Wir verwenden eine Reihe von Cookies, um Ihnen das bestmögliche Surferlebnis zu bieten. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Sie können hier mehr über unsere Cookie-Richtlinien erfahren oder indem Sie dem Link am Ende jeder Seite unserer Website folgen.

0

Benachrichtigungen

Die Benachrichtigungen unten basieren auf den Filter-Einstellungen der Wirtschafts- und Webinar-Kalender.

Live-Webinare

Live-Webinare

0

Wirtschaftskalender

Wirtschaftskalender – Ereignisse

0
Kostenfreie Trading-Handbücher
Dax 30
Bärisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
WTI Öl
Bärisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Dow Jones
Bärisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Gold
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
EUR/USD
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Bitcoin
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Weitere Mehr ansehen
Echtzeitnachrichten
  • #EZB #EURUSD $EURUSD #Forex https://t.co/OqIxEBAr4o
  • 🇪🇺🇺🇸Weekly EUR/USD Prognose: EZB und US Wahl könnten Upside-Potential limitieren. 👉https://t.co/bpJch7bEPU #EURUSD $EURUSD #DollarIndex #Euro #EZB #Forextrading @SalahBouhmidi @CHenke_IG @IGDeutschland @TimoEmden https://t.co/BI0tq8uH74
  • Das ist interessant. Große Spekulanten gehen abrupt nettolong (relativ zum Open Interest). In der Vergangenheit so gut wie immer ein Stabilitätssignal für den US Dollar. #Forex #DXY #EURUSD #DollarIndex #Devisen https://t.co/iBm8oOBW2L
  • #DAX - starts with heavy #coronavirus losses. The lower #Bouhmidi band was broken right at the beginning. But we see a first reversal movement. Short term goal is at 12446. @DavidIusow @CHenke_IG @TimoEmden #Trading #volatility https://t.co/gaueTnA8Zk
  • #DAX #DAX30 $DAX #Aktien #Trading https://t.co/SkAqiIPnZz
  • 🇩🇪Weekly DAX Prognose: Covid, US Wahl, EZB, Q3 BIP und Earnings https://t.co/sUO5EKmO3y #DAX #DAX30 $DAX #Trading #Aktien #Boerse #Finanzen @SalahBouhmidi @CHenke_IG @IGDeutschland @TimoEmden https://t.co/GJ4kceBqvp
  • Guten Morgen. Deutsche #DAX Unternehmen, die ihre Berichte vorlegen in dieser Woche: #SAP #BASF #DeutscheBoerse #Volkswagen #Fresenius
  • #BTC - #Bitcoin reached the first target that I mentioned last week. Bullish momentum ongoing - but we could see a small retrace down back to 12700$ ~ 12300$ before hitting new highs this year. @CryptoMichNL @TimoEmden #cryptocurrencies $BTC @DavidIusow @tradingview https://t.co/BE3xAQIFqk
  • Bloß nicht auf dem Cash sitzen bleiben, ist die Devise. Selbst der Restaurants Index (meist durch #COVID19 betroffene Branche) auf einem ATH. Ob das mal gut geht? #Aktien https://t.co/mTC14t7HIp
  • #SAP legt morgen Quartalsbericht vor. Heute Abend jedoch bereits hat das Unternehmen die Jahresprognose für das Jahr kassiert $SAP #Aktien #earnings https://t.co/C5Ub71xtFk
Zentralbanken geben nächster Krise Futter: eine Anlagenblase

Zentralbanken geben nächster Krise Futter: eine Anlagenblase

2013-06-04 07:00:00
Kristian Kerr, Senior Währungsstratege
Teile:

Oft wird behauptet, dass jede Krise aus einer vorhergegangenen entsteht. Die Reaktion der Federal Reserve und anderer Zentralbanken auf die Finanzkrise von 2007-2009 war, die Zinssätze auf extrem niedrige Levels zu treiben, indem sie unvergleichbare Expansion ihrer Bilanzen eingebunden haben. Die Absicht dieser Politiken war, die Investoren vom Bargeld weg und erneut zu Papieranlagen zu zwingen. In dieser engen Betrachtung hatten sie Erfolg und erzeugten eine Anlagenblase, da Investoren gezwungen waren, mehr Kreditrisiko einzugehen, um unerreichbare Gewinne in einer künstlichen Umgebung von ultra-niedrigen Zinssätzen zu suchen. Aber wie lange kann so eine Dynamik anhalten? Die Geschichte zeigt, dass sich an einem Punkt in der nicht allzu entfernten Zukunft der Fokus schnell von Kapitalgewinnen weg und erneut zu Kapitalrückzahlung hin verschieben wird. In diesem Artikel werden wir die Gewinnblase und deren Einfluss auf die globale Makroumgebung genauer analysieren.

