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Australischer Dollar zielt höher, da Daten Zinskürzungsausblick trüben

Australischer Dollar zielt höher, da Daten Zinskürzungsausblick trüben

2013-04-06 01:16:00
Ilya Spivak, Head Strategist, APAC
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Australischer Dollar zielt höher aufgrund von getrübtem Zinskürzungsausblick trüben

Fundamentale Prognose für den Australischen Dollar: Bullisch

  • RBA behält Leitzinssatz bei; politische Orientierungshilfen Status Quo
  • AUD/USD: Long Trade Profite sollten bei Schluss unter 1,0412 verbucht werden

Die Australische Dollar Volatilität war in der letzten Woche relativ gedämpft im Vergleich zu den anderen Hauptwährungen, doch ein Anstieg der Aktivität scheint wahrscheinlich. Die Zinssatzentscheidung der RBA für April bestätigte eine abwartende Haltung von den politischen Entscheidungsträgern, was für eine datenabhängige Umgebung sorgt, die die Möglichkeit einer weiteren Reduzierung der Kreditkosten behindert. Laut einem Messwert von Credit Suisse, der die bereits einkalkulierten Erwartungen der Investoren für das kommende Jahr verfolgt, hat sich der Abstand zwischen einer 25 Basispunkt-Kürzung und keiner Veränderung im Benchmark-Leitzins seit Anfang März verengt. Wichtige Datenpunkte aus Australien und China werden weiterhin Debatten auslösen und in der kommenden Woche für einen Volitalitätsanstoß sorgen.

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Zunächst wird erwartet, dass der Verbraucherpreisindex von China eine etwas tiefere Inflationsrate im Jahresvergleich von 2,5 Prozent für März aufweist, nachdem sie im Vormonat noch auf ein 10-Monatshoch von 3,2 Prozent angestiegen war. Dies bringt das Tempo des Preisanstiegs wieder in ein Gleichgewicht mit dem Trenddurchschnitt. Die allgemeine Richtung zeigt einen abgeschwächten Preisanstieg seit Mitte 2011, und eine Rückkehr zur Form, die die Veröffentlichung vom Februar zu einer Ausnahme macht, wird die Wetten der Investoren auf eine Verschärfung der chinesischen Finanzpolitik wahrscheinlich eindämmen. Davon profitiert Australien, dessen größter Export-Partner der asiatische Riese ist, und der zudem einen Hauptantrieb für die Nachfrage im wichtigen Minensektor darstellt. Dies wird die Erwartung auf eine Lockerung durch die RBA dämpfen und den Aussie Dollar stützen.

Danach werden die australischen Beschäftigungszahlen voraussichtlich einen Rückgang um 7,5 Tsd. bei den Stellen ausweisen, während die Arbeitslosenquote unverändert bei 5,4 Prozent bleibt. Obwohl dies relativ zahm erscheint, nachdem die Wirtschaft im Vormonat noch satte 71,5 Tsd. Stellen schuf, wurde argumentiert, dass diese Zahl durch eine statistische Anomalie verfälscht worden sei. Die Schätzungen ohne Rücksicht auf diese diese angebliche Diskrepanz versetzen die Zahl von Februar in den Bereich 10-12 Tsd. Falls dies nun tatsächlich zutrifft, scheint ein Rückgang von 7,5 Tsd. doch eher bedrohlich. Dennoch zeigen die Daten, die von der Citigroup zusammengestellt wurden, dass die australischen Nachrichten dazu tendieren, besser als die Erwartungen abzuschneiden, und zwar mit einem zunehmenden Abstand seit Anfang Februar. Dies deutet darauf hin, dass die Analysten die Position der Wirtschaft im Geschäftszyklus eher unterschätzt haben und die Tür für eine weitere positive Überraschung offen lassen, die den Aussie höher bringen könnte.

Korrelationsstudien weisen darauf hin, dass die Empfindlichkeit des Australischen Dollars gegenüber den Sentimenttrends kürzlich viel schwächer wurde, da sich die Investoren auf den Zinssatzausblick konzentrieren. Dennoch könnte die Währung als eine der Höchstzinswährungen im G10 FX-Bereich von starken Schwankungen der Risikoneigung verschlungen werden. Deshalb ist es angebracht, auf die Entwicklung von Themen in den Finanznachrichten auf Makro-Niveau zu achten. In der kommenden Woche stehen die US Wirtschaftszahlen im Mittelpunkt, da die Trader nach den enttäuschenden NFP-Zahlen vom Freitag die Bestätigung einer kommenden Abwärtswende in der weltgrößten Volkswirtschaft und die Implikationen für die Politik der Federal Reserve suchen. Die Zahlen zum Einzelhandel und UofM Verbrauchervertrauens-Index, sowie das Protokoll des FOMC Meetings des letzten Monats sind ebenfalls Schlagzeilen im Kalender. Der Beginn der Saison der Unternehmensgewinne für das Quartal könnte außerdem ein Faktor sein, und die wichtigsten Ergebnisse werden die Zahlen der zyklusempfindlichen Alcoa Inc, sowie von Wells Fargo und JPMorgan sein.

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