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EUR/USD: erst Vorstoß bis 1,4200, dann Abverkauf bis 1,2750? EZB als Haupt-Darsteller im ersten Quartal 2014

EUR/USD: erst Vorstoß bis 1,4200, dann Abverkauf bis 1,2750? EZB als Haupt-Darsteller im ersten Quartal 2014

2013-12-25 09:00:00
Jens Klatt, Marktstratege
Teile:

(DailyFX.de) – In meinem letzten Quartalsausblick für Q4 2013 wählte ich die Formulierung „Pest vs. Cholera“als ich versuchte die fundamentale Situation in der Euro-Zone und den USA zusammenfasste: http://bit.ly/12BtPWB

Doch während die FED auf ihrem expansiven Geldkurs verharrte, auch begünstigt durch den US Haushaltsstreit und der Argumentation, dass die negativen Auswirkungen auf die US-Wirtschaft durch den US Shutdown nur durch eine Beibehaltung von QE3 im Umfang von 85 Mrd. USD / Monat abgefedert werden könnten, zeigte sich die EZB in Relation erstaunlich restriktiv.

An dieser Stelleein kleiner Exkurs, da man sich die Frage stellen dürfte, wie das Wort „restrktiv“ zu verstehen ist: während die EZB-Zahlungsbilanz im Zeitraum Dezember 2012 – Dezember 2013 um 24,6% geschrumpft ist (bspw. durch die Rückzahlung von LTROs), hat die FED im gleichen Zeitraum ihre Zahlungsbilanz um 36,8% ausgedehnt, das Verhältnis der Zahlungsbilanz FED zur Zahlungsbilanz EZB stieg von 0,96 auf 1,72 (+79,2%).

So ist der Euro im Jahr 2013 im G7-Universum der Major-Währungen neben dem USD der stärkste Performer:

Q1_2014_EURUSD_body_Picture_6.png, EUR/USD: erst Vorstoß bis 1,4200, dann Abverkauf bis 1,2750? EZB als Haupt-Darsteller im ersten Quartal 2014

Das ist insofern interessant, als das die Liquidität an den Kreditmärkten weiter austrocknete, sogar unter die Tiefststände von Ende 2009 / Anfang 2010 fiel (zur Erinnerung: damals wertete der Euro zum USD in den folgenden sechs Monaten 20% ab...).

Q1_2014_EURUSD_body_Picture_5.png, EUR/USD: erst Vorstoß bis 1,4200, dann Abverkauf bis 1,2750? EZB als Haupt-Darsteller im ersten Quartal 2014

In Verbindung mit einer Kern-Inflation in der Euro-Zone für den Monat November mit 1,0% ( YoY), welche weiter deutlich unter der EZB-Zielmarke von 2,0% liegt, wird sich die EZB hier über kurz oder lang etwas einfallen lassen müssen. Und der Weg aus dieser deflationären Tendenz wird zwangsläufig über geldpolitische Stimuli laufen.

Während von vielen Marktteilnehmern neue LTROs ins Spiel gebracht werden, bin ich hier skeptisch und wurde von Mario Draghi auf der letzten EZB-Pressekonferenz im Dezember bestätigt.

So haben LTRO1 (Dezember 2011) und LTRO2 (Februar 2012) einzig die Zinsen bspw. spanischer und italienischer Bonds künstlich auf niedrigen Niveaus halten können, aber keinerlei positive Auswirkungen auf die Euro-Zonen-Konjunktur gehabt. Im Gegenteil: die Unmengen an Liquidität kommen scheinbar besonders am Aktienmarkt an, aber nicht dort, wo sie hinsollen, nämlich im privaten Sektor, wo sie den den Konsum und Investitionen anfachen sollen.

Auch ausgehend hiervon notiert die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zonen mit einer Arbeitslosenquote von mehr als 12% auf historischen Höchstständen.

Die Argumentation der Befürworter dieser Maßnahme, dass solche neuen LTROs ähnlich positive Effekte haben könnten ähnlich des „Funds for Lending Scheme“ (FLS) der Bank of England im Vereinigten Königreich, darf bezweifelt werden.

