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Euro und US Dollar Trader nervös vor kritischer FOMC Entscheidung

Euro und US Dollar Trader nervös vor kritischer FOMC Entscheidung

2013-06-14 22:35:00
David Rodriguez, Head of Product
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Euro und US Dollar Trader nervös vor kritischer FOMC Entscheidung

Fundamentale Prognose für den Euro: Bullisch

  • Euro bereit neue Hochs zu testen, da Sentiment immer noch einseitig ist
  • US Dollar erleidet großen Bruch gegen den Euro – ist das fatal?
  • Euro Trader beobachten möglicherweise kritische OMT Entscheidung als wichtiges Risiko

Der Euro schloss zur vierten Woche in Folge höher gegen den US Dollar, was gut für die größte Gewinnsträhne seit September ist und ihn bereit zum Test neuer Spitzen macht. Ein kritischer US Federal Open Market Committee Zinsentscheid in der kommenden Woche ist wichtig für alle US Dollar Paare, doch es könnte eine große Überraschung nötig sein, um dem Dow Jones FXCM Dollar Index (Ticker: USDOLLAR) zu erlauben sich von seinem jüngsten Selloff zu erholen.

Die Trader waren auf dem Weg in die letzte Woche noch netto-short im Euro gegen den US Dollar, und das allgemeine Marktsentiment lässt vermuten, dass der Euro weiter steigen könnte, da Trader USD Long-Positionen auflösen. Doch weitere Greenback-Verluste und Euro-Gewinne sind keine Verzichtserklärungen—besonders, da die US Fed bereit ist am Mittwochnachmittag einen möglicherweise zentralen Zinsentscheid zu liefern.

Das Eventrisiko für die Eurozone ist vergleichsweise begrenzt, doch es wird wichtig sein nach Überraschungen vom Urteil des Deutschen Gerichtshof hinsichtlich der Legalität des europäischen Bailout-Plans Ausschau zu halten. Die deutschen ZEW Investoren-Sentimentdaten und PMI-Zahlen könnten ebenso kurzfristige Bewegungen auslösen, doch es mögen einige besonders große Überraschungen nötig sein, um die Trader von wesentlich wichtigeren Markt-Themen abzulenken.

Das Hauptthema/die Phrase in den Märkten während der jüngsten Kursbewegungen war zweifellos "Taper". Kurz gesagt: Wann wird die Federal Reserve beginnen ihre aggressive Quantitative Easing Politik und Anleiheverkäufe zu reduzieren? (Was ist der "Taper" und warum ist er wichtig?)

Obwohl es zunehmend unwahrscheinlich erscheint, dass Vorsitzender Ben Bernanke am Mittwoch eine QE-Reduzierung ankündigt, werden die Trader nach jedem Hinweis auf einen Zeitpunkt für die Fed Reduzierung der Anlagekäufe Ausschau halten. Warum?

Die US Federal Reserve hat globale Zentralbanken bei der unkonventionellen geldpolitischen Lockerung in unvergleichbare Weise angeführt, und die Finanzmärkte haben ähnliche geschichtliche Verbesserungen bei besagten Maßnahmen erlebt. Sogar der Gedanke, dass die Fed schon bald ihre Käufe verlangsamen könnte, hat Investoren erschauern lassen. Niemand möchte bei einem Ausstieg aus dem "QE Trade" der letzte sein, und wir haben bereits einige panikartige Verkäufe im S&P 500 und sogar in den US Treasury Märkten erlebt, da die Spekulanten auf den Ausgang zurennen.

Bernanke ist all dies natürlich bekannt, und es scheint unwahrscheinlich, dass die FOMC Bekanntgabe eine besonders restriktive Veränderung in der Rhetorik zeigen wird. Doch jüngste Marktreaktionen auf relativ unwichtige Daten lassen vermuten, dass die Fed keine so große Veränderung zeigen muss. Die Märkte sind nervös, und die FOMC-Bekanntgabe könnte das Spiel wechseln.

Wie sich all dieses entwickelt, wird sicherlich die Richtung des Dollar gegen den Euro und andere Paare für die nahe Zukunft bestimmen. Obwohl es auf den ersten Blick nicht eingängig erscheint, glauben wir, dass der USD sogar fallen könnte, falls wir einen großen Selloff im S&P 500 und den Schatzanleihen erleben. Warum? Das ist genau das, was in den letzten drei Wochen passierte, und der Grund dafür ist, dass Spekulanten extrem long beim US Dollar bleiben.

Wahlloses Markt-Deleveraging würde wohl Trader aus ihren USD Long-Positionen treiben und dem EUR/USD sogar von Vorteil sein. Das ist nicht unsere Grund-Prognose, doch ist es sicherlich eine Möglichkeit, und Trader sollten sich des besagten Risikos bewusst sein.

Passen Sie auf Überraschungen von der Fed und geringfügiges Event-Risiko aus der Euro-Zone auf. Die Forex-Volatilitätskurse befinden sich auf den höchsten Levels des Jahres, doch die vergangenen Jahre zeigen uns, dass die Märkte noch wesentlich volatiler werden könnten. - DR

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