Bilanzen der Zentralbanken als Prozent des BIP

Central_Banks_are_Feeding_the_Next_Crisis_A_Bond_Bubble_body_Picture_3.png, Zentralbanken geben nächster Krise Futter: eine Anlagenblase

Quelle: Reuters

Die Bedeutung von Kapitalflüssen

Wir glauben, dass jegliche Form von Makroanalyse letztendlich auf Kapitalflüssen und der Bestimmung, wodurch sich diese Flüsse verschieben, beruht. George Soros, der große globale Makrohedgefond-Manager, machte jüngst Schlagzeilen, weil er eine Milliarde Dollar gewann, indem er beim Yen short war; er schrieb in seinem Buch von 1987 "The Alchemy of Finance" ausführlich über dieses Konzept.

Central_Banks_are_Feeding_the_Next_Crisis_A_Bond_Bubble_body_x0000_i1034.png, Zentralbanken geben nächster Krise Futter: eine Anlagenblase

Das Kapitalnetz

In dem Buch beschrieb Soros die Finanzwelt grundlegend als ein sich überschneidendes Kapitalnetz. Vorgänge in irgendeinem Teil des Netzes treten nicht in einem Vakuum auf und haben deswegen Einfluss und Rückwirkungen auf andere Teile des Netzes. Wenn man heute auf dieses "Kapitalnetz" schaut, ist die klare Triebkraft für größere Bewegungen des Kapitalflusses das Vertrauen der Federal Reserve und anderer Zentralbanken auf die Null-Zinssatz-Politik (ZIRP). Diese Politik verzerrt effizient die Kapitalmärkte, indem sie Investoren dazu nötigt, Risiko einzugehen, welches sie normalerweise als zu hoch gegenüber dem zu erwartenden Rückfluss ansehen würden und am wichtigsten mit wenig Rücksichtnahme auf die tatsächliche Kreditwürdigkeit dieser Investitionen.

Die Treppen hoch & mit dem Lift hinunter: Der Immobilienmarkt in der Mitte der 2000er Jahre

Eine Haupteigenschaft des Kapitalflusses ist, dass er historisch viel langsamer in einen Markt strömt, als dass er wieder austritt. Die Geschwindigkeit, mit welcher das Kapital aus einem Markt und/oder einem Land abfließt ist schlussendlich das, was Krisen auslöst. Der Chart unten zeigt den IYR ETF, ein Stellvertreter für den Immobilienmarkt der USA von 2001 bis 2007. Die Federal Reserve führte in 2002 aggressiv lockere Geldpolitik nach der Tragödie vom 11.09. und dem Platzen der Tech-Aktien-Blase ein. Wie heute wurde dies zum Zweck getan, die Investoren von ihrem Geld zu trennen und es in diesem besonderen Fall in physische Vermögenswerte wie Immobilien und Rohstoffe zu investieren. Der Chart unten zeigt, dass dies ganz gut funktionierte, das Kapital konzentrierte sich während ungefähr 5 Jahren beständig im Raum.

IYR: iShares Dow Jones US Immobilien ETF 2001-2007

Central_Banks_are_Feeding_the_Next_Crisis_A_Bond_Bubble_body_sg2013030450042.png, Zentralbanken geben nächster Krise Futter: eine Anlagenblase

Quelle: Bloomberg

Aber dann stoppte dies abrupt, und der Chart unten, mit den Immobilien von 2002 bis 2010 zeigt, dass wenn das Kapital aus einem Markt flüchtet, es dies rasch tut, und in diesem besonderen Fall wurden alle Gewinne der 5 Vorjahre in ungefähr der Hälfte dieser Zeit abgewickelt.

