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Euro prognostiziert tiefer mit gemischter Agenda und Zeichen einer wiedererwachten Krise

Euro prognostiziert tiefer mit gemischter Agenda und Zeichen einer wiedererwachten Krise

2013-06-22 03:21:00
Christopher Vecchio, CFA, Senior Strategist
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Euro_Biased_Lower_amid_Mixed_Docket_and_Signs_of_Revived_Crisis_body_Picture_1.png, Euro prognostiziert tiefer mit gemischter Agenda und Zeichen einer wiedererwachten Krise

Fundamentale Prognose für den Euro: Bärisch

  • Euro-Sturz warnt vor weiteren Rückgängen
  • SSI: EUR/USD Sentiment nahe an einem Wendepunkt?
  • US-Rendite steigt nach FOMC, stößt damit den US Dollar höher und schadet dem ganzen FX

Nachdem der Euro in vier aufeinander folgenden Wochen gegenüber dem US Dollar höher abschloss, wurde seine Strähne abgebrochen, da er die zweitletzte Juni-Woche als drittbester Performer unter den Hauptwährungen, die von DailyFX Research abgedeckt werden, abschnitt. Der EUR/USD schloss, nachdem er Anfang Woche $1,3400 erreichte, die Woche bei 1,3122, um -2,20% von seinem Hoch am Mittwoch entfernt. Im Allgemeinen endete der EUR/USD um -1,71% tiefer, aber die Wende zu Ende der Woche war die wichtigste Kursbewegung.

In Anbetracht der kürzlichen Kursbewegungen im FX als Ganzem ist es kein Schock zu sehen, dass der Euro eine der leistungsstärksten Währung blieb. Der erneute Rückgang bei den ertragreicheren Währungen und risikoabhängigen Aktiva geschah nach Mittwoch, als die Federal Reserve eine leichte Veränderung in der Geldpolitik signalisierte, was einen massiven Anstieg bei den US Treasury-Renditen verursachte. Diese Entwicklung hat die Stärke des Euros erschüttert, die er seit Anfang Juni gefunden hatte.

Einer der Hauptgründe, weshalb der Euro kürzlich so stark war, liegt natürlich daran, dass die Europäische Zentralbank sich dazu entschloss, den Leitzinssatz bei ihrer Sitzung am 6. Juni beizubehalten, im Gegensatz zur Einführung eines negativen Zinssatzes für Spareinlagen, was von einem kleinen, jedoch bedeutenden Anteil der Marktteilnehmer erwartet wurde. Dem entsprechend wechselte, gemäß dem letzten COT-Bericht des CFTC (zum Ende der Woche vom 18. Juni), die spekulative Positionierung beim Euro auf bullisch, und zwar von -84644 auf 20030 Verträge, die bullischste Positionierung seit der Woche, die am 19. Februar endete. Es gibt jedoch zunehmend Hinweise darauf, dass dieses positive Sentiment kurzlebig ist.

Im Hinblick auf die Zinssatzentscheidung und die Ankündigung der Fed, dass sie bis Mitte 2014 das QE3 aufheben möchte, wurde alles, was eine Aufmerksam der Fed forderte oder einen ausgezeichneten Ertrag bot – von den US Treasuries bis zu den Aktien der Schwellenländer – hart getroffen. Unser Hauptfokus liegt natürlich bei der Verschuldung der Randländer der Eurozone, die neue Anzeichen von Bedrängnis aufweisen. Die italienische Rendite für die 2-Jahres-Note erreichte am Freitag 1,995%, der höchste Stand seit Ende März, und der 20-Tages-Wechselkurs erreichte +37,2%, am höchsten seit dem Tag nach den italienischen Wahlen, als er +42,7% betrug. Gleichzeitig erreichte der spanisch-deutsche 2-Jahres-Rendite-Spread seinen höchstes Level seit dem 15. April. Im Zusammenhang dazu schloss der EUR/USD an diesem Tag bei 1,3036; der EUR/JPY schloss damals bei ¥126,16 (heute schloss er bei 128,15). Von diesem Gesichtspunkt aus scheint der Euro immer noch etwas entsaftet und muss noch ein wenig aufholen, um mit dem europäischen Kredit mithalten zu können – vor allem, da die Volatilität des japanischen Bondmarktes weiterhin besteht und die US Staatsanleiherenditen weiter ansteigen.

Der perfekte Sturm bildet sich am Horizont der Krise in der Eurozone und wird mit all seiner Pracht zurückkehren. Es sind zurzeit verschiedene Eisen im Feuer der Währungsunion, die die nächste Angstwelle auslösen könnten.

