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Euro versucht, Überzeugung einer Krise zu vermeiden, EZB steht an

Euro versucht, Überzeugung einer Krise zu vermeiden, EZB steht an

2013-06-29 00:29:00
John Kicklighter, Chef-Stratege
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Euro_Attempting_to_Avoid_Crisis_Conviction_ECB_on_Tap_body_Picture_5.png, Euro versucht, Überzeugung einer Krise zu vermeiden, EZB steht an

Euro versucht, Überzeugung einer Krise zu vermeiden, EZB steht an

Fundamentaler Ausblick für den Euro: Neutral

  • Griechenland riskiert Scheitern eines weiteren Privatisierungsdeals, Zypern wird heruntergestuft
  • SSI zeigt, dass Retail-Trader durch EUR/USD-Rückgang Short-Positionen gehalten haben
  • EUR/USD-Sturz verlangsamt sich, muss jedoch noch richtig umkehren

Die Leistung des Euro war in der vergangenen Woche bunt gemischt, und die Leistung schwankte zwischen einem Rückgang um 0,9 Prozent gegenüber dem Dollar und einem 0,5 Prozent Gewinn gegenüber dem Sterling. Diese unterschiedlichen Ergebnisse und die allgemeine Zurückhaltung sprechen für eine fundamentale Heldentat der Einheitswährung: Stabilität trotz Entwicklungen wie eine Herabstufung Zyperns, Griechenlands Mühe die Bailout-Anforderungen zu erfüllen und einem EU-Gipfel, der bestätigte, künftige Bankenkrisen würden auf die Schultern der Investoren geladen. Dieser Optimismus ist das Ergebnis einer jahrelangen Gewöhnung an besorgniserregende Bedingungen und steigendem globalen Investorensentiment. Dennoch, da die Stärke auf ideale Bedingungen gründet, ist sie ein brüchiger Zustand. Dagegen steht ein dauerhafter fundamentaler Rückgang, die Risikoneigung erschauerte in diesem vergangenen Monat, und die EZB wird diese Woche über die Geldpolitik beraten; die Bedrohung eines stärkeren Verkaufs ist nicht abwegig.

Es besteht ein Unterschied zwischen "Potential" und "Wahrscheinlichkeit", wenn es ums Traden geht. Das Sprichwort "der Trend ist dein Freund" ist nur dann ein fundamentaler Grundsatz, solange er technisch zutrifft. Seit die Europäische Zentralbank (EZB) die – bisher unbeendete – Outright Monetary Transactions (OMT) einführte und die Troika das zweite Hilfsprogramm für Griechenland startete, haben wir erlebt, dass sich die Erwartungen für eine mittelfristige Volatilität auf jahrelange Tiefs stabilisierten. Nachdem sich die dreimonatige Volatilitätsmaßnahme für den EUR/USD unter 10 Prozent in den vergangenen 9 Monaten hielt, sehen wir, dass sich die Erwartungen für beständige Trading-Bedingungen fortsetzen. Das ist ermutigend, es sind bullische Bedingungen für eine Währung, die nach jahrelangem Verkaufsdruck aufgrund der Krise wohl immer noch überverkauft ist. Das ist unsere "Wahrscheinlichkeits"-Beurteilung.

Auf der anderen Seite ist der Status Quo auf einigen instabilen Bedingungen gegründet. Robustes Investorensentiment, basiert auf globalen Stimulusbemühungen ist notwendig, um die optimistische Bewertung der "billigen" europäischen Anlagen beizubehalten. Falls das nicht der Fall ist, werden den Realitäten der Rezession, wachsender sozialer Unzufriedenheit und einem Finanzsystem das nur wenige Krisenlösungen bietet, die Tore geöffnet. In anderen Worten ausgedrückt: Falls die Angst wieder ihren Weg in den Mainstream findet, könnten die europäischen Märkte ausbrechen. Das ist das beängstigende "Potential" dem der Euro gegenübersteht.

Während wir die fundamentalen Hauptevents und Daten auf der Wirtschaftsagenda verfolgen, müssen wir daran denken, dass der Einfluss dieser auslösenden Momente entweder vom breiteren Marktsentiment verstärkt oder gebremst werden könnte. Wenn zum Beispiel die versuchsweise Entwicklung von spezifischen, auf QE3 basierenden Trades im vergangenen Monat in einen ausgewachsenen Abbau von risikoreichen Vermögenswerten (US und globale Aktien, Yen-basierte Carry Trades usw.) eskaliert, dann wird der Appetit für die unterdrückten Vermögenswerte, die dem Euro geholfen haben, von einer Flucht vor dem Risiko ersetzt werden, was die Aufmerksamkeit sofort wieder auf die regionalen Risiken zieht. Aus diesem Grund müssen wir diese Stränge, die das Marktsentiment definieren, sehr stark beobachten – vor allem die Beziehung zwischen der Risikoneigung und des Zentralbank-Stimulus. Die veränderte Orientierung der Fed, die darauf hindeutet, sie könnte bald ihre $85 Milliarden pro Monat des QE3-Programms vom Markt abziehen, sandte eine Panikwelle durch den Markt. Es ist nicht schwer zu erkennen, dass sich die Wahrscheinlichkeit eines Zusammenbruchs des Vertrauens für den Markt zu einem ernst zu nehmenden Potential entwickelt.

Wenn man die delikate Balance in den Märkten beobachtet, erkennt man eine Range von auffallendem Eventrisiko, das aus der Eurozone stammt. Das Auffallendste ist die geldpolitische Entscheidung der EZB. Nach dem Mai-Meeting, bei dem die Gruppe den Leitzinssatz um 25 Basispunkte (auf 0,50 Prozent) kürzte, ist die Gruppe wieder in ihre ruhige Position zurück gefallen. Eine Bewegung von der europäischen geldpolitischen Autorität ist ohne Druck von den Finanzmärkten unwahrscheinlich. Die Gruppe hat Rekord-Arbeitslosenzahlen, Rezession und schwache Inflation seit Monaten ohne Reaktion überstanden. Wie bei der Fed werden die meisten bedeutenden Veränderungen hinsichtlich der Orientierung erwartet. Wird die Gruppe hinsichtlich von SME-Krediten (Klein- und Mittelunternehmen), was in einer Art ein zielgerichtetes QE darstellt, einen Fortschritt machen? Ohne den Stress eines drohenden Risses in der Zusammensetzung des Marktes, werden sie sicherlich nur an dem OMT-Programm festhalten. Doch man sollte besonders vorsichtig sein, falls dies an einem US-Feiertag stattfindet

Außerhalb des genauen Zeitrahmens der vorgesehenen Events und Indikatoren in der kommenden Woche ist es wichtig, auch die "fließenden" Entwicklungen im Auge zu behalten. In der vergangenen Woche wurde berichtet, dass Griechenland kurz davor steht, seinen zweiten Privatisierungsdeal scheitern zu sehen. Dies gefährdet die künftigen Rückzahlungen des Bailout und trägt sicherlich zum Anstieg der 10-Jahres-Staatsanleiherenditen – zurzeit 11 Prozent – bei. Zypern wurde am vergangenen Freitag von Fitch und Standard & Poor’s heruntergestuft, nachdem es eine Neustrukturierung seiner €1 Milliarden Bonds plant. Irlands Fähigkeit, auf die Finanzmärkte zurückzukehren hat erneut Aufmerksamkeit erregt, nachdem es einen unerwarteten Rückgang im BIP des 1Q berichtete. Das sind nur einige der Gefahren, die knapp unter der Oberfläche der Euro-Stabilität lauern. –JK

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