzte Positionsänderung) der Trader ergibt zusammen eine bearishe Trading Tendenz nach der Kontraindikation der Daten für den Goldkurs. Die SSI Betrachtung ist wesentlich kurzfristigerer Natur als die obigen COT-Betrachtungen.

Eine Auflistung der SSI Daten finden Sie im Gold Talk oder zweimal börsentäglich auf Englisch aktualisiert im DailyFX-Plus Bereich.

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Trübe Aussicht

Während Gold aus einem diversifiziertes Portfolio keineswegs rigoros gestrichen gehört, so spricht aktuell noch vieles für eine Beibehaltung des Abwärtstrends im Goldkurs. Über 150 US-Dollar pro Feinunze ist der Goldkurs bereits von seinen Novemberhochs entfernt. Trotz potenziell unterstützenden Nachrichten wie einer verstärkten Goldnachfrage Chinas, welche erstmalig Indiens Importe in 2013 überschritt, verlieren Anleger das Vertrauen in den vermeintlich „sicheren Hafen“. Notenbanken stoppten zunehmend den Einkauf von weiteren Goldreserven in 2013, eine fallende Inflationssorge sowie ein starker US-Dollar trüben den Ausblick für Gold. Auch die spekulative Nachfrage und ein fallendes Open Interest an der Comex verhärten diese Aussicht für Gold. Dem Jahrestief von 1.180 US-Dollar nähert sich der Goldkurs wieder raschen Schrittes.

Gold: Inflationserwartung trübt die Aussicht

Teil 1: Gold: Die Geldpolitik der US-Notenbank und der US-Dollar (veröffentlicht am 29.12.2013)

Teil 2: Gold und die Inflationserwartung (veröffentlicht am 30.12.2013)

Teil 3: Goldproduktion und steigende Kosten der Produktion (veröffentlicht am 31.12.2013)

Teil 4: Gold: Spekulative Nachfrage an der COMEX und Aussicht (veröffentlicht am 01.01.2014)

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

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