In Deutschland wird Kanzlerin Angela Merkel immer unwilliger werden, weitere steuerliche Unterstützung zu bieten, da im September die Wahlen stattfinden. In der Zwischenzeit muss das deutsche Verfassungsgericht über die Legalität des OMT-Programms der EZB entscheiden, das finanzielle Sicherheitsnetz, das der EZB-Vorsitzende Mario Draghi mit seiner "was-immer-nötig-ist"-Lösung zur Rettung des Euros anbot, von dem zum ersten Mal Ende Juli 2012 gesprochen wurde. Da zahlreiche EZB-Mitglieder und die deutsche Regierung zugunsten der Legalität des OMT-Programms aussagen, ist es höchst unwahrscheinlich, dass es vom Verfassungsgericht abgelehnt wird, aber es wird eher das OMT-Programm einschränken – sagen wir, auf ungefähr eine LTRO-Größe von €550 Mrd. – was sich negativ auf den Euro auswirken würde; das Sentiment hinsichtlich des Sicherheitsnetzes würde sich verzerren.

In Spanien wurde das Verhältnis der Schulden im Vergleich zum BIP auf 88,2% nach oben korrigiert, ein Rekordhoch, gemäß der Bank of Spain. Das ist ein Anstieg um +19,1% vom 1. Quartal 2012, als das Verhältnis noch 76,2% betrug. Die Regierungsmaßnahmen funktionieren offensichtlich nicht. In Frankreich wurde nun prognostiziert, dass die Wirtschaft in 2013 ein Nullwachstum aufweisen wird, da die Arbeitslosenquote auf über 10 % angestiegen ist; die Arbeitslosenquoten in Griechenland und Spanien liegen nun bei über 25%, und die Jugendarbeitslosigkeit in der Eurozone hat die 60% in den Schatten gestellt.

Apropos Griechenland, erinnern Sie sich an Alexis Tsipras, Führer von Syriza und der Mann, der Griechenland fast vom Euro entfernte? Er ist wieder als eine der Hauptstimmen da, und Griechenland steht am Rande neuer Wahlen, da sich nun die demokratisch geführte Regierung teilt. Die neue demokratische Koalition PASOK hält nur noch eine geringe Mehrheit, um die Sparmaßnahmen befürwortende Führung an der Macht zu halten, jetzt da die jüngere Koalitionsgruppe der demokratischen Linkspartei eine andere Meinung vertritt.

Es gibt eindeutig zunehmende Gründe, um beim Euro vorsichtig zu sein, und so lange die Region sich schwer tut, sich zu erholen, vermuten wir, dass die Diskussion zur Einführung negativer Zinssätze bei der EZB wieder aufgenommen werden könnte, was wiederum eine negative Auswirkung auf den Euro hätte. Dies ist vollkommen datenabhängig, und diese Woche dürfte die mittelmäßige Agenda nicht viel Orientierungshilfe bieten, dass die Region sich zu bessern beginnt.

Das Hauptevent der Woche ist am Mittwoch, wenn der deutsche Arbeitsmarktbericht für Juni veröffentlicht wird. Es wird erwartet, dass die Wirtschaft -8 Tsd. Stellen abgebaut hat, und dass die Arbeitslosenquote bei 6,9% geblieben ist. Obwohl dies nicht negativ für den Euro ist, ist es auch nicht positiv. Der andere Event in den Schlagzeilen ist der deutsche Bericht zum Verbraucherpreisindex, der einen höheren Preisdruck im letzten Jahr aufzeigen sollte, jedoch Desinflation – eine verlangsamte Inflation – auf der monatlichen Basis. Die kurzfristigen Daten sind entscheidend, denn sie könnten ein Zeichen sein, dass sich die Wirtschaftsaktivität im 2. Quartal 2013 verlangsamt hat.

Da die Wirtschaftsdaten im Allgemeinen eher gemischt sind – weder besonders beeindruckend noch enttäuschend – besteht für den Euro die Gefahr, in den Sog der zurückweichenden Flut der globalen Risikoneigung zu geraten. Da sich Sturmwolken bilden und die sicheren Häfen wieder aufleben, könnte sich die Aufmerksamkeit von den Schwellenländern und dem Rohstoffwährungsblock wieder auf die Eurozone richten, und wir vermuten, diese bärischen Fundamentalaspekte könnten ihren eigenen, kollektiven Einfluss ab dieser Woche ausüben.

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.