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Euro/US Dollar schauen Richtung Risiko, PMIs und deutsche Wahl, um 1,3500 zu halten

Euro/US Dollar schauen Richtung Risiko, PMIs und deutsche Wahl, um 1,3500 zu halten

2013-09-21 05:31:00
John Kicklighter, Chef-Stratege
Teile:
Euro_US_Dollar_Look_to_Risk_PMIs_and_German_Election_to_Hold_1_3500_body_Picture_5.png, Euro/US Dollar schauen Richtung Risiko, PMIs und deutsche Wahl, um 1,3500 zu halten

Euro/US Dollar schauen Richtung Risiko, PMIs und deutsche Wahl, um 1,3500 zu halten

Fundamentaler Ausblick für den Euro: Neutral

  • Die deutschen Wahlen werden die Hauptschlagzeilen in Europa darstellen, doch negative Auswirkungen daraus werden sicherlich begrenzt bleiben
  • Daten und weiteres Eventrisiko werden durch einen optimistischen Filter laufen, da der Euro entfernte Probleme zu vergessen scheint
  • Doch, falls die Volatilität steigt und die Risikoneigung kollabiert, wird der Euro unsanft bewertet werden

Es gibt für den Euro eine beachtliche Menge Eventrisiko – doch wie wir in den vergangenen Monaten und Jahren gelernt haben, wird sich dies nicht unbedingt als marktbewegend herausstellen. Das kann ein Segen und eine Last für den EUR/USD sein, da dieser sich knapp über 1,3500 befindet. Auf der positiven Seite könnten das Risiko einer deutschen Wahl, die Kanzlerin Merkel zur Bildung einer großen Koalition zwingt, enttäuschende Wachstumsaktualisierungen durch die PMI-Zahlen der Eurozone und weitere negative Szenarios übersehen werden, um den Euro gestützt zu halten. Alternativ dazu werden ermutigende Ergebnisse aus den selben Eventrisiken kaum - wenn überhaupt - Unterstützung bieten, falls die Währung unter einer "allgemeineren Risikoaversion" nachgibt, was anderen Gegenspielern, wie dem US Dollar oder Japanischen Yen, einen Vorteil bieten würde.

Hinsichtlich reiner Schlagzeilenattraktivität ist das Hauptereignis in dieser Woche die deutsche Federal Election (Bundestagswahl). Die Schlagzeilen sind vielfältig, und die eher extremen Szenarios boten Einsicht in die Bedenken der ausländischen Investoren. Laut den letzten Umfragen von Emnid wird die Partei Merkels, die Christliche Demokratische Union (CDU), 39 Prozent der Wahl gewinnen, wobei die Freie Demokratische Partei (FDP) mit 6 Prozent die Führung für Mitte-Rechts-Koalition beibehält. Die Hauptopposition, die Sozialdemokraten (SPD), werden bei 26 Prozent erwartet, was eine Paarung mit den 9 Prozent der Grünen Alliierten ergeben könnte.

Angesichts dieser angenehmen Zahlen, scheint es, dass Merkel ihre dritte Amtszeit an der Spitze Deutschlands verbringen wird. Dies würde die benachbarten Mitglieder der Eurozone versichern, dass sie einen Vorteil aus Rettungsprogrammen ziehen können und über Investoren verfügen werden, die nach einer stabilen Union streben. Das Risiko bei diesem Ereignis besteht darin, dass Merkel zu einer "Großen Koalition" mit der SPD gezwungen wird, falls im Bundestag nicht genügend Sitze gesichert werden können – eine Möglichkeit, falls die Anti-Euro Alternative für Deutschland (AfD) mehr als 5 Prozent der Wahl erreicht und somit Sitze bekäme, die sonst an die CDU gehen würden. Dieses Ergebnis würde ein paar Monate Strategie-Hickhack erzeugen und wahrscheinlich zu einer Neuzusammenstellung des Kabinetts ohne Finanzminister Schäuble führen. Doch sicherlich würde dies nicht die Unterstützung Deutschlands für die EWU verändern.

Doch Ungewissheit ist entmutigend. - Daher wird eine Klarheit hinsichtlich dieses Ereignisses für den Euro wichtig sein. Dies trifft insbesondere auf die Mitglieder der Eurozone zu, die jüngst eine Notwendigkeit für weitere Unterstützung oder Lockerung erfahren haben. Es wurde bereits gesagt, dass Griechenland im nächsten Jahr wahrscheinlich ein weiteres Programm benötigen wird, um seine Finanzierungslücke schließen zu können, und eine Anfrage Portugals zur Lockerung seines Defizit-Ziels wurde jüngst abgewiesen. Wenn Deutschland wieder auf vollen Touren läuft, könnte es hinsichtlich dieser Bedenken Fortschritte geben.

Für die restliche Woche finden wir in der europäischen Agenda beträchtliches Eventrisiko – doch kein einzelnes Ereignis stellt eine unabdingbare Bedrohung zu der empfundenen Stabilität der Region dar. Besonders wichtig werden die PMI Daten für September sein. Die zeitgemäßen Wachstumswerte können dabei helfen einen Ausblick für die Gemeinschaftswirtschaft im Vergleich zu den verbesserten Wachstumsbewertungen der UK und Japan sowie den sich stabilisierenden Werten für die US geben. Die Composite-Zahl für die Eurozone wird mit einem Höchstwert seit Juni 2011 und einem Halten über dem Expansionswert von 50.0 geschätzt.

Weitere mögliche Volatilitätsereignisse (gegen den Trend), die beobachtet werden sollten, schließen eine gedrängte Runde von geplanten Ansprachen von verschiedenen EZB und weiteren Politikern ein: Die spanischen und portugiesischen Budget-Berichte, Frankreichs und Spaniens Budget für 2014 zur Genehmigungsvorlage bei deren Kabinette, der Bericht der EZB zu den Kreditdaten des Privatsektors im August und einige zweitrangige Indikatoren.

Falls der Euro jedoch ein wirkliches Momentum erzeugen sollte, wird er dies zum Beispiel durch den EUR/USD und/oder den EUR/JPY tun. Diese Paare stehen in Zusammenhang mit einer entschieden zu elementaren Thematik, die von globalen Investoren nur schwer heruntergespielt werden könnten: Risikotrends. Eine positive Entwicklung der Risikoneigung würde zu höheren Renditen führen und Investorenkapital anziehen - besonders nach den Brüchen – über 1,3500 und 133,50 (ein mehr als dreieinhalb-jähriges Hoch). Doch, falls eine bedeutende Risikoaversion einsetzen sollte – die Art, die vom Grunde auf Volatilitätswerte hebt und die US Aktien senkt – könnten die verdeckten Euro-Probleme sich leicht zu Krisenauslösern entwickeln und den Euro ins trudeln bringen. – JK

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