Wir verwenden eine Reihe von Cookies, um Ihnen das bestmögliche Surferlebnis zu bieten. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Sie können hier mehr über unsere Cookie-Richtlinien erfahren oder indem Sie dem Link am Ende jeder Seite unserer Website folgen.

Kostenfreie Trading-Handbücher
Dax 30
Bärisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
EUR/USD
Bullisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Dow Jones
Bärisch
Gold
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
WTI Öl
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Bitcoin
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Weitere Mehr ansehen
Echtzeitnachrichten
  • Forex Update: Gemäß 15:00 sind die besten und die schlechtesten Performer im Londoner Handel: 🇬🇧GBP: 0,56 % 🇯🇵JPY: 0,56 % 🇨🇭CHF: 0,27 % 🇪🇺EUR: 0,04 % 🇦🇺AUD: -0,09 % 🇳🇿NZD: -0,27 % Betrachte die Performance aller Märkte per https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-kurse#currencies https://t.co/VqwQhzUMh1
  • Indizes Update: Gemäß 15:00 sind die besten und die schlechtesten Performer im Londoner Handel: Dow Jones: -0,37 % S&P 500: -0,42 % Dax 30: -1,26 % CAC 40: -1,36 % Betrachte die Performance aller Märkte per https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-kurse#indices https://t.co/vKPckdzTRh
  • Rohstoffe Update: Gemäß 15:00 sind die besten und die schlechtesten Performer im Londoner Handel: Gold: -0,48 % WTI Öl: -1,02 % Silber: -1,49 % Betrachte die Performance aller Märkte per https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-kurse#commodities https://t.co/4keR0fgZBY
  • 🇺🇸 USD Consumer Confidence Index (FEB), Aktuell: 130.7 Erwartet: 132.2 Vorher: 130.4 https://www.dailyfx.com/deutsch/wirtschaftsdatenkalender#2020-02-25
  • 🇺🇸 USD Conf. Board Present Situation (FEB), Aktuell: 165.1 Erwartet: N/A Vorher: 173.9 https://www.dailyfx.com/deutsch/wirtschaftsdatenkalender#2020-02-25
  • RT @FirstSquawk: U.S CB CONSUMER CONFIDENCE (FEB) ACTUAL: 130.7 VS 131.6 PREVIOUS; EST 132.1 U.S RICHMOND MANUFACTURING INDEX (FEB) ACTUAL…
  • 🇺🇸 USD Conf. Board Present Situation (FEB), Aktuell: 165.1 Erwartet: N/A Vorher: 175.3 https://www.dailyfx.com/deutsch/wirtschaftsdatenkalender#2020-02-25
  • 🇺🇸 USD Consumer Confidence Index (FEB), Aktuell: 130.7 Erwartet: 132.2 Vorher: 131.6 https://www.dailyfx.com/deutsch/wirtschaftsdatenkalender#2020-02-25
  • IG Sentiment Update: Daten zeigen, dass Ripple Trader überwiegend long positioniert sind, mit 97,02 %, während USD/CAD Trader gegensätzliche Extrempositionen halten, mit 69,97 % Siehe Chart, weitere Details bei DailyFX: https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-sentiment https://t.co/cuvVhg8D3i
  • Rohstoffe Update: Gemäß 14:00 sind die besten und die schlechtesten Performer im Londoner Handel: Gold: -0,40 % WTI Öl: -0,61 % Silber: -1,34 % Betrachte die Performance aller Märkte per https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-kurse#commodities https://t.co/PQU7rnnjfm
Forex Education: Aus unseren wichtigsten Trading-Fehlern von 2012 lernen

Forex Education: Aus unseren wichtigsten Trading-Fehlern von 2012 lernen

Teile:

Ein guter Trader hört nie auf zu lernen, und jeder Fehler ist eine weitere mögliche Lernerfahrung. Hier sind einige der Top-Fehler aus unserem eigenen persönlichen Trading in 2012.

John Kicklighter, Chef-Währungsstratege

EUR/CHF: 20 Pips Habgier kosteten mich meinen größten Trade des Jahres

Wir hatten in diesem vergangenen Jahr ein einmaliges Trade Setup im EUR/CHF. Die Beibehaltung des Bodens bei 1,2000 für das Paar durch die Schweizerische Nationalbank erzeugte grundsätzlich einen einseitigen Markt. Ich - wie viele andere auch - profitierten von dieser Gelegenheit und gingen eine Long-Position im April ein, bevor der Kurs bei 1,2035 einen Boden setzte. Da die Zentralbank es darauf anlegte, einen erbarmungslosen Kapitalstrom der Euro-Zone in das schweizerische Bankensystem aufgrund seiner Sicherheit auszulösen, entschied ich, in einer weit größeren Menge als üblich zu traden (normalerweise trade ich mit maximal 2 Prozent Risiko meines Accounts mit jedem Trade, dieser Trade lag eher bei 10 Prozent). Nach einem letzten Fall erreichte der EUR/CHF die Talsohle, und die SNB schritt wie versprochen bei 1,2000 ein. Von da an war es ein Geduldsspiel.

