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  • #Gold - Der Goldpreis konnte im zweiten Versuch die Nackenlinie durchbrechen und bullisches Momentum entfalten. Die Goldrush-Rallye am Ende der Woche stüzt dabei die Bullen. Wie geht es bei $GOLD weiter? Erfahre mehr in meiner Analyse: https://t.co/M5Yulp9p9m https://t.co/JqvAmlaoDj
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Euro dürfte AUD, NZD, seitwärts vs. GBP, USD in gemischten Daten übertreffen

Euro dürfte AUD, NZD, seitwärts vs. GBP, USD in gemischten Daten übertreffen

Christopher Vecchio, CFA, Senior Strategist
Euro_May_Outperform_AUD_NZD_Sideways_vs_GBP_USD_on_Mixed_Data_body_Picture_1.png, Euro dürfte AUD, NZD, seitwärts vs. GBP, USD in gemischten Daten übertreffen

Fundamentale Prognose für den Euro: Bullisch

- Der Pullback des Euros Mitte der Woche dürfte den Zeitpunkt darstellen, lang zu gehen.

- Preis- und Zeitzyklen deuten auf ein baldiges kurzfristiges Top des EUR/USD hin …

- … doch der Euro hat von den jüngsten Turbulenzen in den Rohstoffwährungen profitiert.

Die Stabilität des Euros infolge der überraschenden Zinssenkung um 25 Basispunke der Europäischen Zentralbank hielt letzte Woche weiter an und schloss nur -0,44% hinter dem Top-Performer der Woche - dem Schweizer Franken - ab, während die Rendite gegenüber dem schlechtesten Performer - dem Australischen Dollar - stolze +2,43% betrug. Wenn etwas klar war, dann die Tatsache, dass in den letzten fünf Tagen unter den Anlegern eine hohe Nachfrage nach europäischen Währungen herrschte. Bedenken Sie, dass fünf der zehn Hauptwährungen gegenüber dem US Dollar aufgewertet haben, und dass alle aus Europa stammten (vs USD): CHF +0,90%, SEK +0,83%, NOK +0,82%, GBP +0,67% und EUR +0,46%.

Es wird immer offensichtlicher, dass vorbehaltlich einer weiteren Verschlechterung der Daten, die Negativität bezüglich des europäischen Kontinents einkalkuliert ist. Es ist als positiv für den Euro zu bewerten, dass Länder, die keinen Euro verwenden, ihre Währungen Seite an Seite aufwerten sehen; das bedeutet Gutes für den Wachstumsausblick der Marktteilnehmer in der gesamten Region.

Die dieswöchigen Anstiege in ganz Europa sind noch eindeutiger, wenn sie von der Tatsche beleuchtet werden, dass die Sitzungsprotokolle der Federal Reserve vom Oktober die Möglichkeit eines QE3 Tapers abhängig von "sich verbessernden Daten" durchaus offen ließen. Da das Meeting vor den NFP Zahlen vom Oktober verfügbar waren, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich die Datenpunkte zugunsten eines Dezember Tapers bewegen, angesichts dessen, wie passend die Headline die Erwartungen übertraf. Wenn sich die QE3 Taper-Erwartungen anzuhäufen beginnen – und es gab Hinweise darauf, als die US Renditekurve steiler verlief – wird es schwierig für den Euro, sich weiterhin nur bescheidene Gewinne gegenüber dem US Dollar zu erkämpfen.

Der Euro dürfte anderwärtig jedoch immer noch profitieren, wie diese Woche zu sehen war. Die Rohstoffwährungen erlitten generell Verluste Mittwochabend bis zum Schlusskurs am Freitag (dank der Fed), und es gab deutliche Hinweise auf eine Rotation aus den ertragreicheren Währungen in niedriger verzinsliche, doch wachstumsfreundliche Währungen - den europäischen Block.

Die neuesten Daten und geldpolitischen Signale aus Europa letzte Woche waren für Euro-Bullen alles andere als besänftigend. Einerseits waren französische und PMI Zahlen aus der breiteren Eurozone ziemlich lau, und es gab (kurz) Spekulationen, dass die EZB ihren Leitzins bis in den Negativbereich zu senken plane. Andererseits verbesserten sich die deutschen PMIs, die deutsche IFO-Umfrage verbesserte sich, und der EZB Präsident Mario Draghi entkräftete die Idee negativer Einlagenzinsen. Es gibt sowohl Sonnen- als auch Schattenseiten, doch die Vorteile scheinen sich vorerst durchzusetzen, und es sieht so aus, als würde die EZB ihre Geldpolitik bei ihrem Dezember-Meeting unverändert lassen.

In der kommenden Woche sind nur ein paar wichtige Ereignisse im Kalender vorgesehen, und mit einem Feiertag in den US, der die Liquidität bis Mittwoch streicht, könnten verminderte Marktbeteiligungsquoten die Reaktionen auf eingehende Daten dämpfen. Man sollte beachten, dass die deutschen Arbeitsmarktdaten für November am Donnerstag fällig sind, die sich angesichts der IFO Umfrage weiter stabilisieren dürften.

Doch die großen Datenveröffentlichungen stellen die Inflationswerte für Deutschland und die Eurozone dar. Die EZB senkte den Leitzins zu einem früheren Zeitpunkt in diesem Monat, nachdem die Zahlen für Oktober in Deutschland eine Deflation zeigten und ein Tief der Inflation nach der Krise in der Eurozone. Sollten diese Zahlen auch nur eine mäßige Verbesserung nach dem Abfall zu Beginn von 4Q’13 zeigen, könnte der Euro erleben, dass sich seine Stärke vom Rohstoffblock bis hin zu einigen seiner widerstandsfähigeren Rivalen der letzten paar Wochen, das Britische Pfund und der US Dollar, ausdehnt, während der Kalender in den letzten Monat des Jahres wechselt. –CV

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