Schaut man sich die Performance des Euro besonders gegenüber dem US-Dollar und auch dem japanischen Yen in der zweiten Hälfte 2013 an, wird klar: allein die restriktive Haltung in Relation zur FED dürfte den EUR/USD weiter aufwerten und in Q1 2014 die 1,40er Marke überwinden lassen.

Hier kommt allerdings dann neben den deflationären Tendenzen und Engpässen an den Kreditmärkten ein weiteres Problem für Draghi und die EZB zum Vorschein: während Deutschland solche Bewertungen des Euros wohl problemlos verkraften könnte, dürften Länder wie Frankreich, Spanien oder auch Italien hier mit der Zeit Schwierigkeiten im Bezug auf ihre Export-Wirtschaft bekommen.

In diesem Zusammenhang erinnert vieles an den Verlauf des EUR/USD zu Beginn des Jahres 2013. Auch damals startete der EUR/USD bullish ins Jahr, man konnte dies legitim als „Nachwehen“ der Worte Draghis „Man wird alles tun um den Euro zu erhalten“ im Juli 2012 sehen.

Auch damals kamen mit dem Erreichen der 1,37er Marke Zweifel im Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit der südeuropäischen Mitgliedsstaaten durch die hohe Bewertung des Euros auf.

Die EZB reagierte mit der in Aussichtstellung geldpolitischer Stimuli und der Euro wertete in den kommenden zwei Monaten über 7% bis auf 1,2750 USD ab.

Implementierung negativer Zinsen als Alternative?

Ausgehend von diesen Parallelen und der zu bezweifelnden Effekte weiterer LTROs, ist in meinen Augen die logische Konsequenz, dass man sich seitens der EZB ernsthaft mit der Thematisierung negativer Zinsen, sprich der Implementierung eines Strafzinses auf Bankeinlagen, auseinandersetzen muss. Auf diesem Wege würde man die Banken regelrecht zwingen, die Liquidität an den privaten Sekor weiterzugeben.

Es ist denkbar, dass sich Geschichte hier wiederholt. Denn: während die EZB still hält, tut dies auch die FED.

Und ausgehend von der in Relation zur EZB geldpolitisch weiter aggressiv expansiv agierenden FED ist in den ersten Wochen 2014 ein Impuls des EUR/USD bis 1,4200 möglich.

Hier folgt dann auch die Überleitung zur Einschätzung des US-Dollar. Anders als noch zur Mitte des Jahres 2013 hat sich meine Einschätzung zum Greenback erst einmal gewandelt: spätestens seit den NFPs Anfang Dezember und der Veröffentlichung einer Arbeitslosenquote von 7,0% für den Monat November haben die Taper-Spekulationen wieder Nahrung erhalten.

Genau diese Erwartungshaltung, dass die FED ihre Anleiheaufkäufe zeitnah reduziert, hat die Zinsen 10-jähriger US-T-Notes zum Ende des Jahres 2013 in Richtung ihrer Jahreshochs um 3% bis auf 2,9% anziehen lassen.

Der US-Dollar konnte diese Zinsentwicklung jedoch nicht in Kursgewinne gegenüber dem Euro umsetzen, der EUR/USD attackierte sogar noch einmal seine Jahreshochs.

Q1_2014_EURUSD_body_Picture_4.png, EUR/USD: erst Vorstoß bis 1,4200, dann Abverkauf bis 1,2750? EZB als Haupt-Darsteller im ersten Quartal 2014

Quelle: MarketWatch.com

Und das, obwohl der Zinsspread zwischen 10-jährigen US-Papieren und dem vergleichbaren 10-jährigen deutschen Pendant Bundesanleihe mit einer über einem Prozent auf dem höchsten Niveau seit gut sieben Jahren notierte.

Es war und ist offensichtlich, dass der Zinsvorteil nur eine marginale Unterstützung für den US-Dollar gegenüber dem Euro ist.

„Tapering ist kein Tightening“

Die Aussicht darauf, dass die FED in Aussicht stellte, dass sie bis weit nach den ersten Reduktionen ihrer Anleiheaufkäufe an ihrer Nullzinspolitik festhalten würde, ist für den US-Dollar nicht sonderlich förderlich, daher wohl die schwache Performance des Greenback zum Euro.

Vor diesem Hintergrund bleibt abzuwarten, ob sich die deutlich für die US-Wirtschaft sprechenden Wachstums-Differentiale im Vergleich zur Euro-Zone in eine Aufwertung des Greenback zum Euro niederschlagen.

