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Australischer Dollar: Erholung scheint in den kommenden Wochen wahrscheinlich

Australischer Dollar: Erholung scheint in den kommenden Wochen wahrscheinlich

2013-12-21 05:18:00
Ilya Spivak, Senior Währungsstratege
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Australischer Dollar: Erholung scheint in den kommenden Wochen wahrscheinlich

Fundamentale Prognose für den Australischen Dollar: Bullisch

  • Bessere inländische, chinesische Nachrichten beschränken Spielraum für Wetten auf Zinssenkungen der RBA
  • Korrektur bei den US-Renditen nach verringerter Ungewissheit zur Fed Politik könnte dem Aussie helfen
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Das fundamentale Argument für die Schwäche des Australischen Dollars wird zunehmend fadenscheinig. Trader bleiben jedoch für eine fortgesetzte Schwäche positioniert, und die letzten Daten von CFTC zeigen, dass sich die spekulativen Wetten erneut dem rekordhohen Netto-Short-Level von August nähern. Ohne neue Beweise, um den Fall gegen die australische Währung zu festigen, bietet dies eine Gelegenheit für eine Zeit mit Profit-Taking, um die Währung zum Jahreswechsel höher zu treiben.

Der Ausblick für die australische Geldpolitik ist in den vergangenen zwei Monaten ziemlich stabil geblieben, und die berücksichtigten Erwartungen, die von Credit Suisse gemessen wurden, zeigen, dass die Investoren in den kommenden 12 Monaten einen Stillstand erwarten. Gleichzeitig offenbaren die von Citigroup zusammengestellten Daten, dass die australischen Wirtschaftsnachrichten seit Mitte Oktober im Vergleich zu den Erwartungen besser abschnitten. Im schlimmsten Fall bietet dies nur wenig Spielraum, um Wetten auf Zinssenkungen zu schließen.

Wenn wir uns den ausländischen Kräften zuwenden, so sind die wirtschaftlichen Entwicklungen in China von großer Wichtigkeit. Der ostasiatische Riese ist der größte Handelspartner Australiens und einer der Haupttreiber für die Nachfrage im Bergbausektor des Landes. Tatsächlich verfolgte ein Großteil des Abwärtstrends des Aussies in 2013 die rückgängigen BIP-Wachstumserwartungen Chinas. Auf dieser Front scheinen die Dinge ebenfalls stützend zu wirken. Die chinesischen Wirtschaftsdaten begannen sich im Dezember zu bessern, und die durchschnittlichen Wachstumserwartungen für 2014 wurden entsprechend nach oben korrigiert, nachdem sie im September stabilisiert worden waren (gemäß einer Bloomberg-Umfrage unter Wirtschaftsexperten).

Nun bleibt noch der geldpolitische Ausblick der USA: Der Aussie hängte eng mit den Renditen der US-Staatsanleihen zusammen und fiel gleichzeitig mit dem Anstieg der US Kreditkosten, die die Spekulationen zum Abbau des Fed-Stimulus widerspiegelten. Als Hochzinswährung stand die australische Währung im Spektrum der Trades, die von einer billigen, von den QE-Maßnahmen der Fed gestützten USD-Finanzierung abhängen, am falschen Ende der Liquidation.

Ben Bernanke und Konsorten entschieden sich endlich, die Anleihenkäufe im Dezember zu reduzieren und verringern die MBS- und Staatsanleihen-Käufe um je $5 Milliarden. Sie deuten außerdem an, dass dieses Tempo aufrecht erhalten wird, wenn keine bedeutenden Änderungen im Wirtschaftsausblick zu erkennen sind. Dies reduziert die Ungewissheit bis zu einem gewissen Grad, was eine wichtige Frage aufwirft: Wie stark haben die Märkte die Maßnahmen der Fed einkalkuliert?

Die Rendite der 10-Jahres-Staatsanleihen beendet das Jahr 2013 knapp unter dem 2-Jahres-Hoch bei 3 Prozent, was darauf hindeutet, dass eine deutliche Straffung bereits stattgefunden hat. Gleichzeitig sind die Trader bei den Futures in ihrer extremsten Netto-Short-Positionierung, wenn die 10-Jahres-Anleihe in 19 Monaten verfolgt wird. Dies scheint einen gewissen Spielraum für eine Korrektur zu öffnen, bevor ein stärkerer, struktureller Anstieg beginnt, da die Ungewissheit des Taper-Timings der Fed vom Tisch ist, was dem Aussie hilft höher zu steigen. - IS

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