Verpassen Sie keinen Artikel von Christopher Vecchio

Abonnieren Sie den Newsletter, um täglich über neue Veröffentlichungen informiert zu werden.
Geben Sie bitte einen gültigen Vornamen ein
Bitte dieses Feld ausfüllen.
Geben Sie bitte einen gültigen Nachnamen ein
Bitte dieses Feld ausfüllen.
Geben Sie bitte eine gültige E-Mail-Adresse ein
Bitte dieses Feld ausfüllen.
Bitte wählen Sie ein Land

Ich möchte gerne Informationen über Handelsmöglichkeiten und die Produkte und Dienstleistungen von DailyFX und IG per E-Mail erhalten.

Bitte dieses Feld ausfüllen.

Ihre Prognose ist unterwegs

Lesen Sie unsere Analysen nicht einfach nur, sondern setzen Sie sie auch in die Praxis um! Zusätzlich zu Ihrer Prognose erhalten Sie außerdem ein kostenfreies Demokonto unseres Dienstanbieters IG, um Ihre Strategien in einem risikofreien Umfeld zu testen.

Ihr Demokonto, worüber Sie mehr als 10.000 Märkte global handeln können, ist mit einem virtuellen 10.000 € Guthaben ausgestattet.

Ihre Zugangsdaten erhalten Sie in Kürze per E-Mail.

Erfahren Sie mehr über Ihr Demokonto

Sie haben Benachrichtigungen von Christopher Vecchio abonniert

Sie können Ihre Abonnements verwalten, indem Sie dem Link in der Fußzeile jeder E-Mail folgen, die Sie erhalten

Beim Versenden des Formulars ist ein Fehler aufgetreten.
Bitte versuchen Sie es später erneut.

The_Euro_Could_Rally_if_the_ECB_Announces_a_FLS-like_LTRO_body_Picture_1.png, Der Euro könnte tatsächlich eine Kursrally hinlegen, wenn die EZB eine FLS-ähnliche LTRO ankündigt

Fundamentale Prognose für den Euro: Bullisch

- Die Anleger blieben dem Euro weiterhin gewogen, da die schwachen Wirtschaftsdaten bereits einkalkuliert waren (siehe auch die Prognose von letzter Woche).

- Die Schwäche bei den Rohstoffwährungen weist eine fortgesetzte Pivot-Bewegung in Richtung Europa auf.

- Der leichte Abprall im November VPI verringert die Wahrscheinlichkeit einer definitiven EZB-Maßnahme, die eine expansive Geldpolitik unterstützt, im Dezember.

Der Euro war der Top-Performer der letzten Novemberwoche und übertrumpfte damit sogar die starken letzten drei Wochen des Monats. Nachdem eine Reihe schwacher Inflationszahlen die Europäische Zentralbank dazu veranlasste, ihren Hauptrefinanzierungssatz am 7. November auf ein Allzeittief von 0,25% zu senken, erholte sich der Euro seitdem stetig (der EUR/USD erreichte an jenem Tag sein monatliches Tief bei $1,3296; er schloss den Monat bei 1,3591).

Der Euro legte nicht nur gegenüber dem US-Dollar einen starken Auftritt hin, in dieser vergangenen Woche (+0,24%) oder seit dem Börsenschluss am 7. November (+1,65%). Der Euro legte gegen den Japanischen Yen in dieser Woche um 1,38% zu und im November um +4,90%. Außerdem konnte er in dieser Woche +1,06% gegen den Australischen Dollar steigen und +4,56% im November.

Der Abprall des Euro war teilweise zurückzuführen auf die Stabilität bei den veröffentlichten Kurs- und Wachstumszahlen. Die Prognosen für den VPI für den November lagen bei +0,9% im Vergleich zu den +0,8%, die erwartet wurden, ein Rebound von +0,7% im Oktober (J/J). Das Wirtschaftsvertrauen in der Euro-Zone stieg im November auf 98,5 an, die höchste Marke seit August 2011 (99,0). Andererseits gingen dem deutschen Arbeitsmarkt im November unerwarteterweise 10.000 Arbeitsplätze verloren. Das kurzfristige fundamentale Momentum in der Region ist leicht verbessert, trotz einiger Schwächen im Kernbereich.

