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Sterling_Boosted_by_Haven_Flows_Thanks_to_Cyrprus_Data_Outlook_Soft_body_Picture_1.png, Sterling gestützt von Haven-Flows dank Zypern; Datenausblick schwach

Sterling gestützt von Haven-Flows dank Zypern; Datenausblick schwach

Fundamentale Prognose für das Britische Pfund: Neutral

  • Kanzler Osborne präsentiert 2013 Budget; Sterling Rallye nach BoE Auftrag
  • Sterling-Erholung hält an; Euro stockt mit abweichenden Daten
  • Der 8-Jahres Sterling-Zyklus

Das Britische Pfund war diese Woche ein Top-Performer, nur begleitet vom widerstandsfähigen New Zealand Dollar und dem rätselhaft starken Japanischen Yen, während er +0,76% gegen den US Dollar und +1,42% gegen den Euro zulegte. Es gab für das Britische Pfund in der letzten Woche drei wesentliche Einflüsse, hier geordnet nach Wichtigkeit: Kanzler George Osborne verändert nicht den Auftrag der Bank of England einen höheren Preisdruck zu erlauben; die BoE belässt inmitten weiterer Zwietracht innerhalb des Monetary Policy Committee das Asset Purchase Program unverändert bei £375 Mrd.; die Zypern-Krise erzeugt das Verlangen nach einem Haven vom Euro. Doch trotz der bullischen Implikationen, die diese Ereignisse in der letzten Woche auf den Sterling ausübten, werden diese in der kommenden Woche wesentlich lauer sein. Vor einem schwachen Datenhintergrund müssen wir gegenüber dem Britischen Pfund eine neutrale Tendenz einnehmen.

Über die BoE März-Meeting Protokolle: Das Monetary Policy Committee drückte signifikante Besorgnis über die bisherige starke Abwertung des Britischen Pfunds in 2013 aus und zitierte Bedenken, dass die schwache Fiat einen höheren Preisdruck auslösen könnte. Unter Berücksichtigung, dass die Finanzpolitik weiter stabil auf Sparsamkeit gerichtet bleibt – geringere Staatsausgaben und höhere Steuern – sieht sich der britische Verbraucher bereits einem Kampf ausgesetzt (mehr darüber unten).

Über den unveränderten Auftrag der BoE: Es sollte angemerkt werden, dass das GBP/USD während der gesamten 2013 Budget Präsentation gegenüber dem Parlament von Kanzler George Osborne fiel, bis zu dem Moment, bei dem er anmerkte, dass der Auftrag der BoE weiter nach einem mittelfristigen Inflationsziel von +2,0% im Jahresvergleich verlangen würde. Dies enthüllt zwei wichtige Punkte: Marktteilnehmer sind nicht besonders angetan über die Veränderungen des 2013 Budget der UK; und der Teil der Schwäche des Sterling hat seine Wurzeln in den Spekulationen um eine Erweiterung des QE Programms durch die BoE, was eine höhere Inflation und niedrigere Zinsen hervorrufen würde. Die "Erleichterung", dass eine höhere Inflation nicht geduldet werden würde, bedeutet, dass die Kaufkraft des britischen Verbrauchers nicht zu schnell abnimmt, was eine weitere mögliche Hürde für die belastete Wirtschaft entfernt.

Über Zypern: Das Britische Pfund hatte gegenüber dem Euro von Mitte 2011 bis Mitte 2012 dank Investoren, die nach einer Diversifizierung der 17-Nationen Gemeinschaftswährung in einer benachbarten Währung suchten, einen Vorteil. Da der Safe-Haven des Schweizer Franken aufgrund des 18 Monate alten EUR/CHF Bodens bei 1,2000 größtenteils aus dem Rennen war, tat das dem Britischen Pfund und den nordischen Währungen als Art "alternativer Safe-Havens" gut. Dies erwies sich in dieser Woche erneut als wahr, als die zentrale Geldwäscherei Osteuropas, Zypern, damit liebäugelte die Euro-Zone aufgrund einer Einlagensteuer zu verlassen.

Der Mix aus diesen Fakten erwies sich als leicht bullisch für den Sterling, doch dies sollte mit Vorsicht behandelt werden. Die Zypern-Situation scheint besonders in der Lage zu sein, weiteren Wertanstieg in den GBP-basierten Paaren hervorrufen zu können, da die bullische, in der BoE verwurzelte Triebkraft, wahrscheinlich nachlassen wird. Warum? Die Finanzpolitik bleibt angezogen; das neue entworfene 2013 Budget zeigt genau das. Die Geldpolitik wird notwendigerweise eingesetzt werden, um Finanzprobleme auszugleichen, was einen Abwärtsdruck auf die Gilt-Zinsen und somit das Britische Pfund erzeugt. Wie wir bereits bei der Bank of Japan und der Federal Reserve erlebt haben, stellt gesteigerte Liquidität das geldpolitische Werkzeug der Wahl dar. - Die BoE Politiker werden da keinen Unterschied machen.

Ein Blick auf die Wirtschaftsagenda dieser Woche zeigt, dass es ein paar wichtige Veröffentlichungen gibt, ohne Rücksicht darauf, dass der Kalender ansonsten kaum als voll angesehen werden kann. Die wichtigsten Daten, die finale 4Q’12 BIP Revision am Mittwoch, sollte kaum weiteres positives Momentum zeigen, und die Dreifach-Rezession dürfte bestätigt werden. Die neusten Daten der Industrie- und Herstellungsproduktion haben sich ebenfalls verschlechtert, was eine fortgesetzte Wachstumsschwäche für 1Q’13 andeutet. Obwohl der Ton der BIP Revision negativ ist, denn es ist eine finale Revision und daher besonders bekannt, ist diese bereits in den Sterling einkalkuliert und sollte daher nur minimale Auswirkungen haben.

Zusammenfassend, zwischen schwachen Wirtschaftsdaten, abnehmendem Momentum hinter den neusten Veränderungen der Zinserwartungen und der Möglichkeit, dass sich etwas vollständig Gewaltsames aus Zypern ergeben könnte, sind wir der Ansicht, dass ein neutraler Ausblick auf das Britische Pfund für die kommende Woche angemessen ist. – CV

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