IYR: iShares Dow Jones US Immobilien ETF 2001-2007

Central_Banks_are_Feeding_the_Next_Crisis_A_Bond_Bubble_body_sg2013030450198_2.png, Zentralbanken geben nächster Krise Futter: eine Anlagenblase

Quelle: Bloomberg

Nicht aus der Vergangenheit lernen

Viele von Ihnen könnten erkennen, dass diese Dynamik dem unbeliebten Marktzykluschart von Dr. Jean-Paul Rodrigue der Hofstra University sehr ähnlich ist. In diesem versucht Dr. Rodrique, die verschiedenen psychologischen und emotionalen Phasen zu beschreiben, die die Entscheidungen während den verschiedenen Phasen einer Manie beherrschen. Moderne Investoren möchten glauben, dass solche emotional getriebenen Märkte ein Relikt aus der Vergangenheit sind. Jedoch zeigt das Wiederholen dieser Boom-Bust-Zyklen auf einer fast 20-jährigen Basis, dass sie in der "modernen" Zeit immer noch eine Triebkraft für Investitionsentscheidungen sind.

Phasen einer Manie

Central_Banks_are_Feeding_the_Next_Crisis_A_Bond_Bubble_body_Picture_5.png, Zentralbanken geben nächster Krise Futter: eine Anlagenblase

Quelle: Dr. Jean-Paul Rodrigue, Hofstra University

Kapitalkonzentration heute

Einer der klarsten Bereiche, die uns in dem aktuellen Bailout-Zyklus Grund zur Beunruhigung geben, liegt im Kreditmarkt und der besonders hohen Rendite. Unten sehen wir den HYG ETF, eine Annäherung für den hoch-gewinnenden Markt als Ganzes. Der Chart zeigt, dass seitdem die Federal Reserve ihre Kampagne einer außergewöhnlichen Lockerungspolitik begann, mit dem Start des ersten Quantitative Easing Programms Anfang 2009, eine graduelle und stetige Kapitalkonzentration am Markt vorlag. Dabei fixierten sich QE und ZIRP Investoren darauf, Gewinne zu erzeugen und dieselben Level an Rückflüsse zu erhalten, welche sie in der Vergangenheit vor der Verwendung von ZIRP hatten. Die einzige Art und Weise, um dies in einer Welt ohne Renditen zu erreichen, war es, ein höheres Risiko einzugehen, indem man sich bei dem Kreditspektrum weiter herauslehnt. Mehr Risiko kommt höherer Rendite gleich und hohe Gewinne waren deswegen ein Hauptbegünstigter.

HYG: iShares iBoxx $ Hochverzinsliche Industrieanleihe ETF 2008 bis heute

Central_Banks_are_Feeding_the_Next_Crisis_A_Bond_Bubble_body_sg2013030449517.png, Zentralbanken geben nächster Krise Futter: eine Anlagenblase

Quelle: Bloomberg

Was hat die Wall Street in dieser Zeit getan, genau wie in jedem anderen Zyklus? Sie hat sich damit beschäftigt neue Produkte zu schaffen und ein größeres Angebot zu bieten, um diese scheinbar unersättliche Nachfrage zu füttern. Unten ist ein Chart der globalen hochverzinsten Herausgaben der letzten 25 Jahre zu sehen. Über 300 Milliarden Dollar an hochverzinsten Anleihen sind allein im letzten Jahr auf den Markt gekommen - Ein neuer Rekord!

Hochverzinst: US Volumen von Neuausgaben 1988 bis 3Q2012

Central_Banks_are_Feeding_the_Next_Crisis_A_Bond_Bubble_body_x0000_i1029.png, Zentralbanken geben nächster Krise Futter: eine Anlagenblase

Quelle: Reuters

Weitere Daten von Hochverzinstem zeigen dasselbe. Dies ist ein Chart von sowohl der Herausgabe von hochverzinsten als auch institutionellen Anleihen im Jahr 2012. Er zeigt, dass mehr als eine halbe Billion Dollar im Jahr 2012 auf den Markt kamen, die ziemlich unglaubhaft das Hoch von 2007 überschritten. Das ist keine Kleinigkeit, da 2007 der Höhepunkt einer der größten Kreditblasen der Geschichte war!

