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US Dollar – Breakout oder Breakdown fast unvermeidbar nach FOMC und BIP

US Dollar – Breakout oder Breakdown fast unvermeidbar nach FOMC und BIP

2012-04-21 00:44:00
David Rodriguez, Head of Product
Teile:
US_Dollar_Breakout_or_Breakdown_Nearly_Inevitable_on_FOMC_GDP_body_Picture_5.png, US Dollar – Breakout oder Breakdown fast unvermeidbar nach FOMC und BIP

US_Dollar_Breakout_or_Breakdown_Nearly_Inevitable_on_FOMC_GDP_body_Picture_6.png, US Dollar – Breakout oder Breakdown fast unvermeidbar nach FOMC und BIP

Grundsätzlicher Ausblick für den US Dollar: Neutral

  • Relativ restriktiv klingende Sitzungsprotokolle der Federal Reserve reichen nicht aus, um den US Dollar steigen zu lassen
  • Extrem-Simmungen bei Forex-Tradern könnte einen Abprall des US Dollar ankündigen
  • Große Spannung beim US Dollar – nächste Bewegung könnte ausschlaggebend sein

Der US Dollar (ticker: USDOLLAR) brach während der Handelswoche wieder einmal weder über den Schlüsselwiderstand noch unter eine signifikante Unterstützung, während die Unentschlossenheit an den Finanzmärkten andauert. Das Treffen des US Federal Open Market Committee (FOMC) in der kommenden Woche könnte sich als besonders marktbewegend herausstellen, da die Trader nach Klarheit suchen. Und doch dürften neue Impulse bei der Geldpolitik recht unwahrscheinlich sein und es bedarf wohl einer substantiellen Änderung der Fed-Rhetorik, um die US-Währung aus ihrer Handels-Range gegen dem Euro und anderen wichtigen Währungen zu reißen.

Enttäuschende US-Wirtschaftsdaten schaffen die Grundlage für eine expansivere Geldpolitik der FOMC durch die Zinsentscheidung vom Mittwoch und hinterlassen das Risiko einer Abwärtsbewegung des Dollars. Aber Wirtschaftsexperten sagen voraus, dass die für später in der Woche angekündigten Wachstumsdaten für das US-amerikanische Bruttoinlandsprodukt bis Q1 ein robustes US-Wachstum anzeigen werden, was etwas mehr Unterstützung für den Dollar bedeuten würde.

Und doch hat man ein Déja-vu-Gefühl: gewichtige Wirtschaftsdaten auf der Agenda, und die kleinste Überraschung könnte den US-Dollar theoretisch entweder ausbrechen oder zusammenbrechen lassen. Die Zeit wird zeigen, ob diese großen Brüche tatsächlich eintreten.

Alle Augen richten sich auf die US-amerikanische Federal Reserve in Erwartung der Ankündigung der Zinssätze durch das FOMC. Es ist zwar außerordentlich unwahrscheinlich, dass die Zinssätze geändert werden, aber die Fed-Offiziellen werden eine Meinung zur zukünftigen Wirtschaftssituation und ihre internen Vorhersagen für zukünftige Zinssätze bekanntgeben. Die jüngste Schwäche bei den US-Zahlen für "Nonfarm Payrolls" und Erstarbeitslosenanträge könnte zu einer Vorhersage führen, die eine expansivere Geldpolitik nahelegt. Außerdem hört man allerseits Spekulationen darüber, dass die langsamere Erholung auf dem Arbeitsmarkt die Fed dazu bewegen könnte, weitere Anpassungsmaßnahmen wie Quantitative Easing (die so genannte QE3) in Erwägung zu ziehen. Es versteht ich von selbst, dass jegliche Hinweise auf niedrigere Zinssätze oder die QE3 bedeutende Verluste für den US-Dollar bedeuten könnten.

Der Greenback könnte aufgrund der BIP-Wachstumszahlen für das erste Quartal, die am Freitag bekanntgegeben werden, weiterhin volatil bleiben. Hochfliegende Erwartungen suggerieren, dass Risiken auf der Abwärtskurve bei höherer Enttäuschungs-Wahrscheinlichkeit bleiben. Wirtschaftsexperten sagen voraus, dass eine milde Witterung in den USA und eine unerwartet gute Performance der Euro-Zone das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal gestärkt haben. Und wirklich unterstützen gesunde Wirtschaftsdaten diese Erwartungen. Optimismus könnte dazu führen, dass sich die starken Preisreaktionen auf das unerwartet hohe Wachstum beschränken, während Enttäuschungen die US-Währung in die Knie zwingen könnten.

Also, wo sehen wir die Auflösung? Wenn überhaupt, dann habe ich das Gefühl, als würden die Gesamtrisiken auf der Unterseite bleiben, während der Dow Jones FXCM Dollar Index sich gefährlich nahe an einer wichtigen Unterstützung hält, und die Finanzmärkte sprunghaft sind, weil Trader durch die Bank nach einer neuen Richtung suchen. Es ist sehr gut vorstellbar, dass ein USDOLLAR-Ausbruch einen Umschwung für Aktien und andere große Anlagekategorien einläuten könnte. Unser Senior Technical Strategist weist darauf hin, dass der USDOLLAR bis aufs Äußerste gespannt ist. Mit anderen Worten: die nächste Dollar-Bewegung könnte erheblich sein. In welche Richtung es geht, kann keiner sicher vorhersagen, aber in der kommenden Woche werden wir ein waches Auge auf die Schlüsselereignisse und deren Auswirkungen auf die wichtigsten USD-Paare haben. – DR

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