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Massively_Important_Week_for_Yen_as_BoJ_Meets_with_Kuroda_at_Helm_body_Picture_1.png, Massiv wichtige Woche für Yen, aufgrund von BoJ-Sitzung mit Kuroda am Ruder

Massiv wichtige Woche für Yen, aufgrund von BoJ-Sitzung mit Kuroda am Ruder

Fundamentale Prognose für den Japanischen Yen: Neutral

  • Dollar kann nicht auf Euro- und Yen-Schwäche kapitalisieren
  • Trading Gelegenheiten bei GBP/USD, AUD/USD und Yen Crosses
  • USD/JPY Breakout verlockend; bis nächste Woche verzichten

Der Japanische Yen war der einer der besten Performer in dieser Woche und stieg um mehr als +1,60% gegen den Euro, während er nur +0,30% gegen den US Dollar zulegte. Die Flucht in die Sicherheit war in der vergangenen Woche sicherlich ein Thema, da das schlechte Handling der Krise in der Eurozone von den politischen Offiziellen aufgrund des kontroversen Zypern-Bailout die Spannungen hinsichtlich des Staatsschuldenkrise in der Eurozone auf einem hohen Level hielt. Der offizielle Sündenbock für das Schüren der Volatilität in Europa – nicht nur für den Euro, sondern auch für andere europäische Währungen, italienische und spanische Bonds und Aktienindizes des gesamten Kontinents – Präsident der Eurogroupe, Jeroen Dijsselbloem, drückt in seiner Rhetorik vielleicht starke Absichten und langfristige positive Vorhaben aus, doch die kurzfristigen Auswirkungen, Zypern als eine “Vorlage” für die Finanzkrisen der Region anzuwenden, hat den Appetit der Investoren auf Risiko verdorben.

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Während der Yen von dem neuen Antrieb zur Sicherheit einen Vorteil gezogen hat, bleiben auf jeden Fall Bedenken im Lande bestehen, die eine wahre Wende der in 2013 am schlechtesten abschneidenden Währung verhindern. Im Gegensatz zu einem erneuten Aufleben der Schuldenkrise in der Eurozone, was für den Yen ein bullischer Beschleuniger ist, befindet sich die Bank of Japan in dieser Woche unter den wachsamen Augen von Haruhiko Kuroda. Dies ist der einzige besonders bärische Katalysator in dieser Woche, dem sich der Yen gegenwärtig gegenüber sieht. Das Gleichgewicht dieser zwei Themen lässt uns für die kommende Woche einen neutralen Ausblick einnehmen.

Vor dem Meeting in der ersten Aprilwoche haben die Trader ihre Begeisterung für den Massen-Verkauf des Yen klar gemäßigt, wie es von Mitte November bis Anfang März der Fall war. Vom 14. November, dem Tag, den dem die Wahlen in Japan für Dezember verkündet und es klar wurde, dass Shinzo Abe Premierminister werden würde, bis zum 11. März, dem Tag, an dem der USD/JPY einen Spitzenwert erreichte, verlor der Yen -22,90% gegen den Euro und -19,98% gegen den US Dollar. Seit dem 11. März fiel der EUR/JPY um -3,83% und der USD/JPY um -2,14%. Was den Rebound des Yen noch sonderbarer machte – ohne die so sehr benötigte technische Erholung – war, dass Herr Kuroda am 19. März die Zügel der BoJ von Masaaki Shirakawa übernahm. Der Yen hat gegen alle Majors, außer gegen den New Zealand Dollar zugelegt, seitdem der ehemalig expansiv Eingestellte an die Macht gelangte.

Obwohl keine Zweifel bestehen, dass Herr Kuroda die BoJ mit ihrer expansiven Geldpolitik befürwortenden Haltung und Handlungen in den kommenden Monaten bestärken wird, gibt es ein leichtes Hindernis, dass von nun an bis zum 8. April eine neue politische Aktion bislang verhinderte: Die Formalität zum Rücktritt von Masaaki Shirakawa am 19. März (Kuroda muss Shirakawas Amtszeit zu Ende führen). Wenn man also die wahrscheinliche Lockerung von Kuroda berücksichtigt, wird er wohl eine nicht zu kontroverse Politik einführen, da er nach dem 8. April wiedergewählt werden muss. Falls er eine zu expansive Politik weiterführt, könnten er und seine Stellvertreter bei der Hauptopposition DPJ die Gunst verlieren, vor allem Kikuo Iwata, der fast abgewählt wurde.

Dennoch stellte der Vorsitzende Kuroda Anfang der Woche klar, dass zwei Dinge in seiner Amtszeit geschehen werden: Die BoJ wird ihr Inflationsziel von +2.0% im Jahresvergleich innerhalb von zwei Jahren erreichen; und aufgrund des erhöhten Inflationsziels, werden die Asset Purchases erhöht, wahrscheinlich ebenfalls mit japanischen Staatsanleihen (JGB). In dieser Zeit vor dem 8. April sollten wir von Kurodas BoJ zunächst ein verstärktes Lockerungsprogramm erwarten. Wenn die aufgestockten Asset Purchases die mittelfristige Inflation nicht anheizen (was sie nicht tun werden), wird Kurodas BoJ bis nach der nächsten Runde Bestätigungen warten, bevor sie die offene Lockerungs-Zeitlinie von Shirakawa von Januar 2014 auf Mitte 2013 vorverlegt. Wahrscheinlich würde jegliche Erklärung in dieser Woche jeden noch so ernsten Yen-Bären enttäuschen. Deshalb ist unser Ausblick neutral, da das Policy Meeting der BoJ einen bärischen Einfluss in der ersten Wochenhälfte ausüben könnte, während die Erschöpfung nach diesem Event und die Rückkehr der Krise in der Eurozone einen bullischen Einfluss haben könnten. –CV