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Forex_Euro_At_Risk_of_Tumble_if_Sentiment_Fails_or_ECB_Softens_on_Growth_body_Picture_5.png, Euro von Sturz bedroht, falls Sentiment versagt oder EZB bzgl. Wachstum nachgibt

Euro von Sturz bedroht, falls Sentiment versagt oder EZB bzgl. Wachstum nachgibt

Fundamentaler Ausblick für den Euro: Neutral

  • Die Rezession der Eurozone vertieft sich mit einem Zusammenzug von Deutschland und Griechenland in 4Q
  • EU Minister-Meeting verringert den Druck auf die EZB auf den Anstieg der Währung zu reagieren
  • Technische Analyse zeigt, dass EUR/USD auf Unterstützung sinkt und Wenderisiko steigt

Der Euro veränderte sich letzte Woche kaum, trotz einer starken Runde von Eventrisiken, die die Grundlagen des bullischen Trends dieser Währung erschütterte. Nach einem Anstieg von fast 11 Prozent in den vergangenen sieben Monaten wird der bullische Fortschritt des EUR/USD immer weniger haltbar. Zu Beginn der Bewegung gab es eine Erholung aufgrund eines "reduzierten Tail Risks" (Positionierung wegen einer geringeren Wahrscheinlichkeit, dass Griechenland austritt oder die Schuldenkrise sich weiter ausbreitet). Dies wurde erleichtert, da die Anleihenrenditen fielen und das Kapital repatriiert wurde, nachdem die EU und EZB versprachen, alles nötige zu tun, um die Stabilität zu wahren. Doch die tief hängenden Früchte wurden bereits geerntet.

In den vergangenen Monaten waren die Triebkräfte etwas stärker. Ein positiver Einfluss auf allgemeine Risikotrends vermeidet zu viele Fragen bezüglich der besorgniserregenden Zukunft Europas, und die schrumpfende Bilanz der EZB unterstützt die Zinsen, welche zunehmend selbstgefällige und verzweifelte Investoren anziehen, die laue Rückflüsse aus Investitionen mit hohem Risiko suchen. Dennoch zeigen beide Aspekte der Triebkraft der Währung Anzeichen von Müdigkeit.

Die greifbarste Gefahr für eine Fortsetzung der bullischen Tendenz ist die Möglichkeit, dass die Europäische Zentralbank (EZB) sich zu ihren globalen Gegenspielern gesellen wird. Seit die politischen Gruppen im Juli schworen, ein grenzenloses Stimulusprogramm zu fördern, um die Regierungsschulden im Fall einer Aufgabe der Schuldenmärkte zu kaufen – Outright Monetary Transaction oder OMT-Programm genannt – erleben wir, dass das Marktvertrauen bricht und die Erträge sinken. Tatsächlich ist die Bilanz der EZB seit Juli um über 10 Prozent gefallen. Dies wirkt sich stark auf die europäischen Marktpreise aus, was sowohl Kapitalgewinne (eine steigende Währung) als auch die Renditen stützt.

Drohungen alleine erwiesen sich als proaktiv genug, um das Vertrauen der Region zu gewinnen, aber die verbesserte Liquidität der Region ist nur ein Aspekt für politische Offizielle, der Sorgen bereitet. Bezüglich der offiziellen Ziele liegt die Kerninflation der Eurozone unterhalb des Ziels (1,5 Prozent), während die Arbeitslosenquote ein Rekordhoch erreicht hatte (11,7 Prozent). Weiterhin leiden viele periphere Volkswirtschaften sogar weit mehr als diese Durchschnitte andeuten könnten. Beispielsweise betragen in Spanien und Griechenland die Arbeitslosenquoten über 25 Prozent und die Jugendarbeitslosigkeit über 50 Prozent. Zudem breiten sich die wirtschaftlichen Unpässlichkeiten aus, wie man unter anderem in dem Bericht über das BIP im 4. Quartal Deutschlands (ein Fall von 0,6 Prozent) und Italiens (ein Fall von 0,9 Prozent) von letzter Woche sehen kann.

Letztendlich gibt es viele Beweise, die die Zentralbank verwenden kann, falls sie die Politik lockern möchte. Die Frage ist, ob sie diesen Schritt machen wird. Die Verschlechterung der wirtschaftlichen Gesundheit ist sicherlich überzeugend, und wir werden diese Woche erneut daran erinnert werden, wenn die PMI Aktivitätswerte von Februar - gute und aktuelle Stellvertreter für offizielle BIP-Berichte - veröffentlicht werden. Man wird ebenso erneut auf die Überlegungen bezüglich Liquidität und finanzieller Stabilität zurückkommen. Dieses Wochenende hält Zypern seine Präsidentschaftswahlen ab. Die Eurogruppe hat ihre Entscheidung vertagt, ob und wie sie das Land retten sollte, bis die Wahlen vorüber sind. Die Schwere der Probleme Zyperns und die konstante Versicherung, dass die Rettung Griechenlands "einzigartig" war, könnte eine sehr Euro-freundliche Regierung erfordern, damit dies funktioniert.

Weiter nimmt Anfang der Woche EZB-Präsident Draghi an der vierteljährlichen Euro Systemic Risk Board Sitzung teil. Er flüchtete sich in Optimismus (wie es jeder Zentralbanker tun sollte), aber Details untergraben leicht rosige Aussichten. Das größte marktbewegende Risiko könnte diese Woche jedoch gut die Ankündigung von geplanten Rückzahlungen von LTRO-Darlehen (langfristige Refinanzierungsoperation) am Freitag sein. Letzten Freitag kündigten die Banken an, dass magere 3,8 Milliarden Euro zurückgezahlt werden - dies deutet an, dass das Vertrauen in die Rückzahlung günstiger Liquidität nachgelassen hat. Die anstehende Ankündigung unterscheidet sich jedoch, da diese die erste Gelegenheit für Banken darstellt die zweite Rückzahlungsrunde von dreijährigen LTRO Darlehen, die Februar 2012 gewährt wurden, zu beginnen. Falls es zu keinem weiteren großen Abfluss ähnlich des ersten kommt, könnte dies bullische Ambitionen auslösen. Auf jeden Fall darf man nicht vergessen, dass Euro-Trader immer die breiteren Risikotrends beachten sollten. Falls der S&P 500 kollabiert, wird dies auch der EUR/USD tun. – JK