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Euros_Ugly_Fundamentals_Italian_Election_Dent_Optimism_body_Picture_1.png, Häßliche Fundamentalaspekte des Euros, italienische Wahlen beuteln Optimismus

Häßliche Fundamentalaspekte des Euros, italienische Wahlen beuteln Optimismus

Fundamentaler Ausblick für den Euro: Neutral

  • Dollar und Yen führen, da Euro wieder in die Realität zurückfindet; EUR/USD unter $1,3200
  • Euro schwächer nach Wachstumsprognosen und LTRO-Nachrichten
  • US Dollar steigt gegenüber Euro und Pfund nach Fed-Protokoll; USD/JPY nähert sich ¥94

Der Euro hatte es diese Woche schwer und übertraf nur das Britische Pfund und den Kanadischen Dollar, während er gegen den Australischen Dollar, Japanischen Yen und den US Dollar ziemlich an Boden verlor. Wie wir in den vergangenen Wochen bemerkten, gab es einige beunruhigende politische Sorgen, die zu dem Zeitpunkt auftraten, als die Marktteilnehmer begannen die schrumpfende Bilanz der Europäischen Zentralbank aufgrund der LTRO-Rückzahlungen zu überwinden. Dieser "doppelte Schlag" führte den Euro von seinem Hoch am ersten Handelstag des Monats auf seinen Tiefpunkt dieser Woche.

Besonders beim EUR/USD wurden die Veränderungen der Fundamentaltrends von einem technischen Breakdown begleitet. Der kürzliche Rückgang brachte den EUR/USD unter die steigenden Trendlinien ab Dezember 2012 und den Tiefs vom Januar 2013, als auch unter die steigende Trendlinie ab Juli 2012 und den Tiefs im November 2012 bei 1,3260/80 und bei 1,3200/20. Wenn wir den technischen Breakdown zusammen mit der fundamentalen Seite, die den EUR/USD hochtreibt, betrachten, dann werden viele Ähnlichkeiten ersichtlich. Es ist die Konvergenz von fundamentalen und technischen Aspekten, die uns für die nächste Woche zu einer "neutralen" Tendenz führt.

Die zwei Hauptthemen der letzten sieben Monate – die Dauer des EUR/USD Aufwärtstrends ab dem Tief vom 24. Juli bei 1,2041, als EZB Präsident Mario Draghi sagte, dass die Zentralbank tun werde “was immer nötig sei” um den Euro zu retten – waren: Das OMT Programm der EZB, welches zu einer künstlichen Komprimierung der Zinsen von italienischen und spanischen Staatsanleihen (besonders auf der Short-Seite) geführt hat und den Finanzaspekt der Staatsschuldenkrise dämpfte, und dann noch die Bereitschaft der Federal Reserve die Wirtschaft mit Liquidität zu übersättigen, via den Anlageverkäufen von $85 Mrd. pro Monat, um Vollbeschäftigung inmitten von konstantem Preisdruck zu fördern.

Doch nun, da der EUR/USD seinen siebenmonatigen Aufwärtstrend durchbrochen hat, verschwinden diese Themen. Selbst trotz der LTRO Rückzahlung von Banken der Eurozone, rütteln politische Probleme in Italien – Wahlen, die Silvio Berlusconi wieder an die Macht bringen könnten – und Spanien – offensichtliche ungezügelte Korruption in der gesamten Regierung – am Vertrauen. Die Protokolle des Januar-Meetings der Fed lassen vermuten, dass die $85 Mrd. pro Monat wohl eher früher als später nachlassen werden, da systemische Risiken steigen und die US Wirtschaft sich verbessert. Ganz plötzlich hat sich die Situation stark gewendet: Der Euro nahm in 2013 bis zum Februar um +3,28% gegen den US Dollar zu; jetzt ist er um +0,01% gestiegen.

Da die Hauptthemen sich verschieben, stehen die Zweiteinflüsse im Fokus: Das sich rasch verschlechternde Wachstumsbild der Eurozone. Die 4Q 2012 BIP Zahlen aus Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien lagen weit unter den Erwartungen, und jüngste PMI Zahlen lassen vermuten, dass die Rezession der Region, die Level erreicht hat, die zuletzt in der 2008-2009 Finanzkrise beobachtet wurden, sich bis zum dritten Quartal 2013 fortsetzen könnte. Die kommende Woche dürfte das schwache Wachstum unterstreichen. Am Donnerstag dürfte der Verbraucherpreisindex der Euro-Zone (JAN) einen Anstieg der Inflation auf monatlicher Basis zeigen, während der Haupt- und der Kernwert der Zahlen im Jahresvergleich einen Preisdruck zeigen sollten, der bei oder unterhalb der von der EZB bevorzugten +2% im Jahresvergleich liegt. Am Freitag stehen die Arbeitsmarktdaten der Eurozone an, wobei die Arbeitslosenquote (JAN) laut einer Bloomberg Nachrichtenumfrage einen Allzeitwert (die falsche Art von Rekord) erreichen sollte.

Während negative Aspekte in Hülle und Fülle vorliegen, gibt es jedoch auch einen Lichtblick. -Eigentlich sogar zwei: Erstens könnte Silvio Berlusconi die Wahlen in Italien, die am Sonntag und Montag stattfinden sollen, verlieren. Ein Verlieren Berlusconis wäre positiv für den Euro. Zweitens tritt der US Budget "Sequester" am Freitag in Kraft. Falls das Ende des Dezembers in irgendeiner Art ein Anzeichen von dem war, was passieren könnte, dann könnte der Euro – vorausgesetzt Berlusconi verliert – gegen den US Dollar wieder an Attraktivität gewinnen, da der Fokus sich auf negative Einflüsse auf den US Dollar richtet. Aus diesen Gründen müssen wir in dieser kommenden Woche einen "neutralen" Standpunkt vertreten. –CV