Central_Banks_are_Feeding_the_Next_Crisis_A_Bond_Bubble_body_x0000_i1028.png, Zentralbanken geben nächster Krise Futter: eine Anlagenblase

Was bedeutet dies alles?

Der Zweck für dies alles ist zu zeigen, dass wir nun in beispiellosen Gewässern sind, und der Schluss ist wahrscheinlich nicht sehr weit entfernt. Wie es in den letzten Stufen dieser Zyklen üblich ist, werden nicht viele Gedanken an die eigentliche Kreditwürdigkeit dieser Investitionen verschwendet. Die Rendite der Rendite zuliebe hat begonnen, jede Art Kreditanalyse zu übertrumpfen. Ein Ereignis im Bondmarkt vor einigen Monaten illustriert genau, welches manische Niveau bisher in diesem Zyklus erreicht wurde.

Central_Banks_are_Feeding_the_Next_Crisis_A_Bond_Bubble_body_Picture_8.png, Zentralbanken geben nächster Krise Futter: eine Anlagenblase

Die obige Geschichte schildert, wie institutionelle Investoren sich zu einem bestimmten Zeitpunkt im September so in Hochverzinsung verliebt haben, dass sie die Zinsen für spekulative US Zentralbanknoten unter die von vorrangigen abgesicherten Anleihen gedrückt haben. Finanziell macht das keinen Sinn. Investoren sollten nicht bereit sein, für ein ähnliches Schuldeninstrument, das keine Kreditsicherheit hat und in der Kapitalstruktur einen niedrigeren Rang einnimmt, weniger Vergütung zu akzeptieren. Das einzige, das solches Benehmen erklärt, ist die Tatsache, dass die Investoren so von dem Greifen nach Zinsen gefesselt wurden, dass das Momentum und das Karriererisiko den Common Sense übertrumpft haben. Unsere große Frage ist jetzt, mit welchem Stadium Dr. Rodrique solches Benehmen auf seinem Manie-Chart verbinden würde.

Der Hunger auf Rendite ist global

Dieser unersättliche Durst nach Renditen hat nicht überraschenderweise erlebt, dass das Kapital auch in die Schwellenmärkte und ihre ertragreichen Instrumente fließt. Die Logik ist einfach. Weshalb sollte man US Schuldeninstrumente besitzen, wenn man einige wenige zusätzliche Basispunkte in Asien, Osteuropa und Lateinamerika erhalten kann? Unten ist ein Chart des EMB ETF.

EMB: iShares JPMorgan USD Schwellenmärkte Anleihe ETF 2008 bis heute

Central_Banks_are_Feeding_the_Next_Crisis_A_Bond_Bubble_body_sg2013030453464.png, Zentralbanken geben nächster Krise Futter: eine Anlagenblase

Quelle: Bloomberg

Wir nutzen dies als Maßstab für die ertragreichen Schulden der Schwellenmärkte. Dieser zeigt ebenfalls dasselbe, was wir in den USA hinsichtlich der Kapitalkonzentration sehen. Diese Kapitalflüsse haben in diesen Ländern das Wachstum gefördert, was wiederum mehr "heißes" Geld in diese Märkte anzog. Aber wir könnten uns dem sprichwörtlichen Wendepunkt nähern. Im Buch Diesmal ist es anders von Carmen Reinhart und Kennith Rogoff, schlossen die Autoren zahlreiche Beispiele der Geschichte ein, die zeigen, dass eine Auslandsverschuldung von 30% des BIPs das Risiko einer Kreditkrise in einem Land erhöht. Zurzeit liegen fast alle Länder Osteuropas und zahlreiche Länder in Asien und Südamerika weit über diesen Gefahrenzonen.