Während fünf Monate wartete ich mit einem bescheidenen Kapitalrückgang (wegen meiner Positionsgröße auf rechnerischer Basis vergrößert). Als September kam, sah ich einen kurzen Sprung höher, der den Wechselkurs auf mein anfängliches Entry-Level brachte. Es gab bereits drei kurzfristige Sprünge in den vorherigen Monaten, und dieser schien eine ähnliche Situation zu sein. Also stieg ich aus meinem fünfmonatigen Long-Positions-Trade für wenige Pips Profit aus und setzte ein Entry, um wieder in einer Long-Position bei 1,2015 einzusteigen (nach dem Spread und dem SNB Puffer). Es schien eine logische Maßnahme, mein Entry-Level tiefer zu setzen und einige Pips mehr zu verdienen, wenn das Paar dann endlich abheben würde. Was ich jedoch nicht berücksichtigt hatte war, dass die Bewegung, von der ich profitieren wollte, von Dauer war. Der Markt ließ die extremen Resultate der Euro-Zonen-Krise unberücksichtigt, und der EUR/CHF vollzog eine Rallye mit weiteren 150 Pips. Ich hätte zurückspringen können, als das Paar einen ständigen Auftrieb zeigte, aber ich behielt meine Order. Eine Rendite von 30 Prozent auf meinem Account wurde für 20 Pips Gewinn bei dem Entry geopfert. Ich war so lange geduldig, um dann von meiner Habgier gestraft zu werden.

forex_education_top_mistakes_of_2012_body_USDJPY.gif, Forex Education: Aus unseren wichtigsten Trading-Fehlern von 2012 lernen

David Rodriguez, Quantitativer Stratege

Suchen Sie keine Wende, die nicht vorhanden ist

Es ist immer verlockend, größere Tops oder Böden zu suchen - die möglichen Gewinne beim Traden einer größeren Wende sind bedeutend. Die Wahrscheinlichkeit solch eine Bewegung einzufangen, ist jedoch sehr gering. Der eindrückliche Aufwärtstrend beim Australischen Dollar in 2012 war rückblickend ein klassischer Fall, eine Wende zu sehen, die sich nie wirklich entwickelte.

Anfangs dachte ich, dass die bedeutenden Risiken für die globalen Finanzmärkte als Hauptgegenwind für die risikoempfindliche Währung dienen würden. Deshalb war ich dauernd auf der Suche nach Beweisen für eine Schwäche des Australischen Dollars. Alles in allem lag ich bei 57% all meiner AUD Trades falsch und erklärte einen Nettoverlust bei diesen Trades.

Was habe ich falsch gemacht? Einfach ausgedrückt, stand ich im Gegensatz zu den eindrücklich selbstgefälligen Marktbedingungen. Trotz klarer Risiken wegen der globalen Konjunkturflaute für die australische Wirtschaft sagten Trader die kleinsten AUD/USD Bewegungen seit fünf Jahren voraus.

Extrem geringe Volatilität begünstigt die Stärke des Australischen Dollars

forex_education_top_mistakes_of_2012_body_x0000_i1029.png, Forex Education: Aus unseren wichtigsten Trading-Fehlern von 2012 lernen

Trotz der klaren Risiken für den Australischen Dollar scheint das Paar so lange bei seinem Hoch zu bleiben, sodass Trader keine größere Volatilität befürchten. Rückblickend ist dies natürlich offensichtlich und dient mir als Lektion, die ich nicht so bald vergessen werde.

Jamie Saettele, CMT, Leitender Technischer Stratege

Nicht vorhersagen, sondern traden

"Wer Wissen besitzt, trifft keine Vorhersagen. Wer Vorhersagen trifft, der besitzt kein Wissen." Lao-Tse, 6. Jh. v. Chr.

