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Forex: Australischer Dollar könnte es trotz beständiger Inflation schwer haben, Gebote zu finden

Forex: Australischer Dollar könnte es trotz beständiger Inflation schwer haben, Gebote zu finden

2013-01-19 00:58:00
David Song, Währungsstratege
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Australischer Dollar könnte es trotz beständiger Inflation schwer haben Gebote zu finden

Fundamentaler Ausblick für den Australischen Dollar: Bärisch

- Leiden des AUD/USD nach 10500 Dip

- AUD/USD testet kritisches Range-Top

- Australischer Dollar könnte tiefer durchbrechen

Der Australische Dollar hatte es schwer, den Abprall vom Jahresbeginn aufrecht zu erhalten, und der AUD/USD fiel auf ein Tief von 1,0484. Die Hochzinswährung könnte im Verlauf der Woche noch weiter abgewertet werden, da der schlechtere Ausblick für die $1 Billionen-Wirtschaft den Umfang für weitere monetäre Unterstützung steigert. Trotzdem versuchte der australische Finanzminister Wayne Swan, die Risiken um die Region herum kleinzureden und sagte, dass die Wirtschaftsprognose stark bleibt. Wir könnten jedoch auch erleben, dass die Reserve Bank of Australia ihren Lockerungszyklus in den kommenden Monaten fortsetzt, um eine stärkere Erholung herbeizuführen.

Obwohl die australischen Verbraucherpreise voraussichtlich im vierten Quartal schneller steigen sollten, wird erwartet, dass die Kern-Inflationsrate bei einer annualisierten Rate von 2,4% stehen bleiben sollte. Falls diese Daten nicht den Erwartungen des Markts entsprichen, könnten sie den Anreiz auf die ertragreiche Währung schmälern. Tatsächlich könnten die kürzliche Schwäche auf dem Arbeitsmarkt und die Verlangsamung im Verbrauch des Privatsektors einen schwächer als erwarteten Inflationsbericht produzieren, und eine weitere Verlangsamung beim Preiswachstum könnte die Wetten für weitere Lockerung steigern, nachdem der RBA-Vorsitzende Glenn Stevens einen vorsichtigen Ton für die Region beibehält. Gemäß den nächtlichen Credit Suisse Index-Swaps erwarten die Marktteilnehmer weiterhin, dass die Zentralbank den Benchmark-Zinssatz im Laufe der nächsten 12 Monate um 50 Basispunkte senken wird, und der Vorsitzende Stevens könnte zunehmend Bereitschaft zeigen, die Darlehenskosten am Meeting vom 4. Februar weiter zu senken. So könnte er die Gefahr auf geringeres Wachstum und Inflation einzudämmen versuchen. Gleichzeitig hoben Fitch Ratings wiederholt die Gefahr einer "harten Landung" in China hervor - Australiens größter Handelspartner - da sich die Regierung offenbar von ihrem exportorientierten Markt abwendet und sich auf eine auf Konsumenten gestützte Volkswirtschaft konzentriert. Dieser Wechsel der öffentlichen Politik wird voraussichtlich schlechte Auswirkungen auf die australische Wirtschaft haben, da der Ressourcen-Boom sich dem Ende neigt.

Da der Relative Strength Index beim AUD/USD weiterhin einen Widerstand bei der 67 findet, könnte der kurzfristige Pullback im Währungskurs in den kommenden Tagen schneller werden. Wir werden auf eine Bewegung zurück zum 61,8% Fibonacci Retracement vom 2011er Hoch bis zum Tief bei ca. 1,430 warten, während dieses ein tieferes Top knapp unter 1,0600 bildet. Sollte der Australien VPI jedoch enttäuschen, könnten Spekulationen auf weiteren Zinskürzungen den von 2012 fortgesetzten Aufwärtstrend bedrohen, und wir könnten erleben, dass das Paar den Rebound von Anfang des Jahres zurück gibt, da die Zinssatzerwartungen weiter abwärts gerichtet bleiben. - DS

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