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US Dollar zielt höher, da die Federal Reserve Stimulus-Hoffnungen zunichte macht

US Dollar zielt höher, da die Federal Reserve Stimulus-Hoffnungen zunichte macht

Ilya Spivak, Head Strategist, APAC

Hauptwährungen vs. US Dollar (% change)

23. Jul 2012 – 27. Jul 2012

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Anknüpfungspunkte

  • US Dollar zielt höher gegen die Hauptwährungen, nachdem die Fed Stimulus-Hoffnungen zunichte macht
  • Auswirkungen von ISM- und NFP-Berichten sind von der FOMC Proximität gemindert
  • Von der EZB werden Zinssenkungen erwartet; sie könnte das Anleihenkaufprogramm wieder aufnehmen
  • Bank of England Zinsentscheid wird wahrscheinlich keine starke Reaktion hervorrufen

Die meisten großen Währungspaare zeigen weiterhin eine starke Affinität zum MSCI World Stock Index, was eine intime Nähe zu den Risiko-Sentiment-Trends zeigt. Deswegen stehen die weltweiten Wachstumserwartungen nun stark im Vordergrund, und das Rampenlicht fällt besonders auf dieFederal Reserve und dieEuropäische Zentralbank, da beide in der kommenden Woche ihre monatliche Strategie ankündigen werden.

Die Erwartungen an das Wirtschaftswachstum auf dem gesamten Markt rechnen vorläufig mit einer Rezession und einem nur mäßigen Zuwachs für die US-Wirtschaft für 2012. Das bedeutet, dass jeder zusätzliche Stimulus, der in der neuen Zinsentscheidungsrunde bekannt wird, direkt auf eine Milderung der primären Gegenwinde, denen die sich erholende Weltwirtschaft sich gegenüber sieht, und mögliche Schadensbegrenzungen zielt. Während die EZB bereit zu sein scheint, noch einmal entgegenkommend zu agieren, erscheinen die Hoffnungen auf eine dritte Runde Quanitativen Easings durch die Fed(QE3) immer weniger realistisch.

Investoren kalkulieren bereits mit einer Wahrscheinlichkeit von 82,5 Prozent, dass eine weiteren 25-Basispunkt Zinssatzkürzung der EZB bevorsteht. Um den Risikotrends einen bedeutsamen Schub zu verpassen, wird die Zentralbank oberhalb dieser Erwartungen abliefern müssen und Kommentare vom Präsidenten Mario Draghi der EZB von letzter Woche schlagen vor, dass ein solches Resultat bereits in der Mache sein könnte. Draghi warnte davor, dass das Anschwellen von souveränen Risikopremia in Ausleihegewinnen die finanzielle Politiktransmission stört. Das Handeln dieser fällt in den Aufgabenbereich des EZB-Mandates. Dies deutet darauf hin, dass die Bank sich möglicherweise bereit macht, um ihr Ausleihenkaufprogramm erneut zu starten.

In der Zwischenzeit scheint es unwahrscheinlich, dass die Fed familiären Gebieten fernbleibt. Gewinne, die auf das Restlaufzeitspektrum verteilt sind, schweben um Haaresbreite bei den Rekordtiefs und sind dort ohne neuen Stimulus seit der QE2 Konklusion im Juni 2011 angekommen. Dies im Hinterkopf, scheint es unvernünftig vorzuschlagen, dass weitere Assetskäufe benötigt werden, um Kreditkosten gekappt zu halten oder dass eine marginal billigere Finanzierung eine signifikante Nummer von eventuellen Kreditnehmern an den Seitenlinien einbringen wird. Dies bedeutet, dass der bedeutendste Benefit eines QE3 Programms psychologischer Natur ist und daher zu einem Werkzeug wird, dass die Fed wahrscheinlich in ihrem Arsenal behält, um es im Falle zu benutzen, falls eine bedeutsame Dislokation in Europa einen Kredit-Crunch im Stil von 2008 auslöst.

Unterm Strich wird es dem Grad der Stimulusbereitstellung zwischen der Fed und der EZB wahrscheinlich an sättigenden Investoren mangeln, die die Risikobereitschaft abwiegen und im weiten Maße den US-Dollar gegen seine großen Gegenspieler boosten. Auf der Wirtschaftsdatenfront berichten US Gehaltslisten and ISM Berichte zeigen Top-Billing, aber das sofortige Durchsetzen könnte beschränkt werden. Beide Ablesungen weichen von ihrem Marktbewegungspotenzial und den Implikationen des Ausblicks bezüglich der finanziellen Politikerwartungen ab, welche sich wahrscheinlich als beschränkt zu dieser Zeit herausstellen werden, wenn man die kommende FOMC Ankündigung in Betracht zieht. Gleichfalls wird den letzten Überprüfungen der Euro-Zone PMI Ablesungen einen Rücksitz zu der EZB einnehmen.

DerUK PMI Datensatz und die Bank of England Zinssatzentscheidung werden wahrscheinlich als Nicht-Ereignisse durch die bestehende Wahrscheinlichkeit eines zeitnahen Stillstandes an der Politikfront bemerkt. BOE Präsident Mervyn King und Co verbleiben wahrscheinlich auf den Seitenlinien und warten darauf, die Auswirkung der letzlich enthüllten ECTR und FLS-Programme zu justieren, bevor sie wieder an neuen Ideen herumbasteln

Euro

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Quelle: Bloomberg

Britisches Pfund

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Quelle: Bloomberg

Japanischer Yen

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Quelle: Bloomberg

Kanadischer Dollar

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Quelle: Bloomberg

Australischer Dollar

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Quelle: Bloomberg

Neuseeländischer Dollar

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Quelle: Bloomberg

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