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Australian_Dollar_Early_Strength_Likely_to_Fade_on_RBA_Rate_Cut_Bets_body_Picture_1.png, Australischer Dollar: Anfängliche Stärke wird wahrscheinlich nach RBA Wetten auf Zinssenkungen verblassen

Fundamentale Prognose für den Australischen Dollar:Bärisch

  • AUD/CAD: Zu Short-Position hinzufügen, während Rebound schwankt
  • Australischer Dollar steigt, da Arbeitsmarktberichte Prognosen übertreffen
  • S&P 500 VIX Index warnt vor Schwäche des Australischen Dollar

Die bisher eiserne Verbindung zwischen dem Australischen Dollar und der allgemeinen Risikoneigung scheint sich aufzulösen. Tatsächlich lassen Studien über die kurzfristigen Korrelationen vermuten, dass die Verbindung zwischen dem Durchschnittswert der Währung im Vergleich zu seinen Top Gegenstücken und dem MSCI World Stock Index – einem Benchmark Wert für marktweites Sentiment – auf den tiefsten Stand seit Januar 2011 gefallen ist. Daher steht der Ausblick für die Geldpolitik der RBA im Blickpunkt, denn Wetten auf Zinssenkungen drohen Verluste zu erzeugen.

Die Wurzel der Verbindung zwischen dem Aussie und risikoreichen Anlagen wurde in der außergewöhnlichen Rendite, die höchste unter den G10 Gegenstücken, gefunden. Als allgemeines Sentiment sich im Aufschwung befand, und die Priorität der Investoren die Erzeugung höchstmöglicher Renditen war (im Gegensatz zu Kapitalsicherung, was Hauptsorge in gestressten Märkten ist), wurde der Aussie aufgrund seiner hohen Renditen natürlich bevorzugt.

Daher scheint der aktuelle Zusammenbruch der Verbindung logisch, denn zunehmende RBA Zinssenkungserwartungen nahmen dem Aussie das Hauptmerkmal, das ihn so sehr mit der Risikoneigung verband. Tatsächlich setzt der Fall in den Korrelationsstudien Mitte September ein, direkt nach der Veröffentlichung der RBA Sitzungsprotokolle, die eine baldige Lockerung der Geldpolitik signalisierten. In der Oktobersitzung setzte die Zentralbank dies in die Tat um und kürzte den Benchmark-Zins um 25 Basispunkte. Gleichzeitig wurden ähnliche zukünftige Maßnahmen signalisiert. Die Trader kalkulieren nun eine 76 Prozent Chance einer gleichwertigen Kürzung im November ein, laut Daten von Credit Suisse.

In der nächsten Woche wird ein auf den Erwartungen an die Geldpolitik liegender Fokus den Aussie wohl einen starken Start vollziehen sehen, da die China Handelsbilanzzahlen, die am Wochenende veröffentlicht werden, auf den RBA Zinssenkungswetten lasten werden. Der Bericht zeigte einen Anstieg der Exporte um 9,9 Prozent im September, was die Einschätzungen der Ökonomen mit einem Anstieg von 5,5 übertraf und die stärkste Statistik in vier Monaten war. Eine Steigerung der ausländischen Nachfrage nach chinesischen Produkten lässt für das Wachstumsprofil der Wirtschaft Gutes erahnen. Dies wiederum wirkt sich positiv auf Australien aus, da die Nachfrage vom ostasiatischen Giganten der wohl bedeutendste Einfluss auf den Bergbau-Boom ist.

Auf längere Sicht wird sich der Verkaufsdruck jedoch wieder behaupten. Die Sitzungsprotokolle des Oktober RBA Meeting werden wahrscheinlich den zunehmend besorgten Ton widerspiegeln, den die Stellungnahmen direkt nach der Sitzung annehmen werden. Getrennt davon sind die chinesischen BIP-Daten fällig, die ein verlangsamtes Wachstum von 7,4 Prozent im dritten Quartal zeigen werden. Dies markiert den schwächsten Wert seit dem Tief der Großen Rezession mit 6,2 Prozent in den drei Monaten bis März 2009. In der Zwischenzeit wird eine Verlangsamung im chinesischen VPI sich kaum als stützende Kraft wie zuvor erweisen, denn Beijings finanzielle Stimulus-Maßnahmen via Reverse-Repo-Geschäften haben seit Monaten kaum merklichen Erfolg gezeigt. –IS