Ich gebe Prognosen als Teil meiner Arbeit, also ist es schwierig, diesen Rat zu befolgen. Die Vorhersage schafft ein trügerisches Gefühl nach Wissen und untergräbt eine der wichtigsten Eigenschaften eines erfolgreichen Traders, die Nachgiebigkeit (die Fähigkeit, seine Einstellung zu ändern). Ich sagte zu Beginn des Jahres zum Beispiel voraus, dass der AUD/USD unter das Tief vom Oktober 2011 bei 9386 als flache Korrektur vor der Aufwärtswendefallen fallen würde. Der AUD/USD erreichte die Talsohle bei 200 Pips vor diesem Level, und innerhalb einer Woche stand er über 400 Pips höher. Die genauen Prinzipien, die ich in Seminaren lehre, wie die Wichtigkeit des ersten Tages des Monats (der AUD/USD erreichte am 1. Juni einen Boden), Nachrichten (der Boden kam bei den NFP vom Juni), die Abweichung zwischen verwandten Assets (der NZD/USD und AUD/USD wichen voneinander ab) waren alle beim Tief vorhanden, aber ich hielt an der Idee einer flachen Korrektur fest. Schließlich gab ich dem AUD/USD ein Short bei der Parität und verbuchte einen 200 Pip Verlust innerhalb einer Woche, was völlig gegen meine Regeln verstößt, den JS Thrusts (einer geschah am 6. Juni) sowie monatlicher Saisonalität zu folgen. Oder anders ausgedrückt, die Bedingungen hatten sich geändert, aber ich war von meiner Prognose überzeugt, teilweise auch, weil ich mir viel Mühe gegeben hatte und ein Wechsel ein Eingeständnis gewesen wäre, dass ich falsch lag.

Diese Erfahrung ist der Grund dafür, dass mein Schreibstil und meine Charts sich nun viel mehr auf objektive technische Messungen anstelle von subjektiven Messungen konzentrieren. Ich glaube, dass ein gründliches Verständnis des Wellenprinzips das oberste Verständnis des Marktverhaltens darstellt, aber die Interpretationen der Kursverhalten muss durch die Linse von objektiven technischen Messungen betrachtet werden, bevor irgendwelche Maßnahmen ergriffen werden. Meine Schreibweise ist eher im "Trader" als im "Analytiker" Stil. Ich dachte vielleicht, dass sei schon vorher so gewesen, war es aber nicht.

Oft passiert das folgende auf Twitter: Ich schreibe: "Ich halte eine Long-Position beim EUR/USD mit Stop X und Ziel X". Jemand fragt dann: "Wird der EUR/USD eine Rallye machen?", und ich werde dann sagen: "Ich weiß es nicht." Es herrscht Verwirrung. Ich bin nicht zungenfertig. Ich bin nur ehrlich und versuche, mein Gehirn in einem richtungslosen Zustand zu halten. Falls Ihnen jemand auch sagt, dass er mit Sicherheit weiß, was passieren wird, rennen Sie besser rasch in die gegensätzliche Richtung. Den Märkten ist es egal, was Sie denken, aber sie schaffen Bedingungen, die dann vereinbar sind, wenn Sie eine Entscheidung treffen müssen. Falls Sie sich das Recht vorbehalten, Ihre Sichtweise ändern zu können, dann treffen Sie womöglich sogar die richtige Entscheidung.

Ilya Spivak, Währungsstratege

Märkte - genauso wie die Menschen - haben ein kurzzeitiges Gedächtnis

Meine Philosophie bei der technischen Analyse ist, dass Chart-Setups ästhetisch ansprechend aussehen und so "offensichtlich" wie möglich ins Auge springen sollten. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Vielzahl Anderer dasselbe sehen und danach handeln. Dadurch verbessert sich die Möglichkeit, dass das Muster oder das Signal, welches ich identifiziert habe, eintritt. Nach einer sehr frustrierenden "Lehrstunde" durch den EUR/USD, kann ich zu diesem Ansatz nun etwas hinzufügen: Zeitgenaue Setups sind besonders wichtig.

Ich habe den EUR/USD verkauft, nachdem ein lehrbuchmäßiger Test der Unterstützung, die sich zum Widerstand wandelte, einsetzte. Davor überwand der Kurs eine Trendlinie ab dem Anstieg von Juli bis Oktober. Dieser Trade funktionierte beinahe sofort, und der Kurs sank knapp unter 1,30 in Richtung 1,27. Als der Kurs zwischenzeitlich Unterstützung fand und sich nach oben korrigierte, war ich nicht allzu besorgt, da ich dachte, solange der Kurs unterhalb der bedeutenden abnehmenden Trendlinie ab dem Hoch vom Mai 2011 bleibt, kann ich die Taktik einhalten.

