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Two_Reasons_the_British_Pound_Could_Fall_to_Fresh_Lows_body_Picture_1.png, Zwei Gründe warum das Britische Pfund auf neue Tiefs fallen könnte

Grundlegende Prognose für das Britische Pfund: Bärisch

  • Britisches Pfund sprunghaft, da Bank of England Geldpolitik unverändert lässt
  • US Dollar steigt auf neue Hochs gegen GBP und andere aufgrund von enormen Arbeitsmarktbericht
  • Forex Trading Massen kaufen weiter die GBP/USD Schwäche

Das Britische Pfund fiel auf neue mehrjährige Tiefs gegen den US Dollar (Ticker: USDOLLAR), da ein wesentlich besser als erwarteter US Nonfarm Payrolls Bericht das GBP/USD unter die psychologisch wichtige $1,50 Marke drückte.

Die Trader schickten das Cable anfänglich höher, da die Bank of England die Geldpolitik während der sehnlichst erwarteten Zinsentscheidung unverändert ließ. Doch die Erleichterungs-Rallye erwies sich als kurzlebig, und das GBP rutschte auf neue mehrjährige Tiefs. Es ist auf jeden Fall bemerkenswert, dass die GBP/USD Trades der wichtigen langfristigen Fibonacci Unterstützung bei $1,4853 sehr nahe sind, doch unsere allgemeine technische Strategie sieht weiterhin den Verkauf jeglicher wichtiger Stärke des Britischen Pfunds vor.

Die kommende Woche verspricht in Sachen vorhersehbaren Event-Risikos entschieden weniger, doch die kürzliche GBP Volatilität könnte anhalten, während wir uns kritischen Kurslevels nähern. FX Options-Trader zahlen weiterhin den höchsten Preis für die Volatilität seitdem die Spannungen der Finanzmärkte im Juni ein Höchstmaß erreichten. Der Anstieg der Kurse hat uns klar Volatilitäts-freundliche Breakout Trading Strategien bevorzugen lassen, und wir denken, dass jene Trading Techniken auch weiterhin bei den GBP-Paaren in der nahen Zukunft gute Ergebnisse produzieren sollten.

Die Argumentation für eine weitere Schwäche im Britischen Pfund ist leicht: Die UK Wirtschaft befindet sich mitten in einer möglichen dreifachen Rezession, und die Bank of England ist bereit die Geldpolitik weiter zu lockern, was das GBP möglicherweise zusätzlich abwertet. Daher war es überraschend, dass die BoE in ihrem vergangenen Meeting keine Veränderungen der Politik vornahm.

Der Gouverneur der Zenetralbank, Mervyn King, hatte zuvor für erhöhte Anlagenkäufe bei dem Meeting im Februar gestimmt. Die Tatsache, dass das Monetary Policy Committee die Anlagenkäufe erneut unverändert beließ, bedeutet, dass er nun zum zweiten mal überstimmt wurde. Angesichts der klaren Risiken für die UK Wirtschaft wird die hohe Inflation als die höchste Hürde gegen eine weitere Lockerung der BoE angeführt. Die aktuellen VPI Werte zeigen eine Jahresrate von 2,7 Prozent—weit über dem offiziellen 2,0 Prozent Ziel der Bank.

Dennoch könnten die Inflationsziele weniger von Bedeutung sein, da viele erwarten, dass die UK Regierung das offizielle Mandat für die Bank of England verändern wird—was den Offiziellen weniger Freiheit bei zukünftiger politischer Lockerung bietet. So wie es scheint, ist es Aufgabe der Bank of England die Inflation stetig bei 2% zu halten, doch Presseberichte zeigen, dass es auf hohem Level Diskussionen zur einer Ausweitung des Ziels auf eine eher mittel- bis langfristige Objektive gibt. Solch eine Veränderung wäre ohne Zweifel bärisch für das Britische Pfund und könnte es auf weitere Tiefs gegen die größeren Gegenstücke drücken. Laut der Financial Times und dem Daily Telegraph, könnte das bereits passieren, sobald die UK Regierung am 20. März ihr Budget einreicht.

Die Spekulanten haben sich ziemlich schnell an die aggressiven Rückgänge des Britischen Pfunds gehaftet, und die neusten CFTC Commitment of Traders Daten zeigen, dass die Netto-Positionierungen im GBP sich nun auf ihrem äußersten netto-short Stand seit Dezember 2011 befinden. Um es klarzustellen, es gibt sicherlich Raum für weiteren Verkauf, und eine einseitige Positionierung ist auf keinen Fall eine Garantie für eine baldige Wende. Doch wir sind der Meinung, dass der “leichte” Teil des GBP Short-Trade möglicherweise vorüber ist.

Wir bleiben beim Britischen Pfund bärisch, doch beeindruckend einseitige Positionen warnen, dass der Verkauf von Rallyes vielleicht die beste Strategie sein könnte, wenn man das erhöhte Risiko kurzfristiger Korrekturen betrachtet. – DR