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FUNDAMENTALPROGNOSE FÜR DEN US-DOLLAR: BULLISCH

  • Der US-Dollar gibt nach, da die Risikobereitschaft sich nach positiven US-BIP-Daten widerwillig gefestigt hat
  • Der FOMC wird sich wahrscheinlich zurückhaltend äußern, was Geduld erforderlich macht und die Märkte beunruhigt
  • Der April-Bericht vom Arbeitsmarkt könnte enttäuschen, was die Sorge über einen globalen Konjunkturrückgang verstärken würde

Schauen Sie in die aktuelle US-Dollar-Prognose und finden Sie heraus, was den Erwartungen zufolge die Kurse bis Mitte des Jahres bewegen wird!

Die Finanzmärkte waren, nachdem die BIP-Daten für die USA ein annualisiertes Wachstum von 3,2 % ausgewiesen und somit die Erwartungen weit übertroffen hatten, überraschend zurückhaltend. Wirtschaftsexperten waren vor der Veröffentlichung von einem deutliche moderateren Wachstum von 2,3 % ausgegangen.

Man möchte annehmen, dass dies die Anleger erfreut hätte, insbesondere da die Wirtschaftsdaten aus den USA seit Monaten im Großen und Ganzen gegenüber den Prognosen schlechter ausgefallen waren. In der Tat fielen die Anleihenrenditen und der US-Dollar wies eine rein risikoscheue Perfomance auf, wobei er nachgab als die Aktienkurse wieder stiegen.

Dann fanden Aktien aber nur genügend Überzeugung, um zwei Stunden nach dem BIP-Report kohärente Zugewinne verzeichnet zu haben. Der richtungsweisende S&P 500 schaffte es bemerkenswerterweise aber nicht, einen Ausbruch nach oben zu festigen und scheiterte wieder einmal daran über dem 2018-Hoch zu schließen. Zusammengenommen ist das wohl kaum eine enthusiastische Bestätigung der Lage.

Derweil machte der Rücksetzer des Greenback nur wenig davon wieder gut, was ansonsten eine Woche der Zugewinne war, die von Nervosität getrieben wurden. Hinzu kommt, dass ein Maßstab für den Durchschnittswert der Währung gegenüber ihren wichtigsten Gegenstücken sich aus einer monatelangen Stauung löste und den höchsten Stand dieses Jahres erreichte.

Zeitnahere Maßstäbe für den Konjunkturzyklus, wie die PMI-Erhebungen bestätigten den Gedanken, dass das Wachstum schon deutlich vor der Veröffentlichung der BIP-Zahlen zugelegt hatte, was einen Teil des marktbewegenden Potenzials erschöpft haben könnte. Es stimmt jedoch bedenklich, dass die gleichen Indikatoren auch auf eine dramatische Verlangsamung des Wachstums im April hinweisen.

US-DOLLAR KÖNNTE AUFGRUND ZURÜCKHALTENDEM FOMC UND SCHLECHTEN ARBEITSMARKTZAHLEN STEIGEN

Somit richtet sich die Aufmerksamkeit auf den Zinsentscheid des FOMC in der nächsten Woche. Der März hatte einen deutlich defensiven Wendepunkt gebracht.

Ungeachtet der Wachstumszahlen für das Quartal, könnten ein weiterer Rückgang des weltweiten Konjunkturzyklus und fortwährende politische Risiken in Form von Handelskonflikten und Brexit möglicherweise dazu führen, dass die Fed wieder einmal „Geduld“ fordert.

Falls das Ausmaß der Zurückhaltung im Ton der geldpolitischen Entscheider im Widerspruch zu dem BIP-Report zu stehen scheint, könnten die Anleger sich darin bestätigt fühlen, das Ergebnis mit Mißtrauen zu behandeln. Die Skeptiker könnten weitere Bestätigung finden, falls der April-Bericht vom Arbeitsmarkt enttäuschen sollte, worauf führende Umfragen hindeuten.

Das Fehlen eines plausiblen Ausblicks für Zinsanhebungen nach solchen Entwicklungen deutet darauf hin, dass eine weitere, reine „Risk-off“ Reaktion beim US-Dollar bevorsteht. Dadurch würde die Währung aufgrund der Nachfrage nach einem sicheren Hafen zulegen, da Zurückhaltung auf Seiten der Fed die bereits größer werdende Besorgnis über eine Verschlechterung der Weltwirtschaft zusätzlich noch verschärfen würde.