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Forex_Australian_Dollar_Vulnerable_to_Cyprus-Driven_Risk_Aversion_body_Picture_5.png, Australischer Dollar bei Risikoaversion wegen Zypern gefährdet

Fundamentale Prognose für den Australischen Dollar: Neutral

  • Aussie Dollar Long-Trade gegen USD erreicht zweites Ziel
  • Speculative Sentiment weist auf weitere Gewinne des Aussies hin
  • RBA Protokolle verstärkt Wetten auf neutrale Geldpolitik

Ein fast leerer inländischer Wirtschaftskalender wird den Australischen Dollar in der kommenden Woche nicht steuerlos lassen, da die schwindenden Erwartungen einer Zinssatzsenkung der Währung erlauben, ihre Beziehung mit den allgemeinen Risk Sentiment Trends wieder aufzunehmen. Der Ausblick der RBA-Geldpolitik fordert in den kommenden 12 Monaten keine weitere Lockerung, obwohl noch vor drei Wochen eine Lockerung von 50 Basispunkte erwartet wurde, gemäß den Daten der Credit Suisse. Die Korrelation zwischen der inländischen Risikoneigungsmessung und dem Deutsche Bank Index, der den Durchschnittswert des Aussies gegenüber seinen Hauptgegenstücken ermittelt, liegt auf einem monatlichen Hoch (0,55 in Studien der Veränderung in Prozent in 20 Tagen).

Dies zieht die Aufmerksamkeit auf die Nachrichten aus Zypern. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat der krisengeschüttelten Insel bis Montag Zeit gelassen, um sich über einen EU Bailout-Plan zu einigen, bevor sie den Zugriff der zypriotischen Banken auf die Rettungsgelderfonds verweigert. Zypern muss €5,8 Milliarden aufbringen, um weitere €10 Milliarden Rettungsgeld von der sogenannten "Troika" (EU/EZB/IWF) zu erhalten. Das Parlament diskutierte am Freitag eine Flut von Vorschlägen, um die Rahmenbedingungen für eine Resolution zu schaffen. Die Gesetzgeber vereinbarten, einen Investitionsfond zu bilden, um das nötige Kapital aufzubringen, sie genehmigten Kapitalkontrollen, um einen Ansturm auf die Banken zu verhindern, nachdem diese nach einem verlängerten Feiertag wieder öffnen. Es wurde beschlossen, die problematischeCyprus Popular Bank teilweise aufzulösen.

Es bleibt jedoch eine große Unsicherheit bestehen. Die Cyprus Popular wird aufgeteilt, und die ungesicherten Einlagen (alle über €100.000) werden zu einer sogenannten "schlechten Bank" überwiesen, und dann irgendwann liquidiert. Solch eine Maßnahme kann bedeuten, dass bis zu 40 Prozent ungesicherter Einlagen Verluste bringen, gemäß Berichten, die letzte Woche die Runde machten. Noch wichtiger ist, dass die kontroverse Bankenabgabe - die in einer Abstimmung am Dienstag abgelehnt wurde - wieder auf den Status "schwebend" gesetzt wurde, bis eine weitere elfstündige Abstimmung am Sonntag abgehalten wird. Die neue Version dieses Planes beinhaltet eine einmalige "Gebühr" von 22-25 Prozent, jedoch nur von Einlagen von über €100.000. Falls dies genehmigt wird, könnte die Abgabe, zusammen mit der bereits bewilligten Kapitalkontrolle, die Sparer in andere Länder der Eurozone treiben, die einen wackligen Bankensektor betreiben (vor allem Spanien), was wiederum eine befürchtete Massen-Auswanderung des Kapitals verursacht und somit eine regionale Kreditkrise auslösen könnte. Jeder Deal, der schlussendlich getroffen wird, muss vor dem Inkrafttreten von der EU genehmigt werden.

Obwohl die Situation allgemein in Bewegung ist, warnen die bereits aufgetauchten Elemente aufgrund der Sorgen über den Abschluss in Zypern und die Implikationen, die ein Präzedenzfall der Region bringen könnten, vor einer Risikoaversion bei der Markteröffnung in der nächsten Woche. Die Investoren haben den politischen Entscheidungsträgern bisher den Vorteil des Zweifels angerechnet, aber ein Mangel an konkreten Antworten auf die Probleme könnte einen Ausverkauf bei risikogebundenen Assets auslösen. Dies würde den Aussie sinken lassen. Die Fortsetzung davon wird davon abhängen, ob eine Ansteckungsgefahr früh in der Woche bemerkbar wird, vor allem nachdem die Banken in Zypern am Dienstag wieder öffnen.