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Euro_Hobbled_by_ECB_NFPs_Will_3Q_GDP_Reports_Confirm_Fears_body_Picture_1.png, Euro eingeschränkt von EZB und NFPs – Wird 3Q BIP Bericht Ängste bestätigen?

Fundamentaler Ausblick für den Euro: Neutral

- EUR/GBP scheitert die Schlüsselunterstützung zu halten, trotz schwacher Daten aus der Euro-Zone und EZB Zinskürzung.

- Besser als erwartete US Daten (3Q’13 BIP, Oktober NFPs) am Ende der Woche hielten den EUR/USD in Schach.

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Das bullische Momentum des Euros, das sich seit Juli aufbaute – sowohl fundamental als auch technisch – verpuffte diese Woche, nachdem die Europäische Zentralbank die Marktteilnehmer mit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte überraschte. Da der Leitzins der EZB nun auf einem neuen Rekordtief steht - wie der Leitzins der Federal Reserve – verringerte sich jeder Carry-Vorteil, den der Euro gegen die Safe-Haven-Währungen hatte, was die Attraktivität der Einheitswährung dämpft.

Das Timing der Zinssenkung der EZB kommt zu einem seltsamen Zeitpunkt, denn die Marktteilnehmer hatten im Allgemeinen keine Veränderung in ihrer politischen Haltung erwartet (die Kreditmärkte erwogen nur gerade eine Chance von 4,1% zugunsten einer Zinssenkung von 25 Basispunkten vor der Sitzung). Das Wachstum in den Peripherieländern blieb in den vergangenen Monaten weiterhin schwach, obwohl es sich leicht verbesserte; somit ist es etwas weit hergeholt zu sagen, dass dieser politische Entscheid zum Ziel hatte, zum Beispiel Italien oder Spanien zu helfen. Ein Blick auf die letzten Daten aus Deutschland – der VPI im Monatsvergleich verzeichnete -0,2% für Oktober – zeigt jedoch, dass die Zinssenkung der EZB mehr oder weniger eine Reaktion auf die sich verschlechternde deutsche Wirtschaft ist.

Ironischerweise könnte die Schwäche des Euros in den vergangenen zwei Wochen dabei helfen, den disinflationären und deflationären Druck zu verringern, der sich auf die Region auszuüben beginnt: Eine schwächere Währung wird die Kosten der Importgüter erhöhen. Außerdem wird eine schwächere Währung dazu führen, dass die Exporte aus der Peripherie für Ausländer billiger erscheinen werden, da die Abweichung des Wechselkurses die Kaufkraft ins Ausland verlagert. Wenn der Euro einige Monate schwächer bleibt, würde dies der Region helfen, ihr wirtschaftliches Polster zu verstärken (auch wenn die Gewinne wegen des anhaltenden Abwertungskriegs der Währungen) nur oberflächlich sind.

Gleichzeitig kann die Auswirkung des US Dollars auf den Euro in dieser Woche nicht ignoriert werden. Sowohl der BIP für das 3Q 2013 als auch die NFP für Oktober vertrieben die Dämonen des Shutdowns der US-Verwaltung und erhöhten die Rendite der US-Staatsanleihen bis zum Handelsschluss am Freitag stark. Da der "Bauch" der US-Renditekurve am schnellsten und steilsten ansteigt, scheint es, als ob die Märkte beginnen, einen QE3 Taper in Dezember zu erwarten. Das Resultat dieser Ereignisse und der EZB-Sitzung, die die Abweichung der Zinssätze vergrößert – in der Eurozone tiefer und in den USA höher – sollte ein anhaltender Druck auf den EUR/USD in den kommenden Wochen sein.

Diese Woche werden wir die Daten der Eurozone haben, die sich sofort auf die Marktpsychologie nach der EZB übertragen werden. Mit steigenden Bedenken zur Deflation werden die in dieser Woche fälligen, zahlreichen BIP-Zahlen für das 3Q 2013 (unter anderen Daten) diese Probleme bestätigen oder widerlegen, was sich sowohl positiv als auch negativ auf den EUR auswirken kann.

Am Dienstag wird der Schlussbericht zum deutschen VPI für Oktober veröffentlicht, und die Bestätigung, dass der monatliche Maßstab im Deflationsbereich bleibt (-0,2%, voraussichtlich unverändert) wird das Tor für eine anhaltend akkommodative Politik in Zukunft offen halten: Der politische Entscheid der vergangenen Woche stellte klar, dass die EZB die Absicht hat, ihre Politik nur auf Deutschland zu gründen (sonst wäre der Zinssatz Monate früher gesenkt worden). Da keine deutschen Finanzindikatoren auf eine Deflation weisen, sind weitere Lockerungsmaßnahmen – eine weitere Zinssenkung oder LTRO-Programm – höchst unwahrscheinlich. Für Euro-Bären ist es wichtig, dass die deutschen Daten, viel wichtiger als anderer Länder, weiterhin unter Druck bleiben.

Die Verlangsamung der regionalen Inflation hat die Bedenken so rasch wegen ihrer Implikation auf das Wachstum verstärkt: Eine schwache Inflation in Industrieländern fällt historisch mit einer schwächeren Nachfrage zusammen. Am Mittwoch werden drei Wachstumsstatistiken diese Ansicht hervorheben. Die BIP-Zahlen für das 3Q 2013 aus Frankreich, Deutschland und der allgemeinen Eurozone werden voraussichtlich bestenfalls mager ausfallen.

Die Negativität könnte einkalkuliert werden – schließlich hat die EZB ihren Leitzins gesenkt. Das Risiko für den Euro könnte dann steigen: Bessere Resultate werden mehr Begeisterung hervorrufen als schlechtere. (Sehr ähnlich zum Sentiment, um den US Dollar, bevor der NFP-Bericht veröffentlicht wurde, aber nicht so intensiv.) Entsprechend werden unsere mittel- und längerfristigen Ansichten beim Euro eher bärisch, aber wir müssen uns der Gefahr eines kurzfristigen Anstiegs bewusst bleiben. –CV

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