Wir behaupten daher angesichts der Kursentwicklung des Euro in den letzten Wochen, dass, sofern sich die Zahlen nicht weiter verschlechtern, die negative Haltung bezüglich des europäischen Kontinents bereits im Kurs berücksichtigt ist. Die Tatsache, dass Länder, die nicht den Euro eingeführt haben, ihre Währungen parallel dazu aufwerten, sollte als positives Zeichen für den Euro interpretiert werden. Es signalisiert den positiven Ausblick der Marktteilnehmer für das Gesamtwachstum der Region.

Das Policy Meeting der EZB im Dezember diesen Donnerstag wird dazubeitragen, die vorherrschende Ansicht bezüglich des Wachstums in der Region zu klären. Viele Marktbeobachter haben zu Recht darauf hingewiesen, dass die dramatische Bilanzkürzung der EZB im Laufe des vergangenen Jahres ein Grund für das gedämpfte Wachstum ist. Die Bilanz der EZB hat um -24,4% abgenommen im Zeitraum von 52 Wochen, der mit dem 22. November 2013 endet; im Gegensatz dazu ist die Bilanz der Federal Reserve um +36,9% im gleichen Zeitraum gewachsen.

In ähnlicher Weise ist die überschüssige Liquidität in der Euro-Zone - das Überangebot an Geldmitteln im Finanzsystem der Region - auf 159 Mrd. Euro gefallen. Der Betrag liegt unterhalb der von der EZB nicht offiziell festgelegten Schwelle von 200 Mrd. Euro, die für zusätzliche, flexibel einsetzbare geldpolitische Maßnahmen reserviert sind. Beim letzten Policy Meeting der EZB merkte Präsident Mario Draghi an, dass obwohl ein weiterer LTRO sämtliche Bedenken hinsichtlich der Liquidität ausräumen würde, abgesehen von einem Krisenfall (die Renditen bei den Staatsanleihen sind wesentlich geringer als zum selben Zeitpunkt vor einem Jahr), es kaum einen Anlass gäbe, den Banken zusätzliches Kapital zu verschaffen.

Am 3. Oktober schlug ich vor, "Wenn das Wachstums des Kreditvolumens niedrig bleibt und es keine weitere Krise gibt, die das Marktgeschehen beeinflusst, dann könnte die EZB mit einem "Geldmittel als Darlehen"-Programm im Stil der BoE herumexperimentieren, das auf kleine und mittlere Unternehmen zugeschnitten ist." Vor dem bevorstehenden EZB-Treffen gibt es Berichte aus Deutschland (seitens Reuters), die andeuten, dass die EZB "eine neue, langfristige Liquiditätsmaßnahme in Betracht zieht, die nur Banken zur Verfügung steht, die sich dazu bereiterklären, die Geldmittel als Darlehen für Unternehmen zu nutzen.”

Letztendlich würde eine Ankündigung seitens der EZB bezüglich eines FLS-ähnlichen LTROs den Euro möglicherweise stützen. Eine Schlagzeile, die andeutet, dass die Region eine Liquiditätsspritze erhält, könnte zu Beginn die Währung belasten, genau wie dies bei LTRO1 und LTRO2 im Dezember 2011 beziehungsweise im Februar 2012 passiert ist. Diese Maßnahme könnte jedoch im kommenden Jahr schnelleres Beschäftigungswachstum, einen Abprall im Wohnungsmarkt sowie einen solideren Dienstleistungssektor fördern – genau wie es der FLS der Bank of England von Juli 2012 bis November 2013 vorgemacht hat. In diesem Fall wäre die Schwäche des Euro nur von kurzfristiger Dauer - jede weitere geldpolitisch expansive Maßnahme könnte bis mindestens zum 1. Quartal des Jahres 2014 ausgepreist sein. –CV

Um Berichte von diesem Analysten zu erhalten, registrieren Sie sich für die Christophers Verteilerliste.