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Australischer Dollar zielt höher, da Risikotrends Unterstützung finden

Australischer Dollar zielt höher, da Risikotrends Unterstützung finden

2013-03-09 04:28:00
Ilya Spivak, Head Strategist, APAC
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Forex_Australian_Dollar_Aimng_Higher_as_Risk_Trends_Find_Support_body_Picture_5.png, Australischer Dollar zielt höher, da Risikotrends Unterstützung finden

Fundamentale Prognose für den Australischen Dollar: Bullisch

  • Long Position des Australischen Dollar gegenüber US-Gegenwährung gestartet
  • RBA und Glenn Stevens zerstreuen Erwartungen einer Zinssatzsenkung
  • Australischer Dollar gewinnt, da BIP Erwartungen eine Halteposition der RBA bestärkt

Der Australische Dollar schließt sich wieder mit Risikoneigungstrends zusammen, da das Zinskürzungs-Gespenst von der Reserve Bank of Australia verscheucht wurde und die Investoren sich zu den höchsten Zinsen im G10 FX Raum gezogen fühlen. Die Zentralbank erstickte letzte Woche die Stimuluserwartungen im Keim, als RBA Gouverneur Glenn Stevens sagte, dass auch wenn eine “gelockerte geldpolitische Haltung angemessen sei”, es “weise” scheint, die Zinsen vorerst unverändert zu belassen, während die “beachtliche geldpolitische Lockerung aus vorhergegangenen Entscheidungen” in die Wirtschaft eindringt. Die BIP-Daten des vierten Quartals bestärkten die Haltung der RBA.

Wenn man nach vorne schaut, ist der Wirtschaftskalender relativ ruhig. An der nationalen Front richtet sich der Fokus auf den Arbeitsmarktbericht von Februar. Es wird erwartet, dass die Wirtschaft 10.000 neue Arbeitsstellen geschaffen hat, ein Ergebnis welches allgemein mit den jüngsten Trends auf einer Linie liegt und wahrscheinlich nicht den Ausblick für die Geldpolitik spürbar verändern wird. Möglicher kurzfristiger Gegenwind könnte durch die chinesischen VPI-Ziffern auftauchen, die am Wochenende veröffentlicht werden.

Der Bericht zeigte im Jahresvergleich eine unerwartet schnelle Inflationsrate von 3,2 Prozent im Februar und damit die höchste Ziffer seit 10 Monaten. Dies könnte Sorgen über eine Verengung der Politik wecken, was das chinesische Wachstum verlangsamt und die Nachfrage des größten Handelspartners Australiens schädigt. Eine weitere Entwicklung in diese Richtung scheint jedoch begrenzt, wenn man in Betracht zieht, dass Beijing bereits Maßnahmen eingeleitet hat, um den Preisanstieg im Immobiliengeschäft einzugrenzen, während letzte Woche fiskalischer Stimulus in das Budget für 2013 eingeführt wurde.

Bei der Einschätzung des weiteren Sentiments bleiben die Widerstandsfähigkeit der US Wirtschaftserholung im Angesicht der Gegenwinde aufgrund von steuerlichen Einschränkungen nach dem Start der “Sequester” Ausgabenkürzungen sowie die schwelenden Unsicherheiten in der der Eurozone zentrale Themen. Auf der vorherigen Seite der Gleichung dürfte eine recht glanzlose US Datenagenda nach den robusten ISM und NFP Zahlen der letzten Woche sicherlich einigen Optimismus für gute Unterstützung erlauben. Die Zahlen zum VPI und das UofM Verbrauchervertrauen sind die einzigen noch fehlenden Daten, und erstere sollten die Inflation bei dürftigen 1,8 Prozent belassen – was die Fed Stimuluserwartungen auf Status Quo halten würde – während letztere den dritten Anstieg in Folge erzeugen. In der Eurozone dürfte sich ein Meeting der EU-Führer am Ende der Woche als kaum ereignisreich erweisen, da das Kernthema - der politische Umbruch in Italien - sich wohl noch bis zu einer weiteren Wahl im Sommer fortsetzen dürfte.

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