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Aussie_Dollar_to_Look_Past_RBA_Meeting_body_Picture_1.png, Aussie Dollar wird wohl RBA-Sitzung ignorieren und sich auf US Nachrichten konzentrieren

Aussie Dollar wird wohl RBA-Sitzung ignorieren und sich auf US Nachrichten konzentrieren

Fundamentale Prognose für den Australischen Dollar: Neutral

  • Der Australische Dollar fiel sechs Wochen in Folge, Fed QE “Taper” Wetten sind daran schuld
  • US Wirtschaftsnachrichten werden voraussichtlich den RBA-Zinsentscheid der nächsten Woche übertrumpfen
  • DailyFX SSI Speculative Sentiment Index deutet auf weiteren Verkauf des Aussie Dollars hin

Der Australische Dollar blieb letzte Woche unter Druck und fiel gegenüber seinem Namensvetter der USA in der letzten Woche auf seinen tiefsten Stand in drei Monaten. Die Liquidation seit Mitte Oktober folgte einem Abprall bei den Renditen der US-Staatsanleihen, was darauf hindeutet, dass die Bewegung die erneuten Spekulationen über die bevorstehende Reduzierung der Fed QE Anleihenkäufe reflektiert.

Die Trader nahmen an, dass der Shutdown der US-Regierung letzten Monat die wirtschaftliche Erholung beeinträchtigen würde und die Fed dazu zwingen würde, bis März 2014 Abstand davon zu nehmen, die Stimulus-Maßnahmen abzubauen. Die Wirtschaftsnachrichten aus den USA entsprachen jedoch beeindruckenderweise den Erwartungen (laut den Zahlen der Citigroup), was Befürchtungen Vorschub leistet, dass die Stimulus-Maßnahmen zu einem früheren Zeitpunkt abgebaut werden könnten.

Dies scheint die Abwicklung einiger Positionen, die von einer billigem, vom QE unterstützten Finanzierung abhängen, gefördert zu haben. Die marktweite Risikoaversion hat sich jedoch kaum materialisiert, und der MSCI Weltaktienindex schloss letzte Woche knapp unter seinem Rekordhoch von Ende 2007. Gleichzeitig wird der Japanische Yen weiterhin mit aggressivem Verkauf konfrontiert, was gegen eine breit angelegte Abwendung von Carry-Trade-Positionen spricht.

Eine Anpassung des Portfolios könnte diese Abweichung erklären. Der Rückgang des Aussies begleitete den starken Anstieg der mit USD bezahlten Finanzierungskosten im Verhältnis zur vom JPY finanzierten Alternative. Dies könnte darauf hindeuten, dass die Aussicht auf einen vergleichsweise früheren Abbau des QE die Investoren ermuntert, aus den mit USD finanzierten Carry-Trades auszusteigen und in JPY-finanzierte überzuwechseln, anstatt die Risikoneigung ganz aus der Bahn zu werfen.

In der vor uns liegenden Woche stehen jede Menge Veröffentlichungen hochrangiger US-Wirtschaftsdaten an, die die Evolution dieses Prozesses mitbestimmen werden. Die Zusammenfassung des ISM-Index für November, überarbeitete BIP-Zahlen für das dritte Quartal und der hochwichtige Arbeitsmarktbericht sind in der Pipeline. In Folge davon werden die Vorhersagen der Top-Wirtschaftsexperten Anlegern wahrscheinlich nahelegen, aus dem USD-gespeisten Carry-Trade auszusteigen und abzuwägen, den Aussie weiter zu drücken, während diejenigen, die zu kurz kommen, der Währung einen rettenden Strohhalm anbieten könnten, nach sechs Wochen des Abverkaufs in Folge.

Im Inland wird der letzte Zinsentscheid des Jahres der RBA kaum große politische Neuheiten bringen. Glenn Stevens und Konsorten werden voraussichtlich die Stellungnahme, die der Ankündigung folgt, dazu nutzten, um den Wechselkurs des Aussies weiter kleinzureden, aber es sollten wahrscheinlich keine konkreten Maßnahmen ergriffen werden. Tatsächlich notieren die Märkte nur gerade eine Wahrscheinlichkeit von 6 Prozent für eine Zinssenkung, gemäß den von Credit Suisse zusammengestellten Daten. - IS