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Euro Stimulus-Rückzugs-Rallye von Risikotrends und EZB gefährdet

Euro Stimulus-Rückzugs-Rallye von Risikotrends und EZB gefährdet

John Kicklighter, Chef-Stratege
Euro_Stimulus_Withdrawal_Rally_Vulnerable_to_Risk_Trends_ECB_body_Picture_5.png, Euro Stimulus-Rückzugs-Rallye von Risikotrends und EZB gefährdet

Euro Stimulus-Rückzugs-Rallye von Risikotrends und EZB gefährdet

Fundamentaler Ausblick für den Euro: Neutral

  • Spanien leidet unter größerer Rezession im 4Q, da Banken LTRO Gelder zurückzahlen
  • Inflation der Euro-Zone kühlt ab, nachdem Arbeitslosenquote beinahe Rekordhöhe erreicht
  • Retail-Trader versuchen ein Top festzulegen, trotz EUR/USD Anstieg

Trotz einer verdächtigen Serie an beunruhigenden Nachrichten und Wirtschaftsberichten, erlebte der Euro letzte Woche die beste Performance unter den FX-Benchmarks. Während sowohl das 15-Monats-Hoch des EUR/GBP und das fast dreijährige Hoch des EUR/JPY bemerkenswert sind, sticht trotzdem noch der EUR/USD aus dem Markt hervor. Der Anstieg von 1,3 Prozent dieses sehr liquiden Paares überwand leicht das Level bei 1,3500, welches den Mittelpunkt der Range zwischen dem Hoch von 2011 und dem Tief von 2012 darstellt. Wann nach dieser sechsmonatigen ununterbrochenen Rallye wird das Paar ein wenig Erschöpfung zeigen? Das wird den Fundamentales überlassen sein.

Es gibt einen Grund, dass der Euro drängende Themen ignorieren konnte, wie die Erwartung einer Rezession für die regionale Wirtschaft in 2013, anstehende fiskale Risiken in Spanien (und anderen Ländern) sowie geschwächte Liquidität. All diese Themen normalisierten sich in den letzten drei Jahren, da die Märkte zunächst auf die Krise reagierten, und dann auf die Bemühungen der Politiker die Krise zu beenden. Eine Neuheit ist, besonders aufgrund der Eskalation des sogenannten "Währungskriegs", dass die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Bilanz ungewöhnlich reduziert.

Wachsender Stimulus bedeutet, mehr Geld dem Geldsystem zuzuführen und die Marktzinsen zu senken. Auch wenn dies Wachstum und Kreditvergaben fördert, mindert es ebenso das Rückkehrpotential einer Währung. An diesem Punkt wissen wir, dass die Federal Reserve $85 Milliarden pro Monat an Stimulus zuführt, während die Bank of Japan für Anfang 2014 einen Stimulus von 13 Billiarden Yen (ca. 100 Milliarden Euro) versprach. Dagegen hielt die EZB lediglich ihre Drohung aufrecht, möglicherweise unbegrenzt Staatsschulden über das Outright Monetary Transactions (OMT) Programm zu kaufen, sollten wage Bedingungen erfüllt werden.

Diese relative Position alleine könnte den EUR/USD und andere Euro Crosses stabil gehalten haben, aber diese gemeinsame Währung legte zu, da diese beständige Politik sich zu einer gestrafften gewandelt hatte, nachdem die Schwelle für verfrühte Rückzahlungen der langfristigen Refinanzierungsoperation (LTRO) erreicht wurde. Letzte Woche zahlten europäische Banken mehr als 137 Milliarden Euro von der 1 Billion Euro an Liquiditätshilfe von Dezember 2011 zurück. Eine so große Reduzierung bringt das europäische Bankensystem in eine gefährliche Position, sollte das weltweite Investorenvertrauen nachlassen, aber die versprochenen 3,5 Milliarden Euro Rückzahlung nächste Woche sprechen von einer etwas gezügelteren Geschwindigkeit, die ein Desaster vermeiden könnte.

Es gibt im Moment keine Treibkraft, die aktuell mehr Einfluss auf den FX Markt hat als die Bilanzanpassung und den Einfluss, den diese sowohl auf spekulative Zinsen und Gewinne hat. Andere globale Gegenwährungen versuchen die Märkte zu überfluten, dadurch wird das Vertrauen unterstützt. Solange sie in Europa anhält, treibt eine mildernde Politik Zinsen an und zieht billiges Kapital an, welches bei den Handelspartnern generiert wurde. Aber es gibt auch Gefahren, die auf den Euro zusteuern.

Zweifelsohne ist das bekannteste und überall präsente Risiko für den Run des EUR/USD (ebenso für Aktienmärkte, spekulative Rohstoffe, hochverzinste Anleihen-Fonds und Schatzbriefe) die Risikoneigung. Es wird angenommen, dass das Risiko im gleichen Maße aus dem globalen Finanzsystem verschwunden ist, wie das Kapital in die Eurozone zurück fließt, nachdem es zuvor vor der von vielen befürchteten Gefahr geflohen war. Dies machte zudemdie mageren Gewinne, die die Region bieten konnte, annehmbar. Dennoch kann dieses selbstvergessene Gewinnstreben zusammenbrechen und den Euro mit sich nehmen.

Ein Swing der Risikoneigung ist die unmittelbarste und stets präsente Bedrohung für einen nachhaltigen Anstieg des Euros. Die zweitgrößte Bedrohung - auch wenn sie weniger wahrscheinlich ist - ist die Zinssatzentscheidung der EZB. Aufgrund der abkühlenden Inflation der Eurozone auf 2,0 Prozent und der Wirtschaft, die auf ein weiteres Jahr in Rezession zusteuert, könnte die EZB auf die unkluge Liquiditätsminderung aufgrund LTRO mit einer weiteren Milderung reagieren, die die Sparbemühungen ausgleichen würde. Eine Zinssenkung (oder ein Anzeichen einer zukünftigen Zinssenkung) würde einen starken, aber keinen anhaltenden Einfluss haben. Ein aktives Stimulus-Programm würde von Dauer sein.

Der dritte Faktor, der den Euro zukünftig nach unten ziehen könnte, ist letztlich eine neu aufwallende (Befürchtung) bei der Beurteilung der zukünftigen regionalen finanziellen und wirtschaftlichen Probleme. An dieser Front spürten wir viel Gegenwind, aber bislang wenige entsprechende Befürchtungen. - JK

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.