Central_Banks_are_Feeding_the_Next_Crisis_A_Bond_Bubble_body_Picture_9.png, Zentralbanken geben nächster Krise Futter: eine Anlagenblase

Quelle: Weltbank

Der Minsky Moment

Wir schrieben diesen Text um zu zeigen, dass die Marktinstrumente und -bewegungen nicht isoliert sind. Die Politik der globalen Zentralbanken verzerren die natürliche Marktordnung, und mit ihrer Mission, den Schmerz der letzten Krise zu lindern, haben sie die Samen für die nächste Krise gesetzt. Sollten Investoren beginnen, sich Sorgen um den Kredit zu machen, sind die Voraussetzungen für eine traditionelle “Zahlungsbilanz”-Krise in den Schwellenmärkten geschaffen, da die Kapitalflucht ihrerseits eine Vertrauenskrise in den Industrieländern auslösen wird. Natürlich ist es schwierig, sich ein solches Szenario mit den Aktienmärkten bei Rekordhochs, Volatilität auf jahrelange Tiefs und Zentralbanken, die offenbar alles unter Kontrolle haben, vorzustellen. Wir bitten jedoch unsere Leser an den großen Wirtschaftsexperten des 20. Jahrhunderts, Hyman Minksy zu denken, der es vielleicht am besten ausdrückte: "Stabilität zeugt von Instabilität." Da die Politik der Zentralbank offenbar Fuß fasst, wird man sich natürlich darauf konzentrieren zu erfahren, wann die Politik wieder normal und die Zinssätze steigen werden. In der Wirtschaftsgeschichte ist dies üblicherweise ein Auslöser für eine Schuldenkrise, da die Zinssatzerhöhung, sei sie real oder wahrgenommen, führt zu einen Einbruch bei den Asset-Preisen. Dies wiederum löst Solvenzbedenken im Finanzsektor aus, was zu mangelndem Vertrauen in die Industrie und andere Teile der allgemeinen Wirtschaft führt. In anderen Worten, wir werden dazu gezwungen, hinter die Kulissen zu schauen und meistens, wenn wir dies tun, gefällt uns das, was wir sehen, nicht. Dies löst dann eine erzwungene Liquidierung der Vermögenswerte aus.

Zusammenfassung: Der Dreh- und Angelpunkt für Währungen

Eine erzwungene Liquidierung der Vermögenswerte nach einer Vertrauenskrise würde offensichtlich dramatische Auswirkungen auf alle Märkte, die wir erwähnten sowie viele andere haben. Wir zeigten, dass die Kapitalkonzentration dazu tendiert, sich langsam aufzubauen aber rasch abzunehmen. Deshalb liegt es nicht unmöglich, dass alle Gewinne der vergangenen 4 Jahre in den Bond- und Aktienmärkten in kürzester Zeit abgewickelt werden. Wenn wir die Idee des Kapitalnetze wieder aufgreifen, scheint der Angelpunkt die Währungsmärkte und im Besonderen der US Dollar zu sein. Dank der Federal Reserve, die ihre Bilanz unter Anwendung des Quantitative Easings aggressiv ausweitete, wurde der Greenback eine Art Finanzierung, vor allem innerhalb der Schwellenmärkte auf offizielle und inoffizielle Wege. Auf Geheiß der Fed mit ihrer Orientierung nach vorn, liehen die Investoren diese billigen Dollar-Assets aus, um sie in ertragreichere Nicht-Dollar-Assets zu investieren. Wenn man den den Anstieg in FX Reserven und den kumulativen Leistungsbilanzüberschüssen vergleicht, können wir grob die Größe des Short Carry Trades des USD ermessen. Gemäß kürzlicher Daten ist dies mindestens $2 Billionen, basiert auf dieser Messung! Der gesamte Trade baut sich jedoch auf der Ansicht auf, dass die Fed und andere Zentralbanken mit ihrer Politik unendlich fortfahren werden. Aus diesem Grund hat der kleinste realistische Hinweis darauf, dass die Federal Reserve von ihrem ZIRP Abstand nehmen könnte, das Potential hat, das Ganze aufzulösen. Alle die, die Dollar-Assets ausliehen, werden gezwungen werden, ihre Dollars zurückzukaufen, was die Währung stützen wird – ungefähr im Wert von $2 Billionen USD! Diese tatsächliche Straffung der Geldpolitik würde ernste und gravierende Auswirkungen haben, sowohl für die Schwellen- wie auch die Industrieländer. Beachten Sie aufmerksam den Dollar. Eine dauerhafte Stärke der Währung könnte der unerwartete Auslöser für den Beginn des Endes der letzten Asset-Blase, die von Zentralbanken eingeführt wurde, sein.

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.