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Euro_Faces_a_Move_To_and_Below_1.2800_if_Risk_Falters_after_EU_Summit_body_Picture_1.png,  Euro sieht sich einer Bewegung in Richtung und unterhalb 1,2800 gegenüber, wenn Risiko nach EU-Gipfel schwankt

Fundamentale Prognose für den Euro: Bärisch

  • EU-Gipfel endet ohne bedeutenden Fortschritt bezüglich Spanien oder Griechenland
  • Moodys vergibt Chance Spanien herabzustufen; Euro findet temporäre Rallye
  • EUR/USD und breitere Märkte stehen einer kritischen Woche für Richtungsweisung und Momentum gegenüber

Bis zum Ende letzter Woche schaffte es der Euro bullisch gegen sämtliche Majors, außer den Australischen Dollar, zu schließen. Dennoch, wenn man die erste Hälfte der Woche mit der zweiten vergleicht, zusammen mit der Abwertung der fundamentalen Prognosen, dann schien es nicht wirklich eine gute Woche für die Währung gewesen zu sein. Der Fokus der Trader in dieser vergangenen Periode konzentrierte sich hauptsächlich auf ein Ereignis des Euro-Bereichs: Dem EU-Gipel in den letzten 48 Handelsstunden. Dies half von den vorherigen Enttäuschungen abzulenken und betäubte den Markt ausreichend, um eine dramatische Reaktion auf ein ungünstiges Ergebnis zu verhindern. Doch wahrscheinlich wird die nächste Woche angesichts der verringerten Hoffnung, gesteigerten Risikotrends und einer volleren Agenda die Trader wachrütteln und möglicherweise einen größeren EUR/USD Breakout und vielleicht sogar einen Trend hervorrufen.

In der Hierarchie der fundamentalen Antriebe für das Euro-Trading, müssen wir den gleichen allgegenwärtigen Katalysator respektieren, dem die meisten anderen Währungen und Anlagen folgen müssen: Risikobereitschaft. Für jede Währung sind zwei Dinge zu beachten, wenn man die Risikoeinwirkung abschätzt: Die Intensität des Sentiments selbst und die Sensibilität der Anlagen hinsichtlich solcher Veränderungen. Wenn Risikotrends sich aggressiv bewegen (ob nun in Richtung Euphorie oder Panik), dann wird jede Währung schnell auf ihre "Standard-Position" im Spektrum zurückkehren – verstärkt von Volatilität und Überzeugung. Während der US Dollar standardmäßig der Safe-Haven ist, so hat die zweieinhalbjährige Finanzkrise des Euros diesen als "Risiko-Währung" betitelt (fällt, wenn Optimismus fällt).

Wir haben in den vergangenen Wochen eine Reihe von Ereignissen durchlaufen, die möglicherweise entscheidende Risiko-Trends (Gewinne in Q3, das chinesische BIP, EU-Gipfel, IWF-Tagung) ausgeschaltet haben könnten und nichts ist passiert. Doch die negative Reaktion auf die Google-Berichterstattung der vergangenen Woche (krasser Gegensatz zwischen Bank-Gewinnen und allen anderen), kann die Zweifel für die Unternehmensumsätze, die sich seit Wochen aufgebaut haben, bestätigt haben. Das heißt, der Apple-Gewinn am Donnerstag sollte genau unter die Lupe genommen werden.

Das Wirtschaftswachstum wird über die kommende Woche hinweg ein weiteres kritisches Thema sein. Das definitive Maß dieses Themas wird die erweiterte Lektüre des US 3Q BIP (da es die weltgrößte Wirtschaft ist) sein. Eine Veröffentlichung vom Freitag droht jedoch, eine entscheidende, allgemeine Stimmung hinauszuzögern. Die aktuellsten (monatlichen) Wachstumsprognosen von China und der Eurozone (PMI-Zahlen) vom Mittwoch können jedes stille Wasser stören, sogar bevor wir die US-Kennzahlen kennen. Das beste Szenario für einen ernsthaften und lang anhaltenden Risikotrend-Wechsel wäre, einen kritischen Bruch unterhalb der US-Aktien-Benchmarks (1425 für den S&P 500 und 13.300 für den Dow Jones Industrie-Durchschnitt) in den ersten 48 Stunden zu erleben. Das würde einen Trend setzen, bevor die Daten ins Spiel kommen - ein Szenario, das wahrscheinlich positive Entwicklungen bremsen und negative erhöhen würde.

Die mehr thematischen Angelegenheiten des Euro werden auf ihrem eigenen (wenngleich passiven) Weg zum globalen Gleichgewicht zwischen Risiko und Rendite beitragen. Mangelnder Fortschritt hinsichtlich Griechenland und Spanien ist momentan ziemlich gewöhnlich, doch wir werden schnell die Geduldsgrenze des Marktes erreichen. Eine bedeutende Veränderung von allgemeinen Vertrauenslevel wird die Tatsache beschleunigen. Griechenland wird mit der Troika an den Verhandlungstisch zurückkehren, doch der Markt hat zu diesem Zeitpunkt bereits die nächste Hilfe-Tranche einkalkuliert. Ein überzeugendes bullisches Euro Ergebnis hängt eher von weiteren günstigen Bedingungen für die finanzielle Lage der Währung ab (mehr Zeit, Umstrukturierung oder mehr Mittel).

Spanien ist vielleicht nicht einmal eine volatile Bedrohung, aber sein Einfluss ist weit größer als das seines kleineren Gegenübers. Der Markt erwartet von Spanien, dass es um einen vollen Bailout bittet, und somit das OMT-Programm, das die EZB zusammengestellt hat, anzapft. Solche Voraussichten, zusammen mit gesteigertem Sentiment haben jedoch Spanien dabei geholfen, die Erträge zu senken, und überzeugten Rajoy, die Anfrage hinauszuzögern. Am Schluss wird das wahrscheinlich wie bei den vorherigen Rettungsmaßnahmen aussehen: Die Weigerung ohne Zwang etwas zu unternehmen, und dabei die Erzeugung einer schmerzhaften Volatilität.

Wenn wir uns einen Gesamtüberblick verschaffen, sehen wir, dass die Risikoneigung aufgrund des Teilnahmemangels erhöht ist. - Und die Euro-Krise hat noch nicht einmal ihren Wendepunkt erreicht. Dennoch könnten diese Faktoren bei genügend Ablenkung heruntergespielt oder zeitweise übersehen werden. Für diejenigen, die auf kurzfristige Volatilität als Reaktion auf Eventrisiko warten: Die Agenda sieht für Montag die Euro-Zonen Statistik 2011 der Schulden im Verhältnis zum BIP vor, am Dienstag gibt es eine spanische Bond-Auktion und, am Mittwoch werden die Oktober PMI Zahlen veröffentlicht. Danach werden wir uns einen Überblick verschaffen. – JK