Als das Paar diesen Widerstand überwand, war ich enttäuscht, aber nicht allzu verärgert. "C'est la vie", dachte ich - manchmal wird man gestoppt. Zwei Tage später gab der Kurs erneut stark nach, und ich fragte mich was passiert ist. Dann erst stellte ich fest, dass ich, während ich die Augen auf eine langfristige Trendlinie richtete, die gut zur Kursbewegung zu passen schien, einen ziemlich offensichtlichen (aber weniger aufregenden) Kanal nicht bemerkt hatte. Dieser hielt den Kurs in Schach und löste eine klare Umkehr aus, welche in meine Richtung gegangen wäre.

forex_education_top_mistakes_of_2012_body_Picture_7.png, Forex Education: Aus unseren wichtigsten Trading-Fehlern von 2012 lernen

Michael Boutros, Währungsstratege

Wenn die charttechnischen Werte und Fundamentalaspekte kollidieren, kann eine Paralyse teuer sein.

Trading benötigt Überzeugung, Technik und Geduld. Aber was tun wir, wenn die weltweiten Schlagzeilen voll von schlechten Prophezeiungen sind und die Märkte sich trotzdem entgegen den grundlegenden Tendenzen bewegen? Wenn der Markt spricht, hören Sie zu.

Im Juli 2012 hat die Bank of England ihre Anlagenkäufe um 50 Milliarden Pfund erhöht, nachdem die UK eine dritte vierteljährliche Rezession des BIP verzeichnete. Die UK-Schlagzeilen berichten weiter über schwächer als erwartete Einzelhandelsumsätze, Arbeitsmarktzahlen und Wachstumswerte, welche einen endlosen Strom an bärischen Kommentaren durch die Medien und Analysten auslösten. Von der Zentralbank wird ein weiterer Rückgang erwartet, und die Position des Sterlings scheint bedenklich zu sein, während er Ende August auf den mehrmonatigen Trendlinienwiderstand zusteuerte, welcher unausweichlich nachgab, um den Weg bis zur 1,59 zu eröffnen.

Von einem technischen Standpunkt aus gesehen (die Grundlage meiner Analyse), war die 1,59er-Schwelle schon mehrfach ein wichtiger Bereich in den vorangegangenen Wochen, während ein wichtiges Pivot bis hin zu Juni 2011 zurückreicht. Dieser Bereich rückte weiter durch das 61,8%ige Fibonacci-Korrekturlevel des Rückgangs von Ende April und durch das 100%-Level ab den Tiefs von Juni knapp oberhalb der 1,59 in den Blickpunkt. Sogar die Indikatoren des Momentums, welche bei meiner Strategie als Auslöser dienen, markierten den Ausbruch mit einem Anstieg ab dem Widerstand durch die RSI-Trendlinie ab den Hochs vom April. Alle technischen Werte stimmten überein, als der Kurs am 6. September 2012 diese Marke überwand.

forex_education_top_mistakes_of_2012_body_x0000_i1027.png, Forex Education: Aus unseren wichtigsten Trading-Fehlern von 2012 lernen

Jedoch hielt mich der endlose Fluss an negativen Schlagzeilen über die sich verschlechternde Krise in der Eurozone und die darauf folgende Paralyse davon ab, diese Position einzunehmen, auch wenn ich von den technischen Werten überzeugt war. Als alles gesagt war, löste der Anstieg über 1,59 eine 400-Pips-Rallye bis zu den 2012er-Hochs knapp oberhalb 1,63 aus. Natürlich ist Nachsicht einfacher, aber während einer Karriere als Trader wird es Tausende von Analysen geben, ohne dass man nach ihnen handelt. Aber die Lehre daraus ist, dass ein Trader immer erkennen muss, was für seine Strategie relevant ist. Die Werte, auf denen Ihre Strategie basiert, geben Ihnen vor, welche Information und welche Entwicklungen für Ihr Handeln von Bedeutung sind.

Die Situation wiederholte sich Ende Oktober und Mitte November, als sowohl ein starker Rebound und ein false Break unter dieser wichtigen Schwelle einen günstigen Long-Entry im 1,61er-Bereich boten. - Von beiden konnte ich profitieren. Die Moral von der Geschichte: Hören Sie auf den Markt, da er ihre Trading-Weise betrifft. Im Umfeld wird es immer Störfaktoren geben, aber wenn ihr Kanal sich herauskristallisiert, reagieren Sie auf das, was sie hören. Am Tagesende ist die Kursbewegung der beste Einzelindikator... und sie lügt nie.

David Song, Währungsanalyst

Flink bleiben

Anfang 2012, fuhr ich die Strategie "Spring nicht auf jeden Zug auf". Während des Jahres versuchte ich bei meinem Handelsstil etwas umsichtiger zu sein. Auch wenn die neue Denkweise Verluste verhindern konnte, hielt sie mich zudem zurück, Vorteile durch einige gewinnbringende Gelegenheiten zu ergreifen. Aufgrund des durch die Schlagzeilen angetriebenen Marktes, schwankten die Kurse während des Jahres stark, und viele Trends sollten sich 2013 fortsetzen, da die grundlegenden Aussichten für die Weltwirtschaft trüb bleiben und von Unsicherheit geprägt sind.

Mit meinem längerfristigen Trading-Stil habe ich eine allgemeine Tendenz entwickelt, die Größe meiner Position aufgrund des Trade-Typs zu standardisieren. Diesen Ansatz wende ich häufig an, vor allem mit neuen Events. Manchmal jedoch befand ich mich in einer viel besseren Position, wenn ich flexibler mit der Risikotoleranz war.

forex_education_top_mistakes_of_2012_body_ScreenShot121.png, Forex Education: Aus unseren wichtigsten Trading-Fehlern von 2012 lernen

Ein Währungspaar, welches einem dabei in den Sinn kommt, ist der EUR/USD. Während sich die Aussichten bezüglich Wachstum und Inflation in der Eurozone trüben, werden die Aussichten auch für den Euro bärisch. Viele negative Daten drückten auf den Kurs, wie die Zinssatzsenkungen durch die Europäische Zentralbank (EZB). Ich hätte etwas aggressiver beim Trade dieser Auswirkungen sein können, da diese das Potenzial hatten einen nachhaltigen Einfluss auf den Wechselkurs zu haben. Gleichzeitig steigerten die aktuellen Marktbedingungen meinen Willen, kurzfristige Trades in größere Positionen zu wandeln, inmitten der großen Swings des Wechselkurses, und dabei flexibel bezüglich der Risikotoleranz zu bleiben, während die größeren Wirtschaftsthemen die Kursbewegungen der Währungen diktieren.

Christopher Vecchio, Währungsanalyst

Das Ignorieren der Details

Mein größter Handelsfehler 2012 war es, weiter den Short im AUD/USD nach dem 1. Juni zu traden, auch wenn klare Gründe vorhanden waren, dies nicht zu tun.

Von der technischen Perspektive aus gesehen: Der AUD/USD vollzog eine Daily Hammer und einen Reversal Bar bei einem hohen Volumen im US Aktienmarkt; die technischen Muster werden glaubhafter eingeschätzt, wenn die Teilnahmeraten im Markt höher sind. Zusätzlich brach das Paar einen Abwärtstrend von April und Mai und überwand die Swing-Hochs von Ende Mai und brach am 6. Juni aus dem Kanal aus. Dies ist ein weiteres Anzeichen, dass Short zu bleiben eine schlechte Entscheidung ist.

forex_education_top_mistakes_of_2012_body_Picture_1.png, Forex Education: Aus unseren wichtigsten Trading-Fehlern von 2012 lernen

Der Auslöser für den Ausbruch aus dem Abwärtstrend war ein schlechter US-Arbeitsmarktbericht der US Nonfarm Payrolls im Mai, welcher am 1. Juni herausgegeben wurde. Dies steigerte drastisch die Möglichkeit einer weiteren Runde von QE durch die Federal Reserve (was sich als wahr bewies, denn das FOMC kündigte im September QE3 an). Allgemein bekannt war bereits, dass sich die Volkswirtschaften in Asien und Europa zunehmend verlangsamten, aber der schwache US-Arbeitsmarkt deutete eine besonders bullische kurzfristige Phase an. Die kurzfristigen Fundamentalaspekte zu ignorieren und auf ein langfristiges Wachstum dieser Werte zu setzen, war ein Fehler.

Das Meeting der Reserve Bank of Australia am 4. Juni war der Mikrokosmos dieser Idee. Diese Woche nach der Zinsentscheidung der RBA, war das 1Q’12 BIP fällig, ebenso der Arbeitsmarktreport vom Mai und die Handelsdaten von April. Der Swaps-Markt kalkulierte die kurzfristigen Gewissheit ein, dass die RBA den wichtigen Zinssatz bei dem Meeting senken würde, aber dies geschah nicht. Dies war ein gutes Anzeichen, dass die Ereignisse sich kurzfristig bezüglich des Wirtschaftswachstums verändert hatten. Nach der RBA übertrafen die wichtigen Schlüsseldaten die Erwartungen. - Short zu bleiben war eine schlechte Entscheidung, trotz der Hinweise, die vorlagen.

Geschrieben vom DailyFX Research Team

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.