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British_Pound_Susceptible_to_Further_Downside_Amid_BoE_Speculation_body_Picture_1.png, Britisches Pfund anfällig für weitere Abwärtsbewegung inmitten BoE-Spekulation

Grundlegende Prognose für das Britische Pfund: Bärisch

  • Die bärische Euro-Formation nimmt Gestalt an, da EU-Gipfeltreffen enttäuscht
  • Britisches Pfund wird voraussichtlich gegenüber Yen stärker werden
  • Identifizierung von Trade-Setups mit Technischen Events und Schlüssel-Level

Das Britische Pfund verbuchte seinen vierten wöchentlichen Rückgang in Folge gegenüber dem US Dollar, mit einer GBP/USD-Abwertung von -0,42%, da Nebenwirkungen von der Besorgnis über die Krise in der Eurozone (regionale Schwäche), zusammen mit einigen ungelegenen Kommentaren über Quantitatives Easing von der Bank of England auf die Währung drückten. Gegenüber dem belagerten Australischen Dollar und dem Euro, die beide kürzlich wegen der Besorgnis über das asiatische und europäische Wachstum unter Druck gerieten, fiel der Sterling um -1,39%, beziehungsweise -0,99%.

Die Verschiebung dieser Währungstrends – von einem starken Britischen Pfund zu einem schwachen, von einem schwachen Australischen Dollar zu einem starken, und von einem schwachen Euro zu einem starken – entwickelte sich größtenteils im Oktober, hat seine Wurzeln jedoch wirklich in der zweiten Wochenhälfte. In erster Linie weisen wir auf Kommentare des Entscheidungsträgers der Bank of England, David Miles, hin, der glaubt, dass die Wirtschaft schwächer als prognostiziert sei. Hieraus ergaben sich Spekulationen, dass weiteres quantitatives Easing möglich sei, was theoretisch wiederum den Sterling via Geldverwässerung schwächen würde.

Doch selbst in diesem Fall - dass weiteres QE ansteht - glauben wir nicht, dass die Last dauerhaft sein wird. Wenn man die Haushaltspolitik betrachtet, fällt auf, dass eine lockere Geldpolitik der BoE wirklich nicht mehr ist, als ein Gegengewicht zur momentan angewandten strengen Finanzpolitik des kampfbereiten Schatzkanzlers George Osborne. Daher ist die Wirkung unterm Strich neutral (geldpolitisch + und steuerpolitisch –), und jegliche Schwäche sollte kurzlebig sein. Selbst auf der großen Bühne, sind die Easing-Programme der Bank of Japan, der Europäischen Zentralbank, der Federal Reserve und der Schweizer Nationalbank wesentlich aggressiver als das Anleihekaufprogramm der BoE. Dies dämpft den negativen Einfluss, den ein QE auf das Pfund haben könnte, wenigstens relativ gesehen. Dieses Thema und dessen Entwicklung werden in der nächsten Woche angesichts der "leichten" Daten-Agenda Hauptfaktoren sein.

Auf der Datenseite der Gleichung steht für die Woche wenig auf dem Plan. Zwei Ereignisse sind erwähnenswert, eines kann auf dem DailyFX Wirtschaftskalender als wichtig eingestuft werden. Am Dienstag wird der September BBA Hypothekenbericht veröffentlicht werden, und dieser sollte ein gestiegenes Volumen von 30533 auf 30840 zeigen. - Eine willkommene Entwicklung für den britischen Immobiliensektor.

Am Donnerstag wird ein wichtiges Ereignis die Veröffentlichung des Bruttoinlandsprodukt-Berichts des dritten Quartals sein, welches einen kurzfristigen Wachstum-Rebound anzeigen sollte. Laut einer Bloomberg News Umfrage, stieg das Wachstum um +0,6% auf einer vierteljährlichen Grundlage von -0,4% im Quartalsvergleich im zweiten Quartal. Auf einer Jahresbasis sollte das Wachstum sich im zweiten Quartal in Folge um -0,5% zusammengezogen haben. Dies ist bestenfalls eine gemischte Statistik, und zudem wissen wir, dass die Olympischen Spiele in London zur Wachstumsverbesserung beigetragen haben. Dies könnte bedeuten, das die Wirtschaft ein schwaches viertes Quartal erleben könnte.

Auf der Grundlage unseres Sentiments und Datenbeobachtungen hat sich unsere Tendenz für das Britische Pfund von “neutral” auf “bärisch” verschlechtert. Wir vermuten, dass angesichts der vielen Märkte in kritischen Situationen - inklusive dem EUR/USD, GBP/USD und dem S&P 500 - das Britische Pfund heftig in die eine oder andere Richtung gezogen werden könnten. Falls hohe Beta-Währungen, wie der Australische und der New Zealand Dollar sowie risikobezogene Anlagen, wie der S&P 500, einen Rebound vollziehen, ist ein verschleppter Kursanstieg des Sterlings wahrscheinlich. Im Gegenzug dazu könnte ein nachlassendes Risiko das Britische Pfund nach unten leiten. –CV