Aktuell prognostizieren Ökonomen, dass die US-Wirtschaft in 2014 um 2,6% wachsen wird zu vergleichsweise klein anmutenden 1,0% der Euro-Zone.

Impulse für den EUR/USD sehe ich im ersten Quartal daher ausgehend von der EZB, weniger aus den USA, da hier ein Großteil der Erwartungshaltung der Marktteilnehmer im Bezug auf einen Taper und das positive Wachstum der US-Wirtschaft in den US-Dollar eingepreist sein dürfte.

Sollte der EUR/USD tatsächlich über 1,40 USD in den kommenden Wochen aufwerten, erwarte ich mindestens eine rhetorische Intervention, besonders in Richtung negativer Zinsen und bin daher für den EUR/USD im ersten Quartal 2013 zunächst verhalten bullish, für die weiteren Monate dann jedoch zunehmend bearish.

Grund ist die wohl unausweichliche Reduktion des expansiven Geldkurses seitens der FED und erste in Aussichtstellung einer Straffung (Zinserhöhungen) der Geldpolitik. Diese steht im Gegensatz zu einer auf der Kehrseite dann zwangsläufig expansiver agierenden EZB.

Europa-Parlamentswahl bearisher Katalyator?

Das Abwertungspotential wäre mit dem Unterschreiten der 1,33er Marke und besonders der 1,31er Region in Richtung 2013er Jahrestief um 1,2750 USD charttechnisch enorm und mutet schon fast fantastisch an.

Wie allerdings schon einführend mit der Parallele zum sich abzeichnenden Liquiditätsengpass an den Kreditmärkten erwähnt: der aggressive Abverkauf in 2010 im EUR/USD von 1,50 bis in die Region um 1,20 ist noch gut im Gedächtnis und somit nicht unwahrscheinlich.

Eventuell wird man mir entgegen halten, dass das damalige Aufkeimen der europäischen Schuldenkrise und Griechenland der Hauptgrund für diese Bewegung war, geldpolitische Stimuli (wenn auch mit negativen Zinsen sehr aggressive und unorthodoxe) nicht ganz so viel Sprengstoff für den Euro bieten.

Was man allerdings nicht ignorieren sollte: sollte es bereits im ersten Quartal ein Aufbegehren von Euro-kritischen Populisten vor der Europa-Parlamentswahl im Mai geben, sich diese Euro-kritischen Stimmen auch unter den Marktteilnehmern Gehör verschaffen und sich Nervosität durch eventuell überraschende Wahlergebnisse etablieren, könnte es hier schnell und dynamisch abwärts gehen.

Ein Blick auf die aktuelle Drei-Monats-FX-Volatilität von DailyFX zeigt zudem: eine anziehende Volatilität, sprich Nervosität ist nahezu vorprogrammiert. Derzeit notieren wir hier auf Tiefstständen, im Dezemer fiel die 1-Monats-Volatilität nach Aufnahme der Grafik sogar auf den tiefsten Stand seit August 2007.

Q1_2014_EURUSD_body_Picture_3.png, EUR/USD: erst Vorstoß bis 1,4200, dann Abverkauf bis 1,2750? EZB als Haupt-Darsteller im ersten Quartal 2014

Eine anziehende Volatilität hat historisch auch immer den US-Dollar begünstigen können.

Kommt es hingegen zu Überraschungen, welche besonders eine weiter Patt-stehende EZB beinhaltet, während die FED nicht nur an ihrer Niedrigzinspolitik bis weit in 2015 festhält, sondern zudem kein Tapering in der ersten Hälfte 2014 in Aussicht stellt, hat der EUR/USD sogar Potential die übergeordnete Abwärtstrendlinie im Wochenchart nach oben zu überwinden und in den Bereich zwischen 1,4550 / 1,4720 vorzustoßen.

Q1_2014_EURUSD_body_Picture_2.png, EUR/USD: erst Vorstoß bis 1,4200, dann Abverkauf bis 1,2750? EZB als Haupt-Darsteller im ersten Quartal 2014

Ausblick geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

Um Jens Klatt zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Jens Klatt auf Twitter: